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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Ein "schwacher" Clancy mit noch schwächerer Übersetzung!,
Von Gisbert Vosgerau (Fahrdorf, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Tom Clancy's OP-Center, Chaostage (Taschenbuch)
Beim Anblick des Covers wurde ich noch nicht stutzig, Helikopter à la "Fliegendes Auge", Titel "Chaostage", ich war interessiert (bzw. wie bei Clancy üblich eher "gierig"). Dann Erstaunen, die Handlung spielt in Deutschland und da wurde es dann langsam nervig. Schreibt Clancy von fernen Ländern kann er einem ja viel "erzählen" und er tut es so detailliert, daß man seine Bücher als Reiseführer benutzen möchte, aber dieses Szenario in Deutschland überzeugt mich nicht. Es reihen sich inhaltlich zu viele Zufälle aneinander und das kitschige Ende ahnt (bzw. befürchtet) man schon recht früh. Besonders störend ist jedoch die Übersetzung. Ich weiß zwar nicht, auf wessen Mist es gewachsen ist, das Buch "Chaostage" zu nennen, d.h. das fiktive Treffen Rechtsextremer in Hannover mit der Bezeichnung für die Gewaltveranstaltungen linker Gruppen in Hannover zu belegen. Einen derartigen Bezug zur Realität herzustellen halte ich für geschmacklos. Auch wenn Clancy die Alster für einen See halten mag, sollte ein Übersetzer es besser wissen. Aber letzterer schreibt ja unbekümmert auch von Hamburgs internationalem Flughafen, läßt Hood vom Flughafen über die Autobahn mit 140 ins Zentrum fahren (na ja, ist nicht gerade der direkte Weg und wenn, ist auf der Autobahn auch nur 100, aber schließlich, wer hält sich dran?! Stimmt, Hood würde sich daran halten!). Wer aber über die A1 nach Hannover fährt wird dort nie ankommen und auch die Entfernungsangabe von 100km läßt vermuten,daß Übersetzer tw. ohne Nachzudenken den Originaltext abgetippt hat (waren hier ev. Meilen gemeint?), wie auch bei "Tromso" zu deutsch "Tromsö" oder dem Flugzeug "Bucker", das wohl eine "Bücker" ist. Meine persönliche "Lieblingsübersetzung" ist jedoch die "Nordstadt" in Hamburg. Der Stadtteil heißt "City Nord"...!! Das mag jetzt nach Beckmesserei aussehen, ich bin jedoch der Meinung, daß Clancy eine bessere Übersetzung verdient hätte, selbst wenn das Buch auch inhaltlich bisher das schwächste ist, das ich von ihm gelesen habe. Aber es wird ja wieder deutlich besser werden!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Superhelden-OP-Center,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Tom Clancy's OP-Center, Chaostage (Taschenbuch)
Nach den zwei sehr guten OP-Center-Romanen "OP-Center" und "Spiegelbild" habe ich nun trotz Warnungen anderer Leser "Chaostage" gelesen.Tatsächlich war das Buch nur mit gemischten Gefühlen zu lesen. Einerseits fand ich das Buch gar nicht zum Einschlafen, es war sehr spannend und rasant und besonders der Showdown ist einfach klasse. So weit, so gut. Jetzt gibt es allerdings einige Minuspunkte: 1. Das Buch ist voller Vorurteile, vor allem über Deutschland und Frankreich, aber auch über das restliche Europa. Die Autoren wollen soviel Ahnung haben, aber von dem was sie schreiben, stimmt nicht einmal ein Viertel. Außerdem sind die Bemerkungen über Deutsche teilweise einfach rassistisch. (Nicht jeder in Deutschland trauert dem Dritten Reich nach, auch wenn Clancy und Co. das meinen.) 2. Paul Hood wird zum Giga-Superheld, der jeder Gefahr trotzt und alles besser weiß als die dummen, idiotischen Deutschen, die sowieso von nichts eine Ahnung haben und deren Polizei ja durch und durch unfreundlich und korrupt ist. 3. Ein Einsatz der Striker fehlt. Auch in diesem Buch hätte die Striker-Truppe Platz gefunden, wenn man die Story ein bisschen cleverer konstruiert hätte. Stattdessen greift die NATO ein! Trotzdem ist das Buch ganz unterhaltsam und gut lesbar. Auch an einem interessanten Thema mangelt es nicht. Aufgrund der oberen drei Gründe wird das Lesevergnügen jedoch deutlich eingeschränkt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Schwacher Clancy!,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Tom Clancy's OP-Center, Chaostage (Taschenbuch)
Gott sei Dank gibt es das OP-Center. Während in Deutschland zwei Anführer der neuen Rechten ihr Unwesen treiben und dabei von der durch und durch braunen Polizei unterstützt werden, faßt das OP-Center einen Gangster, der es schafft mittels eine PC-Games die Welt an den Rand des Abgrundes zu stoßen. Als ob das noch nicht gut genug war, rettet ein Rollstuhlfahrer eine junge amerikanische Studentin vor dem braunen Mob und der versammelten Rechten der Polizei. Auf Grund dieser Erfolge und einer belanglosen Nebenhandlung, wird der Weiterbestand des OP-Centers gesichert. Sollten die anderen Bücher dieser Reihe einen ähnlich schwachen und klischeeüberhäuften Inhalt haben, wäre es mir lieber, daß OP-Center würde aufgelöst. Dieses Buch als einen echten Clancy zu beschreiben, wäre eine Beleidigung für die anderen hervorragenden Werke, wie z.B. Schattenkrieg, Befehl von Oben usw. Ich kann nur hoffen, daß Tom Clancy seiner eigentlichen Berufung, nämlich erstklassige Spannungsromane zu schreiben, treu bleibt.
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