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Tom Brown's Schooldays [UK Import]
 
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Tom Brown's Schooldays [UK Import]

Stephen Fry , Jemma Redgrave , David Moore    Nicht geprüft   DVD
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Stephen Fry, Jemma Redgrave, Alex Pettyfer, Joseph Beattie
  • Regisseur(e): David Moore
  • Format: Import
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • Studio: ACORN MEDIA
  • Erscheinungstermin: 10. Januar 2005
  • Produktionsjahr: 2004
  • Spieldauer: 94 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0006HIPMW
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 48.055 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

This ITV drama is an adaptation of the much loved classic novel, Tom Brown's Schooldays. The eponymous hero, Tom Brown (Alex Pettyfer) begins his first term at Rugby School for Boys, and has to fight for his survival against Flashman (Joseph Beattie) and the bullies, a scene prior to the reform of the system of public schools....

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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Tom Brown's school days 23. September 2008
Format:DVD
Aufmerksam wurde ich auf den Film durch den Darsteller Alex Pettyfer. Dies ist sein erster Film in dem er einen Jungen spielt der auf ein Knabeninternat geschickt wird. Hier wird er mit Schlägern konfrontiert, gegen die er nur mit Hilfe seiner neuen Freunde bestehen kann. Im weiteren Verlauf des Films folgt ein weiterer neuer Schüler für den Tom einige Verantwortung übertragen wird.
An sich ist es eine fast klassische Geschichte, wenn man einen Menschen dabei beobachtet wie er heranreift, seine Persönlichkeit entwickelt. Hierbei wird Tom jedoch Arthur (dem späteren neuen Schüler) gegenübergestellt, der nicht den starken Geist und Körper Toms besitzt... fast ist es wie ein Spiegel, betrachtet man diese beiden Charaktere. Dies soll nur andeuten, wie interessant es ist, sich mit diesem Film auseinanderzusetzen da er keine eindimensionalen Figuren darstellt sondern echte Menschen in all ihren Stimmungen, ihrer ganzen Vielfalt.

Die Darsteller-Riege ist durchgehend sehr gut und überzeugend, Stephen Fry ist einmal wieder ein großartiger Schauspieler. Der Verlauf des Films erinnert fast an Dickens, was bedeutet, dass es manchmal auch sehr hart zugehen kann: die Jungs prügeln sich, es erfolgen schwere Schicksalsschläge. So gab es für mich Situationen, in denen ich weinen musste, da es teilweise wirklich sehr traurig wurde. Dies wird aber nicht durch falsches Mitleid oder Weichspüler erzeugt (der Film ist wirklich realistisch), sondern dadurch, dass man viele der Figuren so lieb gewinnt, dass das Geschehen einen einfach mitreißt.
Zusätzlich wird sehr deutlich, dass es sich um einen Film handelt, der erzieht. Es wird viel von christlichen Werten und vom Glauben an Gott geredet - letztendlich geht es darum, dass man mit Glauben, Liebe und Disziplin erwachsen wird.

Wem der Ansatz des Glaubens oder der starke Realismus des Films nicht stören sollte, dem empfehle ich diesen Film. Er ist wunderbar zu schauen und wirklich sehr berührend.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Hugo Humpelbein TOP 1000 REZENSENT
Format:DVD
Lassen Sie sich von den zwei lächelnden Gesichtern auf dem Cover dieser sehr gelungenen TV-Produktion nicht irreführen: Tom Brown hat nicht gut lachen in dem Film, denn in dem britischen Jungeninternat im 19. Jahrhundert, auf das er geschickt wird, geben sich Freundschaften und Feindschaften die Klinke in die Hand.

Zwei Sorten von Filmfreunden sei "Tom Brown's Schooldays" besonders empfohlen:
1. Wer Filme mag, die in früheren Zeiten spielen;
2. Wer Filme mag, in denen noch unfertige Persönlichkeiten, genannt Kinder, ihren Weg ins Erwachsensein gehen.
Zufällig bin ich in beide Sorten einzuteilen, drum gebe ich meine Höchstwertung, und kann das auch begründen: Die Charaktere sind nicht eindimensional, und man weiß manchmal nicht, ob man eine Figur mögen oder ablehnen soll. Bestes Beispiel dafür: der autoritäre Rektor. Sein Motto "Ich glaube dem Wort eines Kindes genauso sehr wie dem Wort eines Erwachsenen" finde ich sehr sympathisch. Dass er sich hintergangen fühlt, wenn dieses Vertrauen in seine Schüler zum Lügen ausgenutzt wird, ebenfalls. Hingegen dass er das missbrauchte Vertrauen mit harten Schlägen auf Hand und Hintern bestraft, lässt ihn in meiner Hochachtung sinken. Aber dass er (nachdem er gesagt bekommt, dass er ein Kind zu Unrecht bestraft hatte) so anständig ist, seinen Irrtum einzusehen und den geprügelten Jungen aufrichtig um Entschuldigung zu bitten, das gefällt mir wieder sehr, sehr, sehr.

Und nun sei noch schnell gesagt, welcher Sorte Filmfreunde "Tom Brown's Schooldays" NICHT zu empfehlen ist:
1. Wer keine Filme mag, bei denen man am Ende weinen muss, weil da was Trauriges passiert;
2. Wer Filme mag, die in England spielen, in denen aber die Charaktere untereinander Deutsch sprechen; (man kann diese Import-DVD nämlich nur in der englischen Originalsprache sehen.)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Alexander Hoefer TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
Dass ein Spielfilm in einer Länge von 90 Minuten natürlich nicht die gleiche Detailgenauigkeit widerspiegeln kann, wie eine Produktion von 219 Minuten, sollte man voraussetzen, wenn man sich diese Version anschaut. So beschränkten sich die Produzenten bei dieser Verfilmung nur auf das Wesentliche, wobei es ihnen dabei gelang die Gewaltszenen, dieser literarisch erschütternden Novelle von Thomas Hughes, wesentlich authentischer und erschütternder wirken zu lassen, als auf der Theater-Niveau-liegenden Version von 1971.

Tom Brown, wird in einem Eliteinternat, indem großteils der Rohrstock das Sagen hat, der den Kindern nicht nur das Böse aus dem Leib prügelt, sondern auch den Gehorsam zu Gott hineinprügelt, von "Flashman", einem hochangesehenen Aristokratensohn, bis weit über die Schmerzgrenze hinaus gepeinigt und gedemütigt. Aber nicht nur er ist Opfer dieser schweren körperlichen Misshandlungen, sondern auch seine gleichaltrigen Freunde East und Hall.

Auf ganz drastische Art und Weise zeigt dieser Film, welche abscheulichen Misshandlungen hinter den verschlossenen Türen einer christlichen Anstalt tagtäglich passieren, und zu welchen schrecklichen Züchtigungsmethoden die Erzieher dabei greifen. Die Würde des Menschen (des Kindes) verbleicht unmittelbar, als der durchaus sympathische, aber überzogen strenge Rektor Dr. Thomas Arnold, den kleinen Hall zu Unrecht mit harten Stockhieben die Hände blutig schlägt, weil dieser es wagte, ihm als Erwachsener zu widersprechen, und ihn in diesem Zusammenhang darauf aufmerksam machte, dass der Lehrer ihm eine andere Stelle des Buches zum Lesen als Hausaufgabe gegeben hätte.

Auch "Flashman" lässt sich immer wieder neue Grausamkeiten einfallen, um seine Macht gegenüber den Jüngeren zu demonstrieren. Hier schreckt er auch nicht vor Folter, Brandmarkung und versuchten Mordanschlägen zurück. "Doing By Seeing! oder Learning By Doing" Kaum ein anderer Film dieses Genres zeigt die Folgen des Rohrstocks, bzw. die Folgen einer solchen Antierziehung so detailgetreu, wie Tom Brown's Schooldays.

Gerade in einer Zeit, in der Verantwortliche in England wieder darüber nachdenken, den erst 2003 abgeschafften Rohrstocks wiedereinzuführen, muss man sich schon als normaler Mensch, und vor allem als Sozialpädagoge, die berechtigte Frage stellen, ob die Englische Gesellschaft überhaupt etwas aus ihrer Geschichte und vor allem aus ihrer schöngeistigen Literatur gelernt hat. Dem Anschein nach nicht. "Wo bleibt denn eigentlich bitteschön der Rohrstock für erziehungsunfähige und erziehungsresistente Eltern und Lehrer?"

PS. Da der Film mal wieder etwas zeigt, was die Deutsche Gesellschaft nicht sehen möchte, bzw. sehr unangenehme Themen anspricht, die bei uns schon seit Jahren schön säuberlich unter den Teppich gekehrt werden, gibt es diesen Film natürlich weder in einer deutschen Synchronisation noch mit einer deutschen Untertitelspur.
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