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Kundenrezensionen

3,4 von 5 Sternen79
3,4 von 5 Sternen
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am 1. Oktober 2013
Nach der ersten Präsentation von SC:Blacklist auf der E3 waren alteingesessene Splinter Cell Fans am Verzweifeln, die dort angespielte Mission hatte auf den ersten Eindruck noch viel weniger mit den älteren Teilen der Serie zu tun als der Vorgänger SC:Conviction. Deswegen habe ich darauf verzichtet, mir das Spiel gleich am Releasetag zu holen und erst später die sehr günstige Downloadversion bei einem Online-Shop erstanden.

Die durchwegs eher negativen Reaktionen auf die E3-Präsentation scheint Ubisoft sich tatsächlich zu Herzen genommen zu haben. Zahlreiche Spielelemente aus den alten Teilen wie z.B. nicht-letales Ausschalten von Gegnern (sowohl im Nahkampf als auch durch Waffen bzw. Gadgets), die obligatorische Splinter-Cell-Ausrüstung (Goggles, Wetsuit, Shocker, Haftkamera, Betäubungsgas) und eine größere Entscheidungsfreiheit beim durchqueren der Level. Die völlig deplazierten, befehlbaren Dronen-Angriffe hingegen wurden, zumindest in dieser Form, entfernt. Hinzugefügt wurde ein brauchbares Upgrade-System, mit dem man sowohl umfangreiches Equipment und Waffen (inkl. Modifikationen), als auch Verbesserungen des HUD freischalten kann. Ganz allgemein wirkt es auf den ersten Blick so, als wäre hier der Spagat zwischen Oldschool-Stealth und modernem Cover-Shooter, der ja momentan der heilige Gral der Spiele-Publisher zu sein scheint, geglückt.
Auch die Kritik vieler anderer Rezensenten bezüglich des Fehlens einer Quicksave-Funktion kann ich so nicht unterschreiben. Für einen perfekten Ghost-Run sollte man schon ein bisschen mehr Geduld aufbringen, und dazu gehört eben auch eine gehörige Portion Frust. ;)

Für mich als großem Fan von Chaos Theory und dem, wie ich finde, zu Unrecht verschmähten Double Agent bleibt jedoch ein schaler Nachgeschmack. Einerseits führt besagter Spagat dazu, dass sich im Spiel noch zahlreiche Unsinnigkeiten finden, die in dieser Reihe meiner Meinung nach nichts verloren haben. Dazu gehören unter anderem die an 2 Stellen spielbaren UAV-Strikes a la Call of Duty, jene der Nebenmissionen, die hauptsächlich auf dem Assault-Spielstil aufbauen, sowie eine ähnlich angelegte Mission in der Kampagne.
Auch ist der Sam Fisher, den man von früher kennt, weitgehend verschwunden. Einerseits durch den neuen, viel zu jungen Synchronsprecher (engl. Version) sowie eine optische Verjüngungskur, andererseits auch durch die völlige Abwesenheit einer interessanten Persönlichkeit. Hätte der alte Sam noch mit beißendem Zynismus die Vorgehensweisen der Agency kommentiert und sogar seine Vorgesetzten kritisiert, handelt es sich bei dem neuen bestenfalls um einen Jack Bauer im Neoprenanzug. Dadurch, aber auch durch die eher unterdurchschnittliche Story um eine Gruppe von Terroristen aus dem nahen Osten (vermutlich, damit sich die CoD-Fraktion noch auskennt), büßt das Ganze erheblich an Charme ein.

Fazit:

Ein sehr unterhaltsames Spiel, dem auch vom letzten Teil enttäuschte Fans eine Chance geben sollten. Eine Rückkehr zu alter Größe darf man jedoch nicht erwarten, denn wie schon zuletzt bei Hitman: Absolution wirkt es auf mich auch hier so, als wären Leute am Werk gewesen, die nicht verstehen, was die Essenz der Serie ausmacht.
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am 2. September 2013
Zu dem Game wurde schon etliches hier gesagt. Die Story ist gut, die Grafik ist halbwegs okay, das Ausbauen des Flugzeuges und die Auswahl der Missionen sind relativ cool, usw.

Was das Spiel für mich massiv negativ beeinflusst:
a) Kein Stealthgame im klassischen Sinne mehr. Hier wird viel geredet vonwegen es wäre ein Schritt zurück zu den alten Splinter Cell.... da frag ich mich die Schreiber entweder das Neue oder die Alten nicht gespielt haben. Die erste Mission endet schon so, dass man plötzlich in einem Raum ist, und aus allen Türen Gegner kommen und man sich ala Rambo Zeit erkämpfen muss. Und das gibt einem einen guten Vorgeschmack. Wenn man "auf Stealth" spielt, und daher auch in Stealth Armor ect. investiert hat man dadurch nicht mehr Möglichkeiten, sondern vor allem ein schweres Leben, denn "schleichen" im eigentlichen Sinne gibts nicht mehr. Selbst mit relativ optimaler Rüstung in der zweiten Hälfte des Spieles hören einen Gegner immer wieder wenn man in der Hocke UND langsam von hinten angeschlichen kommt. Das alte "Licht ausschießen"? Bringt garnichts mehr, ausser dass ab und zu mal Gegner 10 Räume weiter den Schuss hören (trotz Schalldämpfer), und dann angerannt kommen. Dieses ganze "sich im Dunkeln vorkämpfen und die Gegner überraschen" fällt eigentlich weg.

b) Keine Speicherpunkte in der Mehrzahl der Missionen!!! Die ganzen eigentlich obgligatorischen extra Missionen (E4) braucht man sowohl für Geld, als auch fürs Spiel ansich: Es ist kein lahmes Extra, sondern ansich ziemlich gut gemachte Missions die zur Story des Hauptspiels gehören. Das Problem: Sie dauern 45-90 Minuten, und es gibt keinen Speicherpunkt. Ich hab nun *etliche* Stunden verballert diese Missionen immer und immer wieder neu zu starten, da man bei den "wichtigen" verliert, sobald man nur kurz entdeckt wurde, und das passiert mitunter auf magische Weise: Eine gepanzerte Wache paar hundert Meter weiter hat mich plötzlich erkannt, als ich an einer ganz anderen Stelle eine Wache ausgeschaltet habe, völlig ausser Sichtweite. Bumm, eine Stunde verschenkt. Man macht eine Tür auf, der Hund springt in dem Moment zur Seite, daher die ersten 1-2 Schüsse nicht getroffen, er bellt: Spiel verloren. Ich hab ca. 70-80% (!) der kompletten Spielzeit damit verbracht Missionen vollständig von vorne zu spielen wegen a) gepanzerten Wachen b) Hunden.

c) Die gepanzerten Wachen erhalten hier einen extra Punkt. Ich war es leid bizarre Fallen zu legen damit sie an einer Kiste vorbei gehen (da sie häufig auf die Geräusch-Gadgets und selbst Zurufe kaum reagieren), hinter der man sich verstecken kann und mit halbwegs hoher Wahrscheinlichkeit im Nahkampf ausgeschaltet werden können, also natürlich die beste Waffe für 250.000 gekauft, inkl. panzerbrechender Munition. Ergebnis: Zero. Diese Gegner sind VÖLLIG überpowert: Einerseits zu kugelsicher für alle Missionen bei denen man nicht entdeckt werden darf (jedes Mal gibts zum Geschenk einen kompletten Neustart mit teilweise über einer Stunde verschwendet), andererseits auch immun gegen Elektroschocker, Armbrust und jede Gasattacke. Dunkelheit scheint sie auch nicht im Geringsten aufzuhalten und wie schon bei B) erwähnt haben sie die magische Fähigkeit einen zu entdecken, ohne in Sichtweite oder answesend zu sein. Ich würde sagen, dass über 90% der Schwierkeit des Spiels und bei mir auch der Großteil der Spieldauer ausnahmslos an diesem einen Gegner verloren geht.

d) Die Gadgets: Einige gut, aber die Dinge die SC ausgemachten sind zu völligem Unfug geworden. Das Gerät oder die Kamera die Geräusche machen, eben um Gegner wegzulocken, beeindrucken offenbar niemanden mehr. Selbst aus 2 Meter (!) bleiben die Leute nur kurz stehen und gehen weiter. Früher konnte man die Leute damit noch in ganz andere Räume locken... heute hören sie es aus der Entfernung nicht einmal mehr.

d) Die Logik einiger Missionen und die KI: Man darf nicht "entdeckt" werden, sonst löschen die Feinde Daten ect. Entdeckt werden kann man offenbar wenn ein Hund allein im Raum ist, und kein Mensch mehr anwesend. Nicht endteckt ist man allerdings, wenn die Gegner quer durch ihre gefallenen "Freunde" laufen. Genauso die Schlauchlevel: Bewegungsfreiheit wird sehr offensichtlich nur vorgetäuscht, und die Wege die vorhanden sind, sind häufig völlig bizarr und abwegig. Die KI ist unterhalb von grenzwertig: Gegnern ist zimlich schnell egal dass sie gerade angegriffen werden, und die Leute die Dronen steuern bauen lieber Drone #25 anstatt sich darum zu kümmern, dass man 1 Meter vor ihnen steht. Auch ein Highlight: Schwer bewachte Gebäude, Scharfschützen überall. Damit man nicht gesehen wird wirft man wie ein Irrer mit Rauchgranaten um sich, und offenbar findet das absolut niemand verdächtig.

Fazit: All die positiven Dinge wurden von anderen bereits erwähnt, aber würde es Speicherpunkte oder Quicksave geben (Speicherpunkte ist eigentlich genug) und wären die gepanzerten Gegner nicht dermaßen allmächtig, dann würde ich dem Spiel 90% geben. Aber dass man regelmäßig nicht nur 3-5 Minuten Spielzeit verliert oder auch mal 10, sondern 45-60 geht absolut nicht. Es bringt weder Spielspaß, noch Nervenkitzel, noch steigert es die Schwierigkeit, denn meist ist die Art wie man entdeckt wird völlig bizarr. Gestern zum Beispiel 4h an derselben Mission verbraucht (und immer noch nicht geschafft), da der letzte gepanzerte Gegner offenbar immer hört wenn man von hinten kommt, sich andererseits nicht davon beeindrucken lässt, dass man Geräusche macht oder ihn aus 1m Entfernung ruft!

Da können einige wieder fröhlich die Rezension negativ bewerten, aber Zeit ist im Leben das Wertvollste, und 2/3 eines Spiels mit völlig überflüssigen Wiederholungen zu verbringen ist absolut unzumutbar.

PS: Hab es auf 3 Sterne erhöht, es soll ja keine Frust-Rezension sein ;o
Die positiven Dinge sind durchaus sehr positiv: Das Ausbauen der Aufrüstung und des Fluzeuges, einige lustige alternative Wege die es zu entdecken gibt und in meinen Augen auch die großartige Story und coolen Charaktere - weniger großartig sind die jeweiligen Map: Halt alles klischeehaft und schon 1000x in anderen Games gesehen... das Dorf in Pakistan, die verlassene Fabrik, der Kanal... alles Orte die man sehr sehr ähnlich schon in beinahe jedem Game mit ähnlicher Story etliche Male gesehen hat.
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am 3. September 2014
Ich habe mir Splinter Cell Blacklist für den PC gleich zum Verkaufsstart bei Saturn besorgt und gleich mal angespielt.

1) Story
Zugegeben: Die Story haut einen jetzt nicht um.
Sie ist im Allgemeinen völlig in Ordnung ... es gibt Stellen, wo es >etwas< spannender wird, an anderen Stellen ist es wiederum nicht der Fall.
Man könnte sie innerhalb von 4-5 Sätzen zusammenfassen.
Nicht jedermanns Sache, für mich aber, wie gesagt, vollkommen in Ordnung ... dafür würde ich dem Spiel keinen Punkt abziehen.
Leider ist die Hauptstory in meinen Augen etwas zu kurz geraten ... mit jeder Mission verbringt man schon mal 45-60 Minuten, doch wer wirklich ein sehr lang anhaltendes Spielerlebnis möchte, muss auch all die 4E-Nebenmissionen spielen, die in meinen Augen storytechnisch jedoch nichts bringen und zum Teil auch nicht ganz so spannend sind, aber: Geschmackssache!

2) Grafik
An der Grafik gibt es kurz gesagt absolut nichts zu meckern.
Mich stören zwar zum Teil die etwas merkwürdigen Lichteffekte- und Reflexionen, doch ganz davon abgesehen sieht das Spiel sehr, sehr hübsch aus. Die Grafik ist definitiv auf einem neueren Stand und viel mehr hätte man sich auch nicht leisten können, ohne dass die Framerate darunter leidet.

3) Technik
Blacklist litt unter kleinen, anfänglichen Schwierigkeiten. Es gab keine Probleme, was die Framerate betrifft und das Spiel stürzte öfter ab. Nach ziemlich kurzer Zeit wurden allerdings Patches von Ubisoft veröffentlicht, die diese Probleme behoben haben und ich habe nun zumindest nicht mehr damit zu kämpfen.

4) Steuerung
Vorab: Wie die Steuerung mit Maus und Tastatur sich gestaltet, kann ich nicht sagen, da ich lediglich mit meinem XBOX-Controller spiele. Mit dem Controller läuft alles tadellos ... die Steuerung ist sinnvoll konfiguriert, leicht verständlich und lässt schon einige Möglichkeiten für die eigene Kreativität offen.
Wer mit der Steuerung mit Maus und Tastatur nicht klar kommt, dem empfehle ich ein Gamepad.
Wer das Spiel deswegen schlecht macht, gehört auf die stille Treppe. Bei Fifa heult auch keiner rum, dass man am PC dafür ein Gamepad braucht, weil es sich mit Tastatur nicht gut steuern lässt ... auch Splinter Cell zählt meiner Meinung nach zu der Kategorie der Spiele, die man auch am PC mit einem Gamepad spielen sollte, also leistet euch die 25€ für ein Gamepad, oder hört auf zu heulen.

5) Gestaltungsmöglichkeiten
Über die komplette Story ist man außerhalb der Missionen mit einem Flugzeug unterwegs.
Mit dem verdienten Geld kann man das Flugzeug etwas pimpen und erhält dadurch diverse Belohnungen, z.B. Schwarzmarkt-Waffen, verbessertes HUD, Ausrüstungs-Slots und Einiges mehr.
Außerdem hat man die Möglichkeit, die Ausrüstung und Waffen anzupassen, die Klamotten auf Stealth oder Kampf auszulegen und auch die verschiedenen Lichter für die Brille, die natürlich nur einen optischen Effekt haben, finde ich sehr cool, wobei rot mein eindeutiger Favorit ist.

6) Fazit
Ich habe das Spiel nun schon 2 mal durch gespielt und bin völlig zufrieden damit. Ich hatte meinen Spaß, bereue es nicht, das Geld ausgegeben zu haben und würde es auch ein drittes oder viertes mal durch spielen.
Die verschiedenen Möglichkeiten, sein Geld zu investieren, sind mal eine nette Neuerung, hätte man aber auch besser hinbekommen können.
Alles in Allem: Ein sehr, sehr gutes, aber nicht perfektes Spiel ... daher verdiente 4 Sterne.

Nochmal ein Punkt in eigener Sache: Uplay.
Uplay läuft total unstabil, nervt und ist technisch ziemlich unausgereift.
Leider bleibt uns aber nichts anderes übrig, als das zu akzeptieren, denn in Zukunft wird sich das nicht ändern.
Steam, Origin, Uplay ... das ist erst der Anfang, glaubt mir, es kommen mehr und mehr Entwickler auf die Idee, sich ihren Kopierschutz so zu sichern.
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am 23. August 2013
Splinter Cell galt eine lange Zeit immer als der Inbegriff für "Stealth". Jeder der Teil der großen Reihe (Handheld Ableger usw. ausgenommen)konnte sich immer steigern, bis mit Chaos Theory seiner Zeit unter den Stealth Action Games ein Meisterstück gelungen ist. Double Agent konnte das Niveau meiner Meinung nach nicht erreichen. Vielleicht versuchte man mit Conviction deswegen auch etwas gänzlich anderes. Weg vom Stealth, hin zur Action. Unter der gesamten Geschichte von Protagonist Sam Fisher ein logischer Schritt. Aber auch wenn das Gameplay sich sehr flüssig spielte, die Story durchaus gelungen war und sich somit auch viel Spaß mit Conviction hatte, blutete eine Seite meines Splinter Cell-Herz wegen den fehlenden Stealth-Elementen. Die Elemente, die damals Chaos Theory so unfassbar gut machten. Mit Blacklist geht UbiSoft nun einen Schritt zurück und versucht einen Spagat zwischen der Action aus Conviction und dem Stealth der Teile 1-4. Aber für Ungeübte kann ein Spagat auch ganz schön schmerzhaft sein. Schafft Blacklist diesen Spagat?

Story: Storytechnisch bekommt man hier eigentlich nichts Besonderes geliefert. Es ist das, was man aus Ubisofts Tom Clancy spielen kennt. Krieg, ferner Osten, Terror gegen die USA. Eben ganz typischer Standard. Aber ich persönlich möchte das nicht als Negativpunkt sehen. so ein Setting passt nun mal einfach am ehesten zu dieser Spieleserie. Und dazu sei gesagt, dass die Geschichte durchaus flott und spannend erzählt wird. Einen Oscar gibt es dafür nicht. Unterhaltsam ist sie aber auf jeden Fall!

Technik: Die Synchronisation ist absolut gelungen. Die aus den alten Teilen bekannten Charaktere wurden auch hier wieder mit den gleichen Stimmen betont, die man jetzt seit zum Teil schon 6 Teilen kennt. Gut so! Für die Leute, die das Ganze eher in Englisch spielen: Hier hat es ein Änderungen bei der Synchronisation von Sam gegeben. Hier also nicht mehr die gleiche Stimme. Soundeffekte und Musik sind absolut erhaben und auf hohem Niveau.
Grafisch gewinnt Blacklist auch keinen Preis. Schlecht sieht das Spiel allerdings nicht aus. Vor allem die überwiegenden Missionen im Dunkel sind wirklich schick. Bei den Mission im Hellen fallen ein paar Problemzonen auf. Während die meisten Charaktermodelle sehr gut aussehen und durch Motion Capturing tolle Mimiken aufweisen, sehen einige Charaktermodelle doch etwas puppenartig aus.
Was man dem Spiel lassen muss ist, dass es wirklich beachtlich ist, was man noch aus der Unreal Engine 2 herausholen kann. Fraglich ist allerdings wieso man seiner Zeit bei Double Agent die Unreal Engine 3 verwendete und mit Conviction zu einer modifizierten Version der Unreal Engine 2 zurückging. Vielleicht wäre weitere Arbeit mit der Version 3 besser gewesen.
Einen Grafikblockbuster sollte man also nicht erwarten. Hässlich ist das Spiel aber wirklich nicht.

Gameplay:
Die erste große Neuerung, die auffällt, ist die Paladin. Das neue Hauptquartier von Fourth Echelon, wo man zwischen den Missionen rumlaufen und mit den Charakteren interagieren kann. Mass Effect und die Normandy lassen grüßen.
Weitere Neuerung die dort auffällt: Abgesehen vom Optionsmenü und dem Spiel beenden Menü gibt es keine wirklichen Menüs im Spiel. Alles ist Teil der Gerätschaft auf der Paladin. Das wirkt insgesamt sehr stimmig und passt ins Setting.
Startet man eine Mission, geht es dann auf insgesamt lineare Wege, oft aber mit breiten Vorgehensmöglichkeiten. Wer die Action aus Conviction mochte, dann weiterhin so spielen. Wer lieber Shooter spielt, der kann einfach komplett auf den Stealth verzichten und wie ein Verrückter um sich herumballern. Und wie siehts aus mit dem Stealth? Ist er wieder da? Ja! Und wie! Um einen Spielstil zu unterstützen, gibt es für bestimmtes Vorgehen Punkte in 3 Kathegorien: Ghost, Panther und Assault. Während der Assault einfach schleichloses Rumgeballer ist, ist der Ghost das, was man aus den alten Teilen der Serie kennt und liebt. Am besten niemanden töten, maximal betäuben und immer unerkannt bleiben. Der Panther gesellt sich dazwischen. So weit es geht unsichtbar treiben, durch geschickte Manöver die Wachen ablenken und sie dann durch stealthige Tricks ausschalten.
Dafür gibt es dann insgesamt Geld. Zum einen könnt ihr damit die Paladin aufrüsten für besondere Boni, zum Anderen könnt ihr direkt eure Ausrüstung aufwerten und anpassen. Viele Teile der Ausrüstung gliedern sich auch wieder in die Kathegorien Ghost, Panther und Assault. Hier sollte ihr für euer Vorgehen die richtige Ausrüstung zusammenstellen. Wer mit einer Stealth-Ausrüstung frontal drauf los will, wird genau so wenig Land sehen wie jemand mit ner Assault-Rüstung, der lieber schleichen will. Hier gilt es die Kombination aus allem zu finden, die eurem Spielstil entspricht. Und die Möglichkeiten sind enorm.
Neben altbekannten Gadgets wie der Haftkamera, bekommt Sam auch neues Spielzeug. Mein persönlicher Favorit ist die neue, fliegende Drohne, welche beispielsweise 4 Taser verschießen kann, oder auch frontal den Gegnern vor die Nase fliegt und explodiert. Das Teil lässt sich sehr universell einsetzen. Cool!
Die Maps sind wie bereits erwähnt halbwegs linear, bestehen aber immer wieder aus mehreren größeren Arealen, die oft auch durch mehrere Wege verknüpft sind. Leute, die Conviction nicht mochten, weil es nur wenig Variation und eher frontales Vorgehen gab, wird das freuen. Das knüpft hier nicht nur an die alten Teile an, es topt sie sogar.
Meistens habt ihr die freie Wahl, wie ihr vorgehen wollt. An nur wenigen Stellen werdet ihr dazu gezwungen zu Töten oder zumindest zu betäuben. Wiederum gibt es im Gegenzug auch Stellen, wo euch der Stealth aufgezwungen wird und ihr niemanden töten dürft und nicht gesehen werden dürft. Ubisoft möchte euch alles erleben lassen, lässt euch aber in 99% des Spiels die Wahl, was ihr wollt. Das funktioniert.

Multiplayer: Damals gab es noch Spy vs. Mercs. Die Einen verkörperten wendige, dünn gepanzerte Agenten, die aus der Third-Person-Perspektive gesteuert wurden, die anderen schwere, langsame Krieger, die aus der Ego-Perspektive gesteuert wurden und die Agenten an ihrem Hack-Job hindern sollten. Das war ein tolles, asymetrisches Gameplay. Dieser Modus ist wieder da. Wie man ihn kannte und liebte. Und es funktioniert auch heute noch.
In Conviction gab es dann einen Coop-Modus. Zusammen mit einem Partner durch die Maps schleichen und die Gegner ungesehen ausschalten. Der Coop-Modus von Conviction war dabei sogar deutlich stealthiger als die Kampagne.
Der Coop-Modus kehrt hier auch zurück. Aber ihr spielt nicht irgendwelche Agenten wie im Vorgänger, nein ihr verkörpert Sam und den neuen Agenten aus der Kampagne. Die Missionen variieren dabei stark und sind deutlich mehr wie Kampagnen-Missionen gestaltet. Mehrere Abschnitte, mehrere Missionsziele und so weiter. Die Missionen sind nicht einfach ein Coop-Modus. Sie sind ein mehr oder weniger optionaler Teil der Kampagne, da auch kleine, aber für die gesamte Story weniger relevante, Geschichten erzählt werden. Deswegen wurde dieser Modus auch direkt in die Kampagne integriert. Über die Karte, wo ihr die Kampagnenmissionen auswählt, könnt ihr auch Coop-Missionen starten. Entweder nur für Freunde, mit zufälligen Mitspielern, oder bei Bedarf die Meisten auch allein. Wirklich cool und spaßig. Das Ganze wurde sogar so weit integriert, dass ihr für jede Mission, egal ob Kampagne, Singleplayer, Multiplayer, Coop, Spy vs. Mercs, Geld bekommt. Was ihr damit kauft und aufrüstet ist euch überlassen. Ihr könnt mit Geld aus der Kampagne euren Spion oder Merc aus dem entsprechenden Modus aufrüsten und umgekehrt genau so. Der Coop integriert sich so auch. Es gibt hier also keine strikte Trennung zwischen Singleplayer und Multiplayer, sondern beides ist miteinander verzahnt. Extrem spaßig.

Fazit: Mit Blacklist versucht Ubisoft das flotte, flüssige Gameplay aus Conviction mit dem stealthigen Gameplay aus Vorgängern wie Chaos Theory zu verknüpfen. Ein Spagat, der schmerzhaft hätte werden können. Aber ein Spagat, der ungemein gut funktioniert. Die Story selbst dürfte euch beim einmaligen Durchspielen zwischen 10 und 12 Stunden etwa beschäftigen. Die Coop-Missionen meiner bisherigen Erfahrung nach beim einmaligen Durchspielen auch 6-8 Stunden, je nachdem wie gut ihr seid und welchen Schwierigkeitsgrad ihr nutzt. Dazu dann noch der Spy vs. Merc. Modus. Und dazu noch das hohe Map an Wiederspielwert. A), weil man nach und nach immer mehr freischalten kann und es dauert, bis man wirklich alles hat und B), weil es so viele Möglichkeiten gibt vorzugehen und neues Experimentieren belohnt wird. An Umfang mangelt es dem Spiel also bei weitem nicht.
Punktabzug könnte man wegen einiger Grafikdefizite und der toll erzählten, aber unoriginellen Story geben. Ich persönlich kann darüber aber hinwegsehen und belohne lieber den Schritt wieder zum Stealth hin. Chaos Theory war bisher der ungeschlagen beste Teil der Serie für mich. Blacklist könnte das nun endlich ablösen.
Klare Kaufempfehlung!
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am 8. September 2013
Für alle die, die noch nie einen Splinter Cell Teil gespielt haben, ist das hier wohl genau das richtige.

Es verbindet alles was ein richtiges gutes Splinter Cell ausmacht.
Wo soll ich nur anfangen. Das beste Spiel der Reihe ist wahrscheinlich Chaos Theory. Und genau zu diesem Grundkonzept wollten die Entwickler zurück. Mehr Stealth und Taktik und weniger sinnloses Zeug. Und das ist auch gut so, hatte sich doch in der Vergangenheit gezeigt, das sich das Konzept von Splinter Cell Chaos Theory mehr durchsetzt als das von, Double Agent oder gar Conviction. Was da überall fehlte war halt das was Splinter Cell über die Jahre so berühmt gemacht hatte. Im Dunkeln Schleichen, Gegner ablenken, der Tod von oben, die Entscheidung über leben lassen oder töten, verschiedene Wege suchen. Und jede Menge Gadgets. All das ist jetzt gott sei dank wieder da und schöner und größer als je zuvor.

Die Story ist schnell erzählt. Sam Fisher ist mit Vic seinem besten Freund und Kollegen auf einer Militärbasis. Als diese Plötzlich in die Luft gejagt wird. Schnell ist klar hier ist was oberfaul. Diese sogenannte Tutorial Mission leitet euch durch die Spielmechaniken. Viel hat sich an der Steuerung nicht verändert aber in den ersten Minuten wird klar, mensch das ist ja vom ganzen Gefühl her wie ein Chaos Theory+Conviction. Als der Staub sich gelegt hat bekommt sam eine Einladung von der Präsidentin. Er soll diese Terroristen aufhalten. Den Sie haben etwas sehr wertvolles gestohlen, die Blacklist. Aber Sam soll sie nicht nur aufhalten, er soll das Kommando von Third Echelon übernehmen. Und nebenbei damit klar kommen das Grim auch mit im Team ist. Na toll ausgerechnet die Frau die ihn Jahrelang wegen Sahra angelogen hat. Aber na gut. Er macht es, wenn auch mit Knurren.

Das Spiel an sich ist gut aufgebaut. Third Echelon ist nicht länger irgendein Regierungsgebäude sonder ein riesiges umgebautes und auffrisiertes Flugzeug der NSA. Damit extrem vielseitig einsetzbar und schnell vor Ort. Im Flugzeug selber gibt es verschiedene Bereiche die ihr besuchen könnt bzw. erkunden. Cockpit, Waffenkammer, Krankenstation, Lagerraum mit Heli, Gefängniszellen, und natürlich die Kommandozentrale des Flugzeugs, mit dem SMI (Strategic Mission Interface). Von dort aus könnt ihr alle Features nutzen die das Spiel bietet. Und auch alle Missionen wiederholen wenn ihr das wollt. Es gibt zum ersten mal auch sogenannte Nebenmissionen. Die von deinen Team Kameraden bereitgestellt werden und die meiner Meinung nach sehr gut umgesetzt wurden. Jede Mission ist anders und kann meist auch im koop gespielt werden. An manche kommt ihr alleine überhaupt nicht ran, da müsst ihr zu 2 sein. Dann gibt es noch die Möglichkeit Die Paladin also euer Flugzeug aufzurüsten. Wenn ihr mit Grim redet könnt ihr in das Menü gelangen wo ihr dann Die Paladin mit sehr viel Spielgeld aufrüsten könnt. Was mitunter sehr zu empfehlen ist.

Es gibt viele Möglichkeiten Sam auszurüsten. Vom Scheitel bis zur Sole könnt ihr entscheiden wie ihr Sam in die Mission schickt. Dabei gibt es 3 Grund Optionen. Stealth, Panther und Assault. Alle Waffen, Gadgets und Panzerungen könnt ihr mit eurem verdienten Geld am Ende der Mission kaufen und dann nach belieben an den Mann bringen.

An sich ist die Hauptstory sehr linear gehalten wird aber durch nette plötzliche unerwartete Action Inhalte aufgepeppt. Die Missionen an sich sind wunderschön gemacht und gefallen auf Anhieb. Es gibt mit unter sehr viele Wege die zum Ziel führen und immer wieder gibt es diesen aha Effekt der beim 2 mal durchspielen auftritt. Denn je nach Spielweise hat man mal mehr oder weniger Umwege genommen um an sein Ziel zu kommen. Um so erfreulicher ist es wenn man merkt, das es auch anders geht.

Die Grafik im Spiel erinnert sehr stark an eine aufgebohrte Version von der, die bei Chaos Theory verwendet wurde. Kein Wunder, im Grunde ist es die selbe nur halt aufgebohrt und auf aktuelles Niveau gebracht. ''Unreal Engine 2.5 MOD.'' Einige behaupten die Grafik sei der Zeit nicht angemessen oder es würde ihr an Glanz und Detail fehlen. Dies kann ich nur bei ''Detail'' bestätigen. Einige Felsen oder andere Texturen sehen Teils ziemlich schwammig aus. Trotz allem finde ich macht diese gewählte Grafik doch einiges her. Die Beleuchtung ist sehr gut. Die größeren Texturen ink. Sam Fisher selbst sehr scharf und Detailliert aus. Das Grundkonzept läuft sehr stabil und die Ladezeiten sind sehr kurz. Die Animationen sind schön flüssig und passen sich dem Spiel sehr gut an. Die Farben kommen sehr viel besser zu Geltung als noch bei Conviction. Der Kontrast und die Räumliche Tiefe sind sehr gut.
Und außerdem Glaube ich das manche spiele genau so eine ausbalancierte Grafik brauchen die gut in das Gesamtkonzept passt. Damit es 1 auf fast jedem Rechner läuft und 2 die was zu staunen haben es auch auf hohe Einstellungen spielen können. Oder können sie sich Splinter Cell Blacklist mit einer Cryengine oder einer Frostbite 2 Engine vorstellen. Nein lieber nicht. Dann würde das Grundgerüst zusammenbrechen und alles würde so ähhhhh übertrieben aussehen. Also 4 von 5 Punkte.

Am Anfang lief das Spiel mit 1600x1200 in einer Auflösung die wie soll ich sagen einfach nur MISST ist. Mit ein wenig Recherche konnte ich dann endlich Blacklist in 1920x1200 spielen.

Wie ihr das hin bekommt, eigentlich ganz einfach ihr ändert einfach die ''videoSettings.ini'' Datei.
Die findet ihr unter:

»C:\Users\»Benutzername«\Documents \Ubisoft\Blacklist« die Datei »videoSettings.ini« öffnen und den Wert »WindowStyleFinal=« auf »0« (Fenstermodus) oder »2« (Randloser Fenstermodus, auch Fake-Fullscreen genannt) stellen.

Ich habe es bei mir auf 2 gestellt und es funktioniert wunderbar. Viel Spaß.
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am 30. August 2013
Habe soeben die Singleplayer Kampage von Splinter Cell: Blacklist durchgespielt und hier soweit mein persönlicher Eindruck!

Für die Kampagne selbst hab ich grob geschätzt ca. 10-12h gebraucht. Weiteres stehen noch eine Vielzahl von Koop-Missionen zur Verfügung, die praktisch auch eine Art "Nebenmissionen" darstellen neben der Kampagne. Die Koop Missionen kann man sowohl zu zweit als auch großteils alleine meistern. Die Koop Missionen selbst bringen zusätzliches Geld dass man anschließend zum Upgrade seines Flugzeugs bzw. seiner Ausrüstung/Charakters verwenden kann. Wirklich brauchen tut man das ganze Geld allerdings nicht. Die ganzen Ausrüstungsgegenstände wie verschiedene Granaten, Tri-Copter (eine Art Drohne) usw. sind schnell gekauft und sehr hilfreich, ansonsten verdient man so mehr als genug Geld. Es gibt eine Vielzahl an verschiedenen Waffen die man durch Geld kaufen kann und jede Waffe lässt sich dahingehend noch upgraden z.B. mit einem Visier, Stabilisierungen und vielem mehr. Die Flugzeugupgrades sind nett, aber die meisten fand ich für die Story eher unbedeutend.

Die Story von Blacklist ist meiner Meinung nach "zweckerfüllend", das wars aber schon. Die Missionen als solche wiederum finde ich gelungen. Die Missionen sind allesamt sehr Abwechslungsreich und gut gemacht mit den unterschiedlichsten Orten und Tageszeiten. Die Missionen selbst sind eher schlauchartig ausgelegt. Man geht von Checkpoint zu Checkpoint und die Freiheiten bestehen eher darin zu entscheiden, ob man z.B. die Treppe nach oben folgt oder direkt durch die Mitte geht, ob man z.B. versteckte Wege wie Luftkanäle nutzt oder wenn vorhanden z.B. an einer Wand entlang klettert um unbemerkt an den Gegner vorbei zu kommen. Dennoch hatte ich kaum das Gefühl eingeengt zu sein, das Missionsdesign war einfach stimmig und man hatte als Spieler dahingehend freie Möglichkeit wie man seine Gegner ausschaltet, wie man sich an diese heranschleicht und welche Ausrüstung man ggf. einsetzt.

Blacklist selbst ist vorrangig auf Stealth-Gameplay ausgelegt, mit Schleichen und lautlosem Ausschalten hat man meiner Meinung nach den größten Spaß. Direkte Konfrontation sehe ich nur als Notlösung wenn man erwischt wird. Leider gibt es in Blacklist keine Möglichkeit den Spielstand manuell zu speichern. Wenn man stirbt startet man beim letzten Kontrollpunkt. Hier passierts leider immer wieder, dass man einen Teil der Mission wiederholen muss was auf Dauer einfach nur frustriert. Ggf. hat das aber auch den Vorteil, dass der Nervenkitzel um so größer ist. Bei Blacklist war der Nervenkitzel extrem groß, man ist einfach unheimlich angespannt wenn man durch die Level schleicht, ganz vorsichtig um ja nicht entdeckt zu werden. Immer wieder das Sonar einschaltet und die Umgebung im Auge behält, auf mögliche Alternativwege achtet. Finde das Blacklist dahingehend sehr fordernd ist und einen viel intensiver ins Spiel versetzt. Es ist einfach unheimlich spannend und macht eine riesige Freude, selbst wenn man an manchen Stellen mehrfach stirbt.

Die PC Portierung selbst ist meiner Meinung nach nur Mittelmaß. Die Grafik unterstützt zwar DX11 und bietet einige Effekte wie HBAO+, Tessellation oder TXAA Kantenglättung, was zu teils sehr schönen Effekten führt. Dennoch merkt man einfach, dass die Grafik für die bestehende Konsolengeneration gemacht wurde und auf PC noch etwas aufgehübscht. Aber ganz klar die Grafik finde ich trotz allem in Ordnung und zweckerfüllend. Die Steuerung mit Maus/Tastatur wiederum fand ich etwas schwammig und umständlich. Blacklist ist ganz klar für Gamepad-Steuerung ausgelegt, habe nach 10 Minuten auch aufs Gamepad gewechselt. Mein 55" TV ist via HDMI mit dem PC verbunden, habe so kurzerhand das Spiel auf den TV geworfen und vom Sofa eben mit Gamepad gezockt. Mit einer GTX 670 Grafikkarte läuft das Game auf maximalen Settings @ 1080p Auflösung absolut flüssig.

Generell finde ich ist Blacklist eine gelungene Fortsetzung, wer Spaß an Stealth-Spielen hat ist bei Blacklist gut aufgehoben. Blacklist ist defenitiv ein gutes unterhaltsames Spiel und verdient 4 Sterne. Einen Stern Abzug gibts allgemein für die fehlende Speichermöglichkeit, der mittelmäßigen PC Portierung und allgemein fand ich, dass die Story bzw. Singleplayer Kampagne recht kurz ausfällt.
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am 19. September 2013
Als eingefleischter Splinter Cell Fan habe ich mir das Spiel für 49,99€ gekauft. Ein stolzer Preis, wie ich finde; dennoch nicht zu viel für einen Luxusartikel, den natürlich kein Mensch braucht.
Die Story ist spannend wie immer. Ich kann schleichen und muss nicht tausend Gegner über den Haufen ballern, um mein Ziel zu erreichen. Die Grafik finde ich gut; statt Lambert nervt mich jetzt Grim - alles wie immer.
Dennoch: was um alles in der Welt bewegt die Entwickler dazu, die Speicherpunkte derart sinnlos zu platzieren? In einer Mission muss ich drei Anlagen hacken. Dass man in einem Stealth-Spiel nicht frei speichern kann, ist ja schon fragwürdig. Aber ist es zu viel verlangt, nach jedem erreichten Ziel zu speichern? Offenbar schon! Ich habe zwei von drei Anlagen gehackt, mache bei der dritten einen Fehler und darf von vorn anfangen. Wundervoll!
Außerdem schätze ich es, ebenso wie viele andere Spieler, nicht, wie ein Verbrecher behandelt zu werden. Eine permanente Internetverbindung ist notwendig, um zu spielen. Jedes Mal wird der ganze Kram von der Cloud runter- und wieder hochgeladen. Ich habe einen PC und selbiger besitzt eine Festplatte. Warum wird nicht alles darauf gespeichert? Ich weiß überhaupt nicht, was eine Cloud ist und ich will es auch nicht wissen. Nachdem ich einen Batzen Geld für ein Spiel hingelegt habe, würde ich es gern ohne irgendwelche Zwänge spielen.
Ehrliche Kunden werden gegängelt, nur weil irgendwelche Betrüger sich das Spiel andernfalls umsonst besorgen könnten.
Macht so weiter, dann kaufe ich euren Krempel irgendwann gar nicht mehr. Ich kann mich auch ohne PC beschäftigen und allein dieses debile Speichersystem kann einen ja schon in den Wahnsinn treiben.
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am 22. April 2016
Die Missionen sind meist recht spannend und bieten die Möglichkeit selbst zu entscheiden, wie man vorgeht - ein Trend, der sich wohl in Zukunft weiter fortsetzen wird. Habe vorher Conviction gespielt und die Steuerung hat sich wieder geändert. Dabei ist sie unpräzise und man muss sich genau positionieren um eine bestimmte Aktion ausführen zu können. Zudem gibt das Spiel immer vor, wo man was machen kann und so fühlt es sich an, als würde man auf Schienen durch die Map navigieren - ein Problem, das andere Spiele auch haben und wohl einen Kompromiss darstellt.
Da aber der Coop sehr umfangreich ist und eine Menge Spaß macht, gibt es 4 Sterne.
Grafik und Sound sind top und die Engine ist wesentlich besser optimiert als noch bei Conviction, welches eine Katastrophe gewesen ist (performance-technisch). Hat man sich mit der Steuerung arrangiert, bekommt man gute Stealth-Action, die auch mit Freunden zusammen viel Spaß bereitet.
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am 24. Dezember 2014
(Bewertung richtet sich an Spieler der ersten Titel, nicht an Neulinge ;))Ich habe das Spiel günstig über Uplay erworben und musste nach einigem Spielen zum wiederholtem Male feststellen, dass es einfach nicht gelingt, den ersten Teilen(1-3) gerecht zu werden. Es ist meinetwegen eine subjektive Beurteilung, aber ich habe bei Blacklist einfach nicht mehr diesen Reiz, gebannt in einer Ecke zu lauern, mich von einem Deckenrohr auf einen Gegner zu stürzen, diesen lautlos auszuschalten und zu verstecken.Es fehlt einfach dieses klassische Stealth. Es mag schon klar sein, dass man Action liefern will/muss, aber das passt einfach nicht in einen Titel wie Splinter Cell. Man mag auch meinen, dass es cool ist schnell von einer Ecke zur anderen zu flitzen -per Leertaste- die Gegner auszuschalten, schnell zu Geld zu kommen seine Ausrüsten zu verbessern, sowie das Hauptquartier. ABER es ist einfach immer das gleiche. Dieses andauernde Verbessern scheint bei Ubisoft zur Modeerscheinung geworden zu sein. Siehe Unity und Far Cry 4. Ich kann hierin keinen wirklichen Motivationsfaktor erkennen. Ich kann hier leider nur 3 Sterne vergeben, da zum einen der Splinter Cell Flair verloren gegangen ist (habe Chaos Theory nur noch ernsthaft wahrgenommen), auf der anderen Seite es letztlich völlig Wurscht ist, ob ich nun völlig geräuschlos interagiere oder ich einfach sämtliche Gegner wie ein Wahnsinniger über den Haufe schieße. Sorry, da kann ich auch COD zocken. So, nun nach all dem Negativem: Blacklist bietet eine Story die viel Potential birgt, man hätte hieraus soviel zaubern können.
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am 2. September 2013
Ich habe mir die Ultimate Edition von SC:Blacklist gekauft.
Zur Ultimate selber:
Die Uhr ist nettes Gimmik, sieht cool aus und ist relativ einfach einzustellen.

Zum Spiel:
Endlich wieder Steath und relativ schwierige Gegener. Einzig, dass es keine Speicherpunkte in den E4-Missionen gibt, nervt gewaltig, weil man beim Entdeckt.-werden dann immer ganz von vorne anfangen darf.Hier wäre es gut gewesen, wenn nach den einzelnen Spielabschnitten nicht nur die Punkte angezeigt werden würden, sondern eben auch ein Speicherpunkt gesetzt werden würde.

Ansonsten finde ich das Spiel sehr gelungen. Viele Wege füren zum Ziel und man hat relativ freie Hand. Die Möglichkeiten, die Ausrüstung zu verbessern und die Paladin aufzurüsten sind sehr gut gelungen, wenngleich die Preise zu den Gewinnen der Einsätze relativ hoch sind.
Die Briefings sind eher unmotiviert, gehen aber in Ordnung.
Die Grafik ist wohl leider auf dem Niveau von Convinction stehen geblieben. Da vermisse ich dann doch mal hochauflösende Strukturen oder auch verschiedene Optiken bei den Gegnern. Aber die Animationen sind sehr flüssig.
Manchmal ist die Steuerung etwas hackelig. Wenn man ne Waffe aufnehmen möchte und eine Leiche daneben liegt, ist die Fixierung auf die Waffen manchmal schwer.
Die "Leichenverstecke" sind manchmal etwas zu wenig.

Insgesamt habe ich nun deutlich mehr als 20 Stunden gespielt und bin immer noch begeistert. Besonders die wegen den fehlenden Speicherpunkten deutlich schwierigeren Nebenmissionen reizen mich immer wieder!
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