Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Krieg dem Altkommunismus, 7. November 2006
Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen
Das Genre, welches in den letzten Jahren immer mehr an Beachtung gewinnt, ist zweifelsohne das der sogenannten Taktik-Shooter. Actionfreunde des gnadenloses Ballerspaßes kommen hier ebenso auf ihre Kosten, wie Liebhaber von Games, welche eine strategische Vorgehensweise dringend erforderlich machen. Ghost Recon gehört genau zu jener Sorte an Videogames, welche sich einer immer größer werdenden Beliebtheit erfreuen und sich möglicherweise zu der dominanten Art an Videospielen schlechthin entwickeln. Hersteller UbiSoft brachte dieses Game Ende des Jahres 2002 sowohl für die Sony Playstation 2 als auch die X-Box von Microsoft auf den Markt, eine Version für den Nintendo Gamecube ist mir persönlich zwar nicht bekannt, allerdings weiß ich, dass eine solche erschienen ist, kann somit nichts zur Qualität sagen. Die beiden Fassungen der einstigen Next-Gen-Konsolen PS2 und X-Box unterscheiden sich in diesem Fall allerdings erheblich, mitnichten haben wir es mit einer 1:1-Konvertierung zu tun: sowohl im Hinblick auf Gameplay als auch Qualität der Präsentation kann die PS2-Variante der für die X-Box nicht das Wasser reichen. Würde ich beim PS2-Titel von einem zumindest leicht überdurchschnittlich guten Spiel reden, so sieht es bei der X-Box-Version (noch) wesentlich freundlicher aus, da sich dieser am Rande der Bezeichnung als Spitzentitel befindet.
Die Hintergrundgeschichte dieses von der Taktik geprägten Ballerspiels welches im Übrigen auch als 1st-Person-Shooter bezeichnet werden kann ist nicht uninteressant, stellt eine gesunde Basis für ein spannungsgeladenes Game dar: wir schreiben das Jahr 2008, in welchem im Gebiet des ehemaligen Eisernen Vorhangs das ultimative Chaos ausgebrochen ist. Das gesamte ehemalige Reich der SSSR, sämtliche Ex-Sowjetrepubliken, leiden unter den terroristischen Akten einer rebellischen Vereinigung, welche aus Altkommunisten der einstigen Sowjetunion bestehen. Als die Unruhen immer mehr Überhand zu nehmen scheinen Krisenherd scheint hier offensichtlich das Gebiet in Georgien zu sein schaltet sich die NATO ein, natürlich mit den US-Amerikanern an vorderster Front, versteht sich. Sozusagen als Präventionsschlag zugegebenermaßen eine der ältesten Ausreden für aggressive militärische Aktionen, um es noch milde auszudrücken sollen die immer mehr besorgniserregenden Zustände quasi im Keim erstickt werden, falls dies überhaupt noch möglich sein sollte. Selbstverständlich kommen nun Superspezialisten einer ganz besonderen Eliteeinheit zum Einsatz, zu denen (genauso selbstverständlich) wir gehören, der Name jener Gruppierung an Elitekämpfern lautet Ghost. Insgesamt fünfzehn hochbrisante, abwechslungsreiche und auch umfangreiche Missionen erwarten uns in diesem Militärabenteuer der (sehr) nahen Zukunft. Hervorzuheben ist hier der ausgewogene Schwierigkeitsgrad, der nicht nur einstellbar ist, sondern generell sich intelligent verhaltende Feinde als auch eigene Kameraden vorzuweisen hat: unfaire Passagen müsst Ihr ebenso mit der Lupe suchen wie solche, die sich als kinderleichte Spaziergänge entpuppen. Dass dies (u.a.) für ein gelungenes Gameplay spricht, liegt somit auf der Hand. Sehr positiv ist zudem, dass wir es hier bei Ghost Recon mit einem hohen Anspruch zu tun haben, was bedeutet, dass stets vorsichtig zu Werke gegangen werden muss, Rambo-Aktionen führen definitiv nicht zum Ziel, insofern sich dieses Game sehr deutlich von den meisten Egoshootern unterscheidet.
Abwechslungsreich sind im Übrigen nicht nur die Landschaften sondern auch die Missionsinhalte ausgefallen: ob in den tiefen Wäldern Kaukasiens oder in der freien (relativ ungeschützten) Steppe Lettlands, beim Häuserkampf in weiteren größtenteils verwahrlosten Klein- und Großstädten des ehemals russischen Reiches und schließlich nicht unweit des Roten Platzes am Kreml in Moskau, langweilig wird es eigentlich nie. Hebt Ihr das eine Mal (hoffentlich) eine Basis der Rebellen mit Waffengewalt aus, so sprengt Ihr ein anderes Mal eine strategisch (für den Feind) wichtige Brücke in die Luft, schleicht Euch in streng bewachte Zonen ein und entwendet wertvolle Dokumente oder startet Befreiungsaktionen gefangener NATO-Blauhelm-Soldaten. Pro Einsatz existieren in der Regel drei Hauptziele sowie ein Sekundärziel: seid Ihr besonders fleißig, zielstrebig, aufmerksam oder wie auch immer, schaltet Ihr im Erfolgsfall weitere Kameraden frei, die sich in der Folgezeit als wertvolle Unterstützungskräfte erweisen. Eine grundsätzliche Motivation, den ein oder anderen kniffligen Einsatz mehrmals zu spielen, ist somit zweifelsohne gegeben. Zudem erweist es sich als interessant, vor jedem neuen Einsatz sich seine Elitetruppe selbst zusammenzubasteln, mit (maximal) drei Soldaten macht Ihr Euch auf den Weg und achtet natürlich peinlichst genau darauf, dass keiner der drei Protagonisten tödliche Verwundungen erleidet. Waffen-Fetischisten kommen natürlich hierbei auch auf ihre Kosten, denn naturgemäß sind bei diesen brisanten Militäreinsätzen u.a. Maschinenpistole, Maschinengewehr, Sturmgewehr, Sniper-Wumme, Granaten etc. mit von der Partie.
Seid Ihr im jeweiligen Krisengebiet bzw. dem Zielort der entsprechenden Mission gelandet, verschafft Euch eine simpel zu bedienende Karte den notwendigen Überblick über das Areal. Im weiteren Verlauf des Einsatzes pirscht Ihr Euch in der Regel vorsichtig nach vorne, wechselt sowohl zwischen den unterschiedlichen Mordinstrumenten als auch Euren tapferen Protagonisten hin und her, geht kurzzeitig in Deckung, hockt Euch hin, presst Euch an die Häuserwand, lugt vorsichtig um die Ecke, legt Euch flach auf den Boden, bringt einen tödlichen Kopfschuss an, zieht Euch für kurze Zeit zurück, schleicht langsam nach vorne, öffnet Türen und dringt in die Gebäude ein. So oder so ähnlich laufen die Kampagnen in Ghost Recon ab, des Weiteren stehen dem Solospieler zusätzliche Schnellmissionen in Form einzelner Aufträge bzw. Karten an und unterschiedliche Varianten wie das Erreichen eines Zielgebietes bei Recon oder das Eliminieren sämtlicher Feinde bei Firefight. Knisternde Spannung ist hierbei allgegenwärtig, dies gepaart mit einem sehr gelungenen Missionsdesign, einer sinnvollen Steuerung und einem hohen Maß an Abwechslung führt genau zu dem, was ich von einem Vorzeige-Hit erwarte. Zugeben muss ich allerdings auch, dass sich das Prozedere trotz der unterschiedlichen Umgebung und den stark variierenden Missionszielen im Grunde wiederholt: ein möglichst unbemerktes Anschleichen, ins Visier nehmen des Feindes, zielgenaues Treffen aus der Distanz und weiteres Voranpirschen zieht sich wie ein roter faden durch das ganze Spiel. Dass unsere Spielfiguren im Erfolgsfall immer mehr an Erfahrung gewinnen und somit im Laufe der Zeit immer ausgefuchster zu Werke gehen, ist sicherlich auch nicht gerade verkehrt. Schließlich findet der Multiplayerspaß hier bei Ghost Recon für die X-Box ausreichend Berücksichtigung: das Zocken zu zweit sowohl miteinander als auch gegeneinander - vor dem geteilten Bildschirm oder via Link-Kabel auf zwei Konsolen und Bildschirmen oder mit maximal sechzehn Gleichgesinnten online bei X-Box Live lässt kaum noch Wünsche offen, schätze ich.
Zu guter letzt kann auch über die Präsentation eigentlich nur Gutes berichtet werden. Obwohl wir es in diesem Punkt nicht mit einer Grafik oder Soundkulisse der Extraklasse zu tun haben, gibt es hier eigentlich nicht viel zu meckern, in beiden Punkten kann das Fazit eigentlich nur gut lauten. Gelungen sind auf jeden Fall die Größe und Animationen der Spielfiguren, ebenso gefallen der weite Horizont und das gute Leveldesign auch das der (bewusst tristen) Hintergründe die eine dichte Kriegsatmosphäre vermitteln. Im Vergleich zur PS2 ist die uns präsentierte Optik auf der X-Box weitaus besser gelungen, mehr Details und weichere Bewegungsabläufe sorgen für eine ansehnlichere Optik auf Microsofts Spielkonsole. Ab und an erweist sich die Kameraführung als etwas zu störrisch, als ein richtig großes Problem entpuppt sich dies zwar nicht, etwas störend ist dies zuweilen aber schon. Große Patzer wie starkes Kantenflimmern oder ein starkes Ruckeln der Grafik gibt es zum Glück nicht. Dass deutsche Bildschirmtexte und Sprachausgabe existieren, ist sicherlich ebenfalls begrüßenswert, allerdings reißt die deutsche Synchro so richtig niemanden vom Hocker, schätze ich. Immerhin werden X-Box-Besitzer durch vorhandenen 60Hz-Modus und Dolby Digital sowohl optisch als auch akustisch verwöhnt. Hintergrundmelodien und Soundeffekte unterstützen die stimmungsvolle Atmosphäre gut, speziell die Soundeffekte bzw. Außengeräusche hören sich authentisch an und sorgen für ein phasenweise überaus packendes Gameplay. Meine Spielspaßwertung für dieses bemerkenswerte Taktik-Shooter-Spektakel, welches erstaunlich (und zugleich erschreckend) realistisch rüberkommt, beträgt saubere 81%.
+ --> Spannende Handlung, packende Spielatmosphäre, stimmungsvolle Soundkulisse, saubere Optik, hoher Multiplayerspaß, anspruchsvolles aber nie unfaires Missionsdesign, abwechslungsreiche Szenarien, intelligente Feinde aber auch Gefährten, einfaches Handling
- --> Trotz abwechslungsreicher Umgebung und Missionsinhalte stets ein sehr ähnliches Prozedere, zuweilen störrische Kamera, mäßige deutsche Sprachausgabe
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0 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
tom clancy`s ghost recon, 3. Dezember 2003
Von Ein Kunde
ghost recon ist ein weiterer teil der tom clancy reihe. es ist ein sehr guter taktik shooter. es aber ist schade, dass es an manchen kanten und stufen, die jedes kleinkind überlaufen könnte hängen bleibt. es lohnt sich auf jeden fall sich das spiel zu kaufen. mann kann es zwar sehr schnell durchspielen, aber trotzdem macht es viel spaß. Es lohnt sich
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