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Tomboy

Zoé Heran , Malonn Lévana , Céline Sciamma    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 12,09 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Zoé Heran, Malonn Lévana, Jeanne Disson
  • Regisseur(e): Céline Sciamma
  • Komponist: Jean-Baptiste de Laubier, Para One
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Französisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
  • Erscheinungstermin: 14. September 2012
  • Produktionsjahr: 2010
  • Spieldauer: 82 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B007Y3GKL4
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 11.803 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Laure trägt ihre Hosen am liebsten weit und die Haare kurz. Wie ein Mädchen sieht sie nicht aus und möchte am liebsten keins sein. Laure ist ein Tomboy (*). Als sie mit ihren Eltern umzieht, nutzt sie ihre Chance und stellt sich ihren neuen Freunden als Michael vor. Geschickt hält sie ihr intimes Abenteuer vor den Eltern geheim. Für ihre Familie bleibt sie Laure, doch für die anderen Kinder ist sie Michael, der rauft, Fußball spielt und in den sich die hübsche Lisa verliebt. Laure kostet ihre neue Identität aus, als ob der Sommer ewig so weitergehen könnte.

(*) Der Begriff "Tomboy" bezeichnet ein Mädchen, das sich wie ein Junge kleidet, fühlt und benimmt.

VideoMarkt

Die zehnjährige Laure ist ein "Tomboy", ein jungenhaft wirkendes Mädchen. Ihre Familie ist gerade in eine Stadtrandsiedlung umgezogen, und bei ihrem ersten Ausflug in die fremde Umgebung wird sie von der gleichaltrigen Lisa für einen Jungen gehalten. Flugs stellt sie sich als Michael vor, der bald super Fußball spielt, sich prügelt und auch sportlich nicht verstecken muss. Am Ende eines fröhlichen Sommers kommt die Lüge ans Licht und das Spiel mit der doppelten Identität endet abrupt.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Berührender Film zum Thema Gender trouble 6. Juni 2012
Von Biene Maya 2013 HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:DVD
Der Begriff Tomboy bezeichnet eigentlich Mädchen, die sich den gängigen Geschlechterrollen entsprechend, wie Jungen verhalten. Mich hat der Film "Tomboy" ein bisschen an "Boys don't cry" erinnert, in dem es auch um Transsexualität geht - in beiden Fällen steht ein Mädchen im Mittelpunkt, das eigentlich viel lieber ein Junge wäre. Bei "Tomboy" sind die Protagonisten allerdings viel jünger als bei "Boys don't cry" - das ist das besondere daran, denn dem Thema Gender trouble im Kindesalter wird in der Öffentlichkeit immer noch viel zu wenig Aufmerksamkeit eingeräumt (in Billy Elliot wird das Thema allenfalls angeschnitten).
Dieser französische Film greift das Thema behutsam auf und führt dem Zuschauer vor Augen, wie grausam die Welt oder Gesellschaft eigentlich ist, die in puncto Geschlecht immer noch nur schwarz und weiß zu kennen scheint.
Ein Kind sitzt auf dem Schoß seines Vaters und lenkt ein Auto. Der Vater hilft beim Steuern und die beiden haben sichtlich Spaß am Auto fahren. So beginnt "Tomboy". Als Zuschauer denkt man zuerst natürlich "traute Zweisamkeit von Vater und Sohn!".
Und dann lernt man die nette Familie kennen, die gerade in eine neue Wohngegend gezogen ist. Vater, hochschwangere Mutter und zwei Kinder. Der süße Fratz Jeanne (6), ein lockiges Mädchen, das vorzugsweise im Tutu durch die Wohnung springt und der große Bruder - denkt man zunächst.
Das große Kind (10) streift durch die Wohnanlage und trifft das Mädchen Lisa. "Sagst du mir deinen Namen?", fragt Lisa und nach kurzem Zögern kommt die Antwort: "Michael".
Zwischen den beiden entspinnt sich eine ganz besondere Freundschaft und etwas, das man wohl die erste Liebe nennt. Michael ist bald integriert in die Kinderschar aus den umliegenden Wohnblocks und verbringt so die langen französischen Schulferien. Als Zuschauer erlebt man die traute Zweisamkeit zwischen den Geschwistern und bald ist klar: Michael ist eigentlich nicht Michael, sondern Laure, ein Mädchen, das lieber ein Junge sein möchte. Es gibt viele Augenblicke, in denen einem als Zuschauer der Atem stockt - man um Michaels/Laures Geheimnis fürchtet, sich ausmalt, wie alles auffliegt. Dann kommt es so, wie man es nicht erwartet hätte und die Freundschaft zwischen Michael/Laure und Lisa wird auf eine harte Probe gestellt...

Was für ein berührender Film, mit zauberhaften Einstellungen, die den Umgang mit Kindern untereinander so wunderbar einfangen! Da gibt es die Situationen trauter Zweisamkeit zwischen den Geschwistern Jeanne und Michael/Laure - Szenen, in denen nicht viel gesagt wird, aber alles rüberkommt. Oder die Szenen mit dem neuen Freundeskreis, in denen auch kleine kindliche Grausamkeiten zu sehen sind - z.B. als Michael/Laure von einem Jungen beim Pinkeln beobachtet wird... Die (Kinder-)Darsteller sind wirklich unglaublich gut!

Fazit: Ein berührender Film, der zum Nachdenken über die immer noch gängige Einteilung in männlich/weiblich nachdenken lässt und aufzeigt, wie grausam das ist. Und ein Film voller zauberhafter Szenen, die auf einzigartige Weise die Sensibilität von Kindern einfangen. Und ein Film mit so etwas wie einem Happy ending, das in der Realität leider nicht immer gegeben ist.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Wie ist dein Name?" 30. September 2012
Von Martin Ostermann TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
... fragt Lisa zweimal die gleichaltrige Laure - einmal zu Beginn des Films, einmal am Ende. Diese zögert in beiden Fällen mit der Antwort. Beim ersten Mal sagt sie, sie heißt Michael, und wird fortan als Junge, der neu in den Pariser Vorort mit seinen großen Wohnblocks gezogen ist, in die kleine Clique eingeführt. Es ist Sommer, das heißt Spiele im Wald, Schwimmen im nahen See und gemeinsamer Fußball. Spätestens hier zeigt Laure/Michael eine so gute Leistung, das die anderen 'den Neuen' gern akzeptieren. Komplizierter wird es, als die kleine Schwester Jeanne vom Rollenwechsel der großen Schwester erfährt und zusätzlich dadurch, dass Lisa anfängt, für Michael Gefühle zu entwickeln und es zu einem ersten Kuss kommt. Zudem gehen die Ferien dem Ende zu und bald werden alle in einer Klasse sitzen.

Die Regisseurin Céline Sciamma erzählt nach WATER LILIES - Der Liebe auf der Spur (OmU) in ihrem zweiten Spielfilm, in dem sie wiederum für Buch und Regie verantwortlich war, erneut eine Geschichte über erwachende Sexualität und Geschlechterrollen. Dies geschieht in "Tomboy" aber noch behutsamer und zurückhaltender. Zudem kann sie sich ganz auf das großartige Spiel der jungen Darstellerriege verlassen, allen voran die beeindruckende Zoé Héran, der man sowohl den Jungen als auch das Mädchen in jeder Sekunde glaubt.
Dem Film gelingt es die kurze Zeit zwischen noch völlig unwissendem Kind und erwachender männlicher oder weiblicher Sexualität in der Entwicklung festzuhalten. So ergeben sich in der ganz auf Augenhöhe der jungen Darsteller gefilmten Erzählung viele spielerische, aber auch ganz ernste und tief bewegende Elemente. Dabei wird der Film niemals voyeuristisch oder zu distanziert, sondern findet stets den richtigen Tonfall. In dieser Hinsicht ist er Filmen wie Mein Leben in Rosarot oder XXY vergleichbar, die ebenfalls sehr sehenswert sind.
In den Extras berichtet die Regisseurin in einem Interview vom Entstehen der Geschichte, dem Casting und den Dreharbeiten und gibt interessante Einblicke in die Komposition und Gestaltung des Films. Absolute Empfehlung!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wundevoll 27. Dezember 2012
Format:DVD
Der Film ist eine tiefgehende Geschichte über ein Mädchen, das viel lieber ein Junge sein möchte und allen erzählt es sei einer. Die Geschichte geht voll ans Herz. Würde ich jederzeit wieder anschauen :)
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen Berührendes Indie-Coming-of-Age bzw. Gender-Trouble Drama der...
FILM (OHNE SPOILER!) Bewertung (Review):

Eine kleine Perle für Freunde des gefühlvollen, langsamen und zärtlich-behutsamen Kinos ist TOMBOY. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Tag von Retro Kinski veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wunderbar
Die Sendung ist eu und unbeschädigt in kurzer Zeit angekommen. Und der Film hat alle Erwartungen übertroffen, sehr einfühlsam, wunderbar gespielt, nur das Ende war... Lesen Sie weiter...
Vor 27 Tagen von HeikoTrurnit veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen verläuft sich etwas
fängt spannend an, auch gut gewälte storry. verläuft sich dann etwas, finde ich, subjektiv betrachtet. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von lucia veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Nicht so toll wie gedacht
Ich hatte mir wesentlich mehr vom Film erhofft. Leider finde ich die Geschichte nicht sonderlich gut ausgearbeitet, aber das ist wohl Geschmackssache. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Kira P. veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Emotionen auslösen um einen Punkt zu machen
Der Regisseur macht alles gut bei diesem Film. Nur eines gefällt mir nicht. In meiner Jugend kannte ich viele, viele Mädchen die mit mir Fußball gespielt haben. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Quintus N. Sachs veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Um eine Erfahrung reicher
Auf der Uni verabscheue ich diesen ganzen Gender-Kram. Es ist wichtig, dass darüber gesprochen und gelehrt wird, aber bei Diskussionen trifft man dann doch immer nur auf... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von CareFree veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen rezension andrehuter
Tief berührend – scheint für mich die treffenden Worte zu diesem Film zu sein. Ein Film über ein Mädchen, das in einer neuen Stadt die Gelegenheit nutzt der zu... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von André Huter veröffentlicht
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