Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
High-End-Kämpfer im goldenen...äh...braunen Käfig..., 17. Oktober 2007
Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen
Mit GRAW 2 verhält es sich ungefähr so, wie mit dem Essen bei einer großen amerikanischen Fastfood-Kette. Man wird nicht wirklich satt, aber geschmeckt hat es komischerweise trotzdem. Was ich damit sagen will ist zunächst einmal, dass GRAW 2 kein schlechtes Spiel ist Nur leider auch kein besonders gutes. Die Gründe dafür mag jeder anders beurteilen, ich würde gerne auf ein paar dieser Punkte genauer eingehen (Bei der Bewertung beziehe ich mich einzig und alleine auf den Singleplayer-Modus, d.h. die Kampagne):
1. Leveldesign:
Als Operation Flashpoint Spieler der ersten Stunde, mag ich etwas voreingenommen sein, wenn es um die Größe oder die Bewegungsmöglichkeiten in der Spielwelt geht, nur, dass was GRAW 2 mit einem macht, ist Freiheitsberaubung. Sobald man auf einer Karte abgesetzt wird, muss man irgendwie zu seinem Einsatzziel kommen. Das irgendwie könnte ich auch streichen, da es meist nur einen einzigen Weg zum Ziel gibt. Auch sind die Karten, ähnlich wie beim Vorgänger nicht besonders Abwechslungsreich. Braun, Grau und kaputt, so lässt sich eigentlich die ganze Spielwelt von GRAW 2 beschreiben. Da spielt man nun einen knallharten Elitekämpfer einer Super-Spezialeinheit und kann: keine Höhenunterschiede von 20 cm überwinden oder ist mit seine sündhaftteuren Ausrüstung nicht in der Lage, sich gegen einen windschiefen Bretterzaun zu wehren, der einem mal wieder zufällig den Weg versperrt. Sowas ist, so leid es mir tut, schlich und einfach lächerlich.
2. Ladezeiten:
Wenn ich gemein wäre, würde ich behaupten, dass man das Spiel in einer schnelleren Zeit durchgespielt hat, als alle Levelladezeiten zusammenaddiert ergeben würden. Ich spiele das Spiel flüssig in vollen Details in 1280x960er Auflösung, daher rede ich mir mal ein, am Rechner kanns nicht liegen. Man verbringt aber trotzdem gerne mal bis zu 5 oder mehr Minuten damit, einen Ladebildschirm zu betrachten. Ich empfehle, sich etwas zum Lesen parat zu halten.
3. Schwierigkeitsgrad:
Hier beziehe ich mich mal auf Normal, da dies wahrscheinlich die Stufe ist, die die meisten wählen. Dadurch dass man anders als bei GRAW 1 nicht mehr nur auf die automatische Speicherung des Spiels an bestimmten Punkten angewiesen ist, sondern selber auch zwischendurch speichern kann, verliert GRAW 2 gegenüber seines Vorgängers dieses gewisse mir geht es nicht mehr so wirklich gut und es ist noch ziemlich weit, also extreme Vorsicht-Flair. Jetzt kann man mehr oder weniger dem einem vorgegebenen Weg zum Ziel folgen, und weiß so auch gleich für den nächsten Versuch, wo die Gegner sind. Was auch gleich der nächste Punkt ist:
4. Gegner:
Die KI ist...naja, künstlich ist sie...Immerhin. Teilweise sind es wahre Helden, mit denen man es zu tun bekommt, andere rennen direkt auf einen zu um dann 2m vor einem nachzuladen. Ja, das hatte ich wirklich. Ärgerlich ist, dass man durch die Möglichkeit des Speicherns die Dynamik aus dem Schlachtfeld nehmen kann, da die meisten Gegner an festen Positionen hocken oder immer aus der gleichen Richtung kommen. Das mag ganz hilfreich sein, wenn man mal wieder aus 500m Entfernung von einem Sniper erledigt wurde. Leider sind die aber auch nur selten eine ernste Bedrohung, so dass die einzig echte Gefahr von den teilweise gut platzierten MG-Nestern ausgeht.
Ich will hier aber nicht nur meckern, denn GRAW 2 macht trotzdem Spaß. Das liegt zum einen an den Charakteren im Spiel, die es irgendwie schaffen, einen herrlich klischeehaften "amerikanischen" Eindruck zu erfüllen. Gerade dann, wenn wieder ein ganz normaler Soldat (mit Sonnenbrille in der Abenddämmerung) zum Helden wird und einen aus einer extrem gefährlichen Lage befreit. Und ich habe ja noch nichts über die coolen Kommentare im Spiel gesagt, die an manchen Stellen einfach sein sollen (oder zu sein haben?). Dies alles findet sich auch in den phantastischen Missionsbriefings vor jeder Mission wieder: Detaillierte Infos und Karten, kleine Videos und eine solide Auswahl an Werkzeugen für den Einsatz. Bei letzteren gibt es leider doch wieder einen Kritikpunkt: Wo man bei GRAW 1 Munition gleichen Typs aus Waffen der Gegner aufsammeln konnte, ist man jetzt gezwungen, die ganze Waffe zu tauschen, schade.
Ein großes Plus bekommt auch GRAW 2 für Effekte und Physik. Selten sind Trümmer, Feuer und was sonst noch so über ein Schlachtfeld fliegen kann, so stillvoll in Szene gesetzt worden.
Fazit: Die Missionen machen Spaß, die Story ist keine Revolution (aber die wollte ich auch nicht und hatte sich auch nicht erwartet). Wer also GRAW 1 kennt und sich nicht daran stört, sich nicht uneingeschränkt frei im Level bewegen zu können, dem dürfte auch GRAW 2 gefallen. Dann wird es einen auch nicht stören, dass man ohne jegliche Einführung direkt im Gefecht landet. Aber dennoch, wer auf der suche nach einem grafisch ansprechendem, actiongeladenen Spiel dieses Genres ist, dem empfehle ich dennoch ganz klar: Rainbow Six: Vegas. Vor allem, weil es noch besser aussieht und die Ladezeiten deutlich kürzer sind ;)
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Besser als der Vorgänger (Erwachsenenspiel!), 12. August 2007
Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Diese Rezension basiert auf der Singleplayerkampagne, die ich vor kurzem komplett durchgespielt habe.
Vorweg gesagt ist dieses Spiel in zweierlei Hinsicht kein Kinderspiel und wirklich nur was für Militaristen und geübte Taktikshooterspieler im Erwachsenenalter. Genreneulinge werden an diesem Titel anfangs (meiner Meinung nach) keinen bis wenig Spaß haben. Warum?
GRAW2 ist im Prinzip eine Weiterentwicklung seines direkten Vorgängers, jedoch wurden einige Features meiner Meinung nach verbessert und einige Dinge aus dem Jahre alten Vorgänger Ghost Recon übernommen. Das hat mich wirklich positiv überrascht. Man hat endlich wieder eine richtige Taktikkarte, auf der man seine KI Kameraden wie Schachfiguren auf dem Schachbrett herumschieben kann. Sehr gut gelungen. Kann aber auch für Einsteiger überfordernd sein, mitten im Gefecht seine Männer zu kommandieren.
Die Schwierigkeit der einzelnen Missionen ist je nach eingestelltem Grad anspruchsvoll bis sauschwer. Jedoch hilft die Sofortspeicherfunktion die im Gegensatz zum Vorgänger wieder mit einprogrammiert wurde ungemein. Dicker Pluspunkt. Dadurch kann man knifflige Stellen etwas entschärfen. Ich selbst habe die Kampagne, die 10 Missionen umfasst und bei mir insgesamt etwa 15h Spielzeit hatte, auf "Hart" durchgespielt. Allerdings bin ich ein geübter Taktikshooter Spieler. Für mich ist dieses Spiel durchaus ein Highlight, auf das ich mich gefreut habe. Trotzdem wirken die Missionen etwas aneinander geklatscht, sind für sich genommen aber recht abwechslungsreich gestaltet und teilweise anspruchsvoller als beim Vorgänger, der ja bekanntermaßen nur in Mexico City spielte.
Hier bei GRAW2 spielt die Story nur wenige Tage nach den Ereignissen aus Teil 1, jedoch kommen die Ghostst etwas weiter rum und besuchen Juarez, einen Staudamm und einen Grenzübergang zwischen Mexico und den USA. Sogar eine Map die komplett draussen spielt und die Sprengung einer Brücke zum Auftrag hat, erinnert mich sehr stark an eine Map aus dem Spiel Ghost Recon aus dem Jahr 2000. Dafür gibt's einen Nostalgiepunkt extra!
Die KI der Kameraden wurde etwas verbessert, ist aber dennoch manchmal noch etwas tapsig. Aber im Großen und Ganzen funktioniert sie recht ordentlich, dafür, dass die Pappkameraden manchmal richtig komplexe Dinge erledigen müssen.
Die Grafik ist mehr als nur ordentlich und vermittelt einen glaubhaften Eindruck. Einige Kleinigkeiten, wie zum Beispiel die Tatsache, dass man an kleinsten Hindernissen hängenbleibt, stören, aber man gewöhnt sich dran. Dafür gibt's nur einen halben Punkt Abzug.
Fazit. Wer einen recht leistungsstarken PC besitzt (ich spiele mit einer ATi X850XT, 2GB RAM und einem AMD 64 3500), wird auf mittlerer bis hoher Detailstufe richtig ordentlich was auf die Augen bekommen. Die Physik, die Explosionen und vor allem das Handling der Waffen sind sehr originalgetreu umgesetzt. Diesmal kann man auch Gegnerwaffen aufheben, was aber ein echter Soldat nur im Notfall tun würde. Die Story hat Schwächen und das Gamedesign ist wirklich sehr anspruchsvoll. Kleines Schmankerl: Die Gegner verhalten sich sehr glaubwürdig und sind keine Supermänner, die aus allen Lagen immer haargenau ins Ziel (sprich ihren Avatarkopf) treffen, sondern auch mal unaufmerksam sind und schlecht schießen. Darauf sollte man sich jedoch nie verlassen. Man wird auch mal unter Sperrfeuer genommen und von anderen Bots umlaufen!
Für Taktikfreunde, Hartgesottene und vor allem erfahrene Spieler ein Muss, für interessierte Neueinsteiger gilt Geduld haben und sich ins Spiel erst einmal einfinden. Wer Ballerorgien á la Half-Life 2 (Topspiel!) oder ähnliches erwartet sollte die Finger davon lassen.
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Ziemlich enttäuschend, 19. Juli 2007
Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen
Ich habe das Spiel durch und muss sagen ich bin schwer enttäuscht. Zumindest was den Singelplayer - Modus angeht. Genau so abrupt wie das Spiel beginnt, endet es auch. Es gibt weder eine vernünftige Einleitung in das Spielgeschehen, noch ein vernünftiges Ende. Man startet direkt mit der ersten Mission und erhält nur ein paar Randinfos ohne wirklich zu wissen, was genau los ist. Ein kurzer Vorspann der die Geschehnisse genauer erläutert hätte da durchaus nicht geschadet. Genauso das Ende. Nach der letzten Mission ist das Spiel einfach vorbei. Kein Abspann oder dergleichen. Vielleicht liegt es auch daran dass das Spiel zwei mögliche Enden hat und ich bisher nur eins geschafft habe. Aber dann sollte es zumindest auch zwei Abspannvideos geben. So macht es irgendwie den Eindruck als würde noch etwas fehlen.
Auch die Anzahl der Missionen ist sehr mager. Grade mal 10 Stück an der Zahl sind es, wobei die meisten innerhalb von 20 min erledigt sind. Im Ganzen gesehen kann man sagen, dass man das Spiel in ca. 4 - 5 Stunden durchgespielt hat. Das ist, wenn man es mit anderen Spielen vergleicht für die heutige Zeit absolut nicht angemessen und in Anbetracht der Anschaffungskosten von fast 50 ¤ schon sehr unverschämt. Hinzu kommt, dass die KI auch nicht wirklich intelligent ist. Das eigene Team brauch viel zu lange bis es die Gegner angreift, rennt stellenweise mitten ins feindliche Feuer hinein oder bleibt einfach stehen wenn es unter Beschuss genommen wird. Auch die Gegner sind Teilweise nicht besonders clever und drehen einem öfters mal den Rücken zu oder reagieren erst gar nicht wenn man sie beschießt...
Ebenfalls ist die Synchronisieren der Computeranimierten Figuren äußerst schlecht gemacht. Der Mund bewegt sich ununterbrochen, egal ob die Figuren grade reden oder nicht. Und ich glaube nicht dass dies nur an der Übersetzung ins deutsche liegt. In der heutigen Zeit sollten da wesentlich bessere Darstellungen möglich sein.
So macht das Spiel den Eindruck als wäre es nicht wirklich fertig gestellt worden.
Sehr schade denn von der Story, der Grafik und der Steuerung ist das Spiel eigentlich sehr gut gelungen.
Einzig der Multiplayer - Modus bringt ein bisschen Licht ins dunkel. Trotz der geringen Anzahl von spielbaren Karten macht dieser schon ordentlich fun.
Ein Preis von 50 ¤ ist aber auch dadurch nicht wirklich gerechtfertigt. Hier sieht man mal wieder wie wir von der Spieleindustrie ausgebeutet werden.
Zusammenfassend kann ich deshalb nur sagen, dass ich einen Kauf nicht wirklich empfehlen kann. Hätte ich das alles vorher gewusst, hätte ich mir da Game nicht zu gelegt.
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