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Kundenrezensionen

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am 13. Juli 2003
Dieses Spiel sollte eigentlich schon November 2002 veröffentlicht werden. Mir kommt es jedoch vor, als hätten die Entwickler während der mehr als halbjährigen Verspätung die ganze Zeit nur an den neuen Fallsystem gearbeitet. Die Grafik ist den PS2-Standarts nicht angemessen, die neue Steuerung viel zu schwammig und die unverzeihlichen, aber für Tomb Raider doch typischen Bugs eine gnadenlose Unverschämtheit. Die PC-Spieler trifft es hier jedoch härter, da dort,bedingt durch einen weiteren Bug, noch nichteinmal das Intro abgespielt wird. Anfangs kommt kein Tomb Raider-Flair auf, was sich aber im späteren Spielverlauf ändert. Tomb Raider Fans würden das Spiel aber sofort anhand der für diese Serie typischen Bugs erkennen...eigentlich eine Schande.
Insgesammt zwar ein gutes Spiel,doch ist ist es eigentlich nur für alt-eingessene Tomb Raider Fans zu empfehlen. Hoffen wir dass der nächste Teil zum richtigen Zeitpunkt, mit aufgemotzter Grafik und besserem Gameplay erscheint.
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am 18. April 2011
Holt es raus und gebt dem sympathischem Tomb Raider: Angel of Darkness für die Paystation 2 (!!!) eine Chance!

-----------------------------------------------Wie war das damals?-----------------------------------------------------

Überhypt trifft leider auch auf das 6. Konsolenabenteuer von Lara Croft zu. Dabei wird es seinem Ruf nicht gerecht.
Es stand und steht jedoch im großen Schatten der Erwartungen die darin gelegt wurden.
Wir Tomb Raider-Fans wurden ja damals nur so mit Versprechungen überhäuft.
Es sollte komplett Open-World sein, mit vielen lebensechten NPC's (Nicht-Spielbare-Charaktere), die ein eigenes Leben
haben und mit denen Lara ganz unterschiedlich umgehen kann, es sollte ein ausgeklügelte Entwicklungssystem haben,
dass es einem erlauben sollte neue Bereiche in bereits erkundeten Arealen zu erforschen, alles in revolutionäre Grafik
präsentiert und und und.

Leider sah dann im Sommer 2003 die Realität, nach einigen Verschiebungen im Release, ganz anders aus.
Viele Veränderungen des altbewährten TR-Gameplays ließen bei vielen die angestaute Vorfreude verpuffen wie der
Sand der Zeit beim "Prince of Persia".

Was ist denn da nur schief gelaufen?! Das fragten sich viele Fans wie ich. Nach dem großen Kritik-Echo wurde Eidos'
TR-Entwicklerteam der ersten Stunde Core-Design die Lizenz weggenommen.
Aber warum? Eidos wollte zuviel. Core kamen mit der Entwicklung des Games für die neue Konsole PS2 nicht hinterher so
bekamen sie ein halbes Jahr länger Zeit und TR-Fans mussten auf die neue Lara unterm Weihnachtsbaum verzichten.

Zum Glück muss man sagen. Wer weiss, wie es ausgesehen hätte wenn das halbe Jahr Entwicklung nicht gewesen wäre?!

--------------------------------------------------Ursache und Wirkung------------------------------------------------------------------

Viele negative Kundenrezensionen von Angel of Darkness, die man auf Amazon liest tragen im Kern die Vorurteile die sie vor
dem Kauf des Spieles bekommen haben in sich.

Interessierten Spielern der PS2-Ära und allen Tomb Raider-Fans die sich jedoch vom Kauf von Angel of Darkness haben abschrecken
lassen haben, kann man jedoch eine uneingeschränkte Kaufempfehlung aussprechen.

Ich sage euch warum.

Es ist zwar nicht der erwartete Neunanfang der Serie, wie wir alle wissen, aber es ist auch nicht schlechter als die vom Lob
überschüttetem Vorgängertitel.

------------------------------------------------------Story-----------------------------------------------------------------

Die Story dürfte gerade für Kenner des 4. Teils sehr interessant sein, weil man ja wissen will, was mit Lara geschehen ist
nachdem sie uns so voller Angst und Fragen 1999 beim Abspann zurückließ. Leider beantwortet das Spiel nur unwesentlich die
Frage wie Lara ihrem sandigem Grab entkommen konnte. Wichtig ist da nur: Lara is back. Bissl schwach aber gut.
Im Preview hiess es ja noch dass Lara nun leicht depressiv sein würde, den Sinn ihres Lebens sucht und nun nicht mehr für
Artefakte ihr Leben aufs Spiel setzt.
Ich für meinen Teil bin froh dass das im Spiel kaum Erwähung findet, gerade weil es ja wenig Sinn macht, da Lara im 4. Teil
fast umkam, weil sie die ganze Welt (also Ägypten) vor Seth bewahrte.

Was Kenner auch ein wenig verwirren wird ist, dass Lara nun sauer auf Ihren alten Mentor Werner von Croy der ist, da er sie
damals, wie Lara es meinte "im Stich ließ" obwohl Lara es ja nach dem Ende des 4. Teils und der Spieler nach Chronik besser
wissen müsste.

Desweiteren artet die Story in einen Krimi aus. Ungewöhnlich für ein TR aber es wirkt. Lara trifft sich mit von Croy in Paris,
es kommt zum Streit und von Croy wird danach tot aufgefunden.Lara wird nun verdächtigt von Croy getötet zu haben.
Was war geschehen?
Lara wars nicht! Oder etwa doch?! Das gilt es herauszufinden. Neben der Flucht vor der Polzei muss man Indizien suchen,
sich mit Zeugen, potentiellen Opfern Freunden und Bekannten von von Croy treffen und Hinweise erfragen. Dabei hat man oft die
Möglichkeit dem Gegenüber via Multiple-Choice Fragen zu stellen und Antworten zu geben. Von freundlich über unhöflich bis
schroff und leicht debil fallen da die Varianten aus. Dies wirken sich dann mehr oder weniger auf das Geschehen aus, mal bekommt
man das Buch das man dringend brauch der eben auch nicht, wird verhaftet oder gar erschossen, bekommt Hilfe oder wird angefahren.
Gerade im Ghetto von Paris hat man mehrere Lösungswege um sein Ziel zu erreichen. Erfordert zwar nich viel Grips, da alles recht
oberflächlich abläuft und auch meist ohne größere Auswirkungen bleibt, macht aber dennoch Spaß. Ein netter Plausch ist immer eine
nette Abwechslung vom harten Tatverdächtigenalltag. ;)

------------------------------------------------------------GAMEPLAY---------------------------------------------------------------

Das Gameplay wird immer als größter Kritikpunkt genannt. Die Steuerung wurde im Vergleich zu den Vorgängern auch mal verändert. HUI!
Klar, dass da viele nich mit klar kommen wenn man sich nicht umzustellen weiss.
So steuert man Lara nun in der moderneren 360°-Steuerung durch pariser Hinterhöfe. Zugegeben, fluchs von der Hand geht auch diese Lara nicht,
aber wer sich erstmal daran gewöhnt hat, wird auch daran nichts mehr auszusetzen haben ausser vielleicht das wilde Rumgehampel von Lara
bei Schusswechseln auf Treppen.

Was schon etwas mehr Gewöhnung bedarf ist die Kamera. Diese ist leider Genre-typisch etwas zickig und muss selber manchmal nachjustiert werden.
Man wirds überleben, denn sehr viele hektische Stellen bei denen mich das gestört hat gabs nicht.

Inkonsequenz im Gameplay zeigen sich jedoch ganz ungeniert im Entwicklungssystem von Lara. Gleich zum Anfang kann sie von keine Brechstange
aufnehmen, weil sie erst eine Tonne beiseite schieben muss oder an anderer Stelle Türen und Gatter auftritt und plötzlich weiter springt und
länger hangeln kann. Die Logik bleibt auf der Strecke. Hauptsache Lara geht's gut dabei. Oo

Was auch etwas eigenartig ist, ist die neue Möglichkeit Schätze zu finden und zu verkaufen. Das sind leider keine in der Statistik gelisteten
Geheimnisse wie aus TR üblich, denn diese haben eigentlich nur einen Nutzen, wenn es sich nich gleich um Geldscheine handelt: Zu Geldscheinen
gemacht zu werden.
Bis zum Ende des ersten Drittels hat man im Pariser Ghetto die Möglichkeit alle gefundenen Schätze, seien es Goldmünzen, alter Whisky oder
heisse Tanzmusik aus der guten alten Zeit auf Vinyl, zu Euros zu machen. Diese haben mal abgesehen imaginären Nutzen (Lara könnte sich davon
mal nen Kaffee kaufen, oder ein Flugticket zurück nach London) leider kaum Verwendung. Hier wird mal jemand mit ein paar Euro bestochen oder
da kann man mal, wenn man lieb ist, seine Waffe abkaufen, aber wenn man viel sucht, hat man mehr als 2000 € auf der Hohen Kante und weiss nix
damit anzufangen. Vielleicht war ja mal ein richtiger Shop geplant, man weiss es nicht. Dann müsste Lara auch nich mehr diese alten Schokoriegel
futtern um sich zu heilen sondern könnte sich neue kaufen. ^^

Doch all diese Kleinigkeiten stören höchstens marginal und können nicht am Lack des guten Gesamteindrucks kratzen.

Die Medipacks und Munitionskisten sind gut verteilt und haben bei mir keinen Mangel aufkommen lassen.

Gespeichert wird wie in alten Teilen wieder jederzeit ermöglicht. Das gibt freien Raum fürs Erkunden und Ausprobieren und
reduziert angenehm den Frustfaktor.

--------------------------------------------------------Sound & Grafik----------------------------------------------------------------------------------

Der Sound, eingespielt vom Londonder & Prager Symphonieorchester stimmem sich immer wunderbar auf die Situation ein und verleihen mehr Authentizität.

Die Grafik wurde sichtlich aufgearbeitet. Für einen TR-Fan war die neue Engine sicherlich ein erster Schritt auf Neuland der angestaubten Serie.
Zwar ordentlich detailliert aber nicht mehr der Zeit entprechend war Lara allein mit Ihren 5000-Polygonen war damals dennoch ein Augenschmaus.
Noch mehr wenn man dann die NPC'S sah.

Alles andere sah damals grundsolide bis gut aus. Schön gestaltete Architektur, die zwar weniger dynamisch ausgeleuchtet wurde wie noch mit den guten alten
Fackeln, aber schon nicht mehr so nach Baukasten aussah wie noch auf der PS1, könnte mich schon zum Erforschen anregen. Dazu gesellen sich noch recht
schöne Feuer-, Hitze-, Licht-, Dampf-, Rauch, Nebeleffekte und lenken die Aufmerksamkeit von der Plastikplane ab, die wie Wasser aussehen sollte.

Die Texturen aber sind zum Teil sichtlich verwaschen und unscharf, aber HD konnte damals keiner von der PS2 erwarten.

-------------------------------------------------------Schlusswort--------------------------------------------------------------------------------------

Optik hin oder her, jeder Tomb Raider-Fan will doch im Grunde nur eins: Forscherfeeling.

Und das ist auch wieder in Angel of Darkness auf jeden Fall gegeben. Viele atmosphärisch designte Locations wie das Pariser Ghetto, den Louvre, Prag,
Forschungseinrichtung und sogar einige alte Tempel gilt es zu erforschen.

Eingebettet in einer spannenden Story die sich zwar zugegebener Maßen gegen Ende etwas zerläuft und viele Fragen ungeklärt bleiben, jedoch dennoch zu
fesseln weiss wenn man sich auf all diese Neuerungen einlässt.

Betrachten wirs als Abschiedsgeschenk von Core und würdigen wir ihren Versuch aus dem Franchise was Neues zu machen, denn das ist ihnen nicht wirklich gelungen.
Lara blieb auch in Angel of Darkness Lara mit Stärken und Schwächen.

Mir hat es sehr viele schöne Spielstunden beschert und ich hoffe Ihr holt es nochmal aus eurem Videospiel-Tartarus hervor um es ohne die Erwartungen und
Enttäuschungen von 2003 zu spielen.

Danke fürs Lesen! =]
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am 18. August 2003
Meine anfängliche Skepsis über den neuen Tomb Raider Teil war natürlich sehr groß, besonders nach den durchschnittlichen Wertungen der Fachpresse. Ich habe mir das Game doch geholt und war sehr angenehm überrascht. Die Steuerung, über die am meisten gemeckert wird, ist zwar nicht perfekt (war sie bei Tomb Raider ja noch nie) aber durchaus zweckmäßig. Mir fallen die Sprungeinlagen sogar etwas leichter als in den Vorgängern. Auch von grafischer Seite bin ich sehr zufrieden, abwechslungsreiche Level und nette Effekte wie Regen oder Laser sind hübsch anzusehen und auch beim Charakterdesign hat sich Core ins Zeug gelegt. Dazu passt die Musik des Londoner Synphonyorchesters sehr gut und klingt hochwertig.
Einige Negativpunkte sind aber auch noch zu erwähnen, so ist z.B. das Aufleveln von Lara absoluter Blödsinn. Ist die gute Frau zu schwach um eine Tür zu öffnen genügt ein Tritt gegen die Wand und siehe da, sie ist stark genug. Des weiteren wird der Spielefluss durch häufige Ladebildschirme enorm gebremst, es kommt schon manchmal vor das alle 10 Meter geladen werden muss, ist aber nicht die Regel.
Wer also Lara schon durch frühere Abenteuer begleitet hat und Spaß dabei hatte kann auch hier zugreifen, es sei denn man kann sich mit dem neuen Setting und der Krimigeschichte absolut nicht anfreunden. Ich persönlich empfehle das Spiel aber gerne weiter.
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am 22. September 2003
Ich zähle mich nun zu den erfahrenen Lara Croft Spielern, da ich Tomb Raider schon von Teil 1 ab auf dem PC gespielt habe. Auch bei dem neuen Teil auf der PS2 bin ich dabei.
Ja klar, die Story ist sehr gut und abwechslungsreich, die Grafik wie erwartet auch. Im Prinzip gefällt mir das Spiel gut.
Denoch muß ich meinen Ärger über die Steuerung und den Bugs loswerden.
Hier einige Beispiele:
Drückt man den linken analogstick nach vorne, läuft Lara nicht sofort los, sondern verweilt 1 Sekunde und bewegt sich dann. In dieser Sekunde kann schon einiges zu spät sein.
Die Steuerung ist fummelig. Bis man Lara dort plaziert hat wo man sie haben will muss man schon eine weile rumjustieren.
Und diese Kamera bewegt sich auch nicht immer. Wenn man um Lara herumsehen will, kann man das oft nicht.Warum eigentlich?
Schade, dass nach so langer Entwicklungszeit so etwas passiert ist. Ich habe zuvor Primal gespielt und da war die Steuerung perfekt.
Ich muß ganz ehrlich sagen, wenn ich nicht ein Lara Croft Fan wäre, hätte ich das Spiel nicht gekauft.
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am 6. September 2003
Ständige Release-Verschiebungen haben mir den Spass daran schon verdorben, bevor ich das Spiel überhaupt hatte! Das einzig positive daran war, dass Amazon auf die Aktion sofort reagierte und schon vor dem Erstverkaufstag auf 49,-- Euro runter ging!!
Dies war auch der Grund, warum ich das Spiel doch noch gekauft habe. Es stellte sich dann aber sehr schnell heraus, dass selbst der verspätete Termin für eine Erscheinung noch zu früh war!! Das ganze Game macht den Eindruck, dass die Entwickler das Programm in letzter Sekunde noch fertig stellen mussten. Hinzu kommt, dass man mitten in einem Level plötzlich durch eine Ladeunterbrechung aufgehalten wird. Wenn man z. B. durch Paris läuft: Wupp - loading! Zum kotzen! Dadurch hat man ständig das Gefühl von einem Mini-Level zum nächsten zu wandern. Muss man dann auch noch zurück, weil man was vergessen hat, kommt man aus dem Laden nicht mehr heraus. Das Gefühl sich in einer frei begehbaren Welt zu bewegen entfällt damit.
Auch das try-and-fail-Verfahren wurde z. T. in's unermessliche gesteigert. In manchen Leveln kommt man aus dem Speichern und laden nicht mehr heraus: Zwei Meter laufen. Sicherheitshalber speichern. Lara fällt in den Abgrund o. ä. Laden. Nochmal probieren. Speichern. Sterben. Laden. usw. usw.
Auch die vielgepriesene "Interaktion" mit anderen Personen im Spiel kann man vergessen. Meistens sind es unnötig eingebaute Text-Dialoge, bei denen man zwischen zwei Antworten wählen kann. Einen großen Einfluss hat dies aber nicht auf das Spiel, da die Handlung i. d. R. fest vorgegeben ist. Außerdem hat der Spieler sehr schnell rauß, was der Gegenüber hören will.
Wie gesagt: Sehr schade! Da wäre sicherlich mehr drin gewesen. 3 Punkte bekommt's trotzdem, weil es sicherlich kein absolut schlechtes Spiel ist.
Abschließend muss ich noch eines feststellen: Momentan ist es besser, keine Nachfolger von vorherigen Topsellern zu kaufen. Bei TR hat es sich hier gezeigt, dass es keine Revolution mehr ist. Das gleiche war auch bei Rayman!! Rayman - Revolution zähle ich bis heute zu den besten Jump-and-Runs auf der PS2. Rayman 3 dagegen hat zwar eine geile Graphik, aber das war's dann auch. Auch hier der gleiche Fehler der mich auch bei TR am meisten stört: Es gibt keine rießigen Levels mehr zum durchforsten. Man hat ständig das Gefühl sich in einem Mini-Mini-Level zu bewegen. Bei GTA ViceCity hat man zwar die gewünschte Bewegungsfreiheit. Spielerisch kommt es aber bei weitem nicht an den Vorgänger GTA III heran. Auch das war eine Enttäuschung!
Ich halte mich in Zukunft an die zahlreichen Platinum-Titel. Die sind i. d. R. gut.
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am 3. August 2003
Als alter PS One Veteran habe ich alle Tomb Raider Spiele durchgezockt, mehr als nur einmal. Dann habe ich in Spielemagazinen über den neusten Teil der Serie für PS2 gelesen. Und was stand da? "Schlechte Steuerung, Programmfehler, miese Kameraführung" usw. Ok, dachte ich, das Spiel holst du dir nicht, so was ist nicht mehr zeitgemäß. Tja, jezt hab ichs doch gekauft. Warum? Die Neugier eines Lara-Fans.

Und ich bin echt froh darüber. Das Spiel ist nämlich der echte Hammer! Ich hab mich sofort wieder wohl gefühlt in Lara's Welt. Alte Tomb Raider Erinnerungen wurden wach, auch daher, weil die Steuerung sich nicht wirklich geändert hat. Aber das hat mich schon vor 5 Jahren nicht gestört. OK, es gibt ein paar Bugs (Lara schießt durch Wände oder verschwindet hinter einem Objekt, so daß man sie nicht mehr sieht) und die Kamera muß eigentlich ständig nachjustiert werden, aber so tragisch ist das nicht. Die Level sind detailliert und bestechen durch gute Lichteffekte. Die Grafik ist flüssig und sieht überhaupt super aus. Es gibt keine unnötigen und nervigen Schalterrätsel mehr, Lara läuft geschmeidig durch die verwinkelten und endlich logisch aufgebauten Level. Das Interagieren mit Schlüsselpersonen ist nett und sorgt für Abwechslung, auch wenn manche Passagen nicht ganz logisch erscheinen.
Dadurch ergeben sich mehrere Lösungswege, jenachdem mit wem man gesprochen hat und vorallem wie. Der Reiz zum nochmaligen Durchspielen wird dadurch erhöht. Als interessante Neuerung gibt es einen zweiten Charakter, Kurtis Trent, den man nach ca. 2/3 des Spiels steuert. Mit ihm erlebt eine noch actionreichere Spielweise, für Abwechslung ist also gesorgt.

Ich sage nur, holt euch das Game, wenn euch die alten PS One Teile gefallen haben und ihr noch einen Funken "Lara-Liebe" verspürt. AOD ist der Beste Teil der Serie!
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am 24. Oktober 2003
Habe mit Begeisterung alle 5 bisheringen Tomb Raider Teile durchgespielt. Das absolut herausragende an allen Spielen war (im Gegensatz zu lahmen Krücken wie zum Beispiel Resident Evil) die geniale Steuerung. Milimetergenau und immer konstant konnte man Lara durch die schwierigsten Situation lotsen. Pfeil oben bedeutete immer, dass Lara nach vorn läuft, Pfeil rechts, sie läuft nach rechts u.s.w.. Wer, um alles in der Welt, hat diesen Eidos Entwicklern ins Ohr geflüstert, von diesem Prinzip abzuweichen? War es nicht gut genug für 5 Teile und Millionen von verkauften Spielen? -- Wie ein Zombie bewegt sich Lara im neusten Teil, "The Angel of Darkness", durchs Spiel! Je nach Laras Standpunkt zum Spieler wechseln die Steuerbefehle. So ist Aktion: "Lara soll nach rechts laufen" mal Pfeil nach rechts, in einer anderen Situation Pfeil nach links. Besonders spaßig wird es, wenn die Kamera schwenkt. Dann wird die Dame kaum mehr steuerbar. Großartig, toll gemacht!! Selbst kleinere Hindernisse, die man früher kaum wahrgenommen hat werden jetzt zur nervenden Großangelegenheit.
Zu EIDOS Ehrenrettung muß gesagt werden, dass Storie und Grafik wieder mal klasse sind, coole Atmosphäre.
Aber trotzdem: Wenn dieses Steuerungsprinzip beibehalten wird war es garantiert mein letztes Tomb Raider Abenteuer!
Aber anscheinend planen die Eidos-Leute auch gar nicht mit einer Fortsezung.
Fazit: Erbärmlicher Abang einer Ikone.
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am 1. August 2003
Die Story ist absolut filmreif und die beste der Tomb Raider Reihe.
Die Kritik an der Steuerung, die hier so oft als unzumutbar dargestellt wird, kann ich nicht nachvollziehen. Sie ist zwar nicht besser als die alte, aber den Vorwurf, das man nicht sieht wo Lara hinspringt usw. kann ich nicht bestätigen. Denn schließlich kann man mit dem rechten Analogstick die Kamera um 360° drehen und somit seinen jeweiligen Sichtverhältnissen anpassen.
Die Level sind größtenteils sehr gut und nicht zu lang. Die meisten sind mit nem tollen Soundtrack unterlegt und Lara gibt während dem Spiel, also nicht nur im Trainingslevel, wichtige Tips und Anmerkungen, die helfen, dem Spielverlauf zu folgen.
Leider sind manche Level wie z.B. "Die Grabstätte der Urahnen" etwas zu "Tomb Raider klassisch" geraten (Kampf gegen Skelette, Fallen wie Giftpfeile aus den Wänden) und passen nicht so richtig in das neue Konzept der "düsteren" Lara.
Großartig finde ich, dass man jetzt mit Personen kommunizieren kann und das Ergebnis der Gespräche den Verlauf der Story beeinflusst.
Die Grafik und besonders die Lichteffekte sind auf der Playstation 2 sehr gut in Szene gesetzt.
Fazit:
Keine Innovation, aber eine starke Verbesserung im Vergleich mit den Vorgängern. Für Lara Fans absolut empfehlenswert, für alle anderen auch.
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am 14. Oktober 2002
Mysteriöse Ritualmorde, eine blutige Spur eines mörderischen Phantoms und eines verschwiegenen Geheimbundes. Welche Rolle spielen die Obscura Bilder, verschollen geglaubte magische Malereien des 14. Jahrhundert? Lara gerät in die Fänge einer sehr mächtigen Verschwörung, einem Netz der Intriegen gesponnen aus den Fäden des Bösen. Zudem steht sie auf den Fahndungslisten aller Behörden, denn sie wird des Mordes an ihrem früheren Mentor Werner von Croy beschuldigt. Lara schreitet durch die Pforten der Hölle und folgt einem wahnsinnigen Alchimisten in dessen finstere Abgründe von Verrat, Rache und Gewalt. Aber Lara wäre nicht Lara, wenn man sie so einfach klein kriegen würde...
Vielleicht auch weil das Erscheinungsdatum von Tomb Raider VI mehrfach verschoben wurde, ist erstmalig ein Tomb Raider Spiel entstanden, daß so vielseitig ist (man kann jetzt fast alles was man sieht auch benutzen, öffnen, einstecken...) und die tatsächliche 128Bit-Leistung der PlayStation2 auch nutzt. Man hat Tomb Raider VI sogar mit einem anamorphen Bildsignal (siehe DVDs) versehen. Der Aufwand den EIDOS/CORE betrieben haben um Lara in ihrem neuen Abenteuer so perfekt wie möglich zu machen, zu einem Gamekonsolen-Maßstab, ist schlicht enorm. Die Hintergründe z.B. haben DVD-Qualität!
Die Atmosphäre des Spieles wechselt fließend zwischen Abenteuer, Action und Horror. Alteingesessene TR-Spieler kommen hier genauso auf ihre Kosten, wie neue. Die Rätsel, das Klettern und andere bewährte Dinge finden sich auch diesmal wieder, jedoch auf einem durchaus höherem Niveau. Hinzugekommen sind ein intelligenteres Spielefeld, bessere Gegner und härtere Action. Die Zeiten den Gegner einfach nur wegzuschießen sind vorbei, jetzt rennt man hier und da besser was das Zeug hält, oder man verabschiedet sich... Tomb Raider ist insgesamt anspruchsvoller und schneller geworden, aber nicht hektisch oder agressiv. Daß Tomb Raider VI -The Angel Of Darkness- ein in sich abgeschlossener Teil einer Triologie ist, macht die Sache noch zusätzlich spannend!
Technisch neue Features:
Charakter-Entwicklung - Lara passt sich Ihrem individuellen Stil an. Jedes gelöste Rätsel verbessert Laras Fähigkeiten und erhöht Laras Sprungkraft, Laras Körperstarke, Laras Reaktionsgeschwindigkeit etc.
Interaktion - Erstmalig in Tomb Raider kann Lara mit anderen Charakteren kommunizieren. Die in den Konversationen gewählten Entscheidungen bestimmen Laras weiteren Weg durch das Spiel.
Grafik-Innovation vom Feinsten - Ihre brandneue Engine nutzt die volle 128Bit-Power der PS2. Lara besteht nun aus mehr als 5000 Polygonen (Kleinteilen) und das ist Faktor 10!! In den alten Tomb Raider Spielen waren es gerade mal 500.
Eine ganz neue Spielerfahrung - Das komplett neue Controller-System gibt die direkte und flüssige Kontrolle über Lara - ein wichtiger Vorteil bei Kämpfen gegen übermächtige Gegner, waghalsigen Klettermanövern und lautlosen Stealth-Attacken. Noch nie war sie in den Bewegungen so natürlich, so fähig.
Fazit: Im neuen Tomb Raider wurden so ziemlich alle Register gezogen, die Tomb Raider VI -The Angel Of Darkness- von einem anderen Spiel abheben. Vom Gruselfaktor, über die Action, bis zur Graphik. Einfach ein MUSS - ohne Wenn und Aber.
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am 25. Mai 2015
...ich hatte mich ja soo verarschen lassen, über viele Jahre. War ich doch wirklich der Auffassung, 'Angel Of Darkness' sein ein komplett missratenes Spiel, weshalb ich es nie gekauft und ausprobiert hatte.
Vor über 10 Jahren mal sehr kurz angespielt aber in dieser Atmosphäre totaler Intoleranz; alle, einfach jeder, hatte es 'runtergemacht, war ich so negativ beladen, dass ich es auch als uninteressant empfand.

Neulich, Anfang 2015, hab' ich es durchgespielt. Es ist ein so dermaßen geiles Spiel, es schlägt in Punkto Atmosphäre TR Legend, Anniversary und Underworld um ein Vielfaches! Ein richtig spannendes, echtes Abenteuer mit Tiefe, Klasse und Anspruch.

Zählt zu den besten 3 Lara Croft Spielen!

...
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