Hier wird aus nächster Nähe, aus der Sicht von Tolstojs Tochter, der Mythos von Tolstojs Flucht, Sterben und Tod zugleich entzaubert und verstärkt.
Sehr gut finde ich, dass Alexandra Tolstoja zahllose Quellen benutzt und nennt, so dass der Leser einen zumindest halbwegs "objektiven" Einblick in die letzten Wochen und Tage dieses Grössten aller grossen Literaten der Jahrhundertwende (19./20.Jh.) gewinnen kann.
Für Tolstoj-Begeisterte ein unbedingtes Muss; und für alle anderen eine interessante, in jedem Fall lohnende Lektüre.