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Tolkiens Zauber: Von Hobbits, Zwergen und Magiern
 
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Tolkiens Zauber: Von Hobbits, Zwergen und Magiern [Taschenbuch]

Karen Haber , Michael Koseler
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch --  


Produktinformation

  • Taschenbuch: 272 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch; Auflage: 1 (Mai 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 349226610X
  • ISBN-13: 978-3492266109
  • Originaltitel: Meditations on Middle-Earth
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 516.082 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Seit Jahrzehnten zieht Tolkiens Zauber Millionen von Lesern weltweit in seinen Bann. Lässt der deutsche Titel dieser Anthologie vermuten, es handele sich um einen weiteren Band mit Erzählungen "zu Ehren Tolkiens", kündet der Originaltitel davon, dass sich zwischen den Buchdeckeln ein wahres Kleinod verbirgt: Meditationen über Mittelerde.

Über ein Dutzend berühmter Fantasy-Autoren wie Terry Pratchett, Ursula K. Le Guin, Orson Scott Card oder Poul Anderson berichten in höchst unterhaltsamen und aufschlussreichen Essays sowie zum Teil sehr persönlichen Erinnerungen von ihren ersten Berührungen und literarischen Erfahrungen mit Tolkien und seinen Werken. Zu Beginn steht bei den meisten Autoren -- wie wohl auch bei vielen Lesern dieses Buches -- ein Leseerlebnis der besonderen Art, das ihnen ganz neue Welten und Horizonte erschloss. Bei vielen wird der eigene erste Kontakt mit Mittelerde ähnlich verlaufen sein. So entsteht durch die gemeinsame Entdeckungsreise ein persönliches Band zwischen Lesern und Autoren -- von Lesern für Leser, durch den schriftstellerischen Hintergrund der Autoren jedoch weit mehr als eine bloße Hommage von Fans für Fans.

So analysiert Le Guin entdeckungsfreudig "Rhythmische Strukturen im Herrn der Ringe", während Michael Swanwick auf sehr persönliche Weise die "absolute, unleugbare Wahrheit" des Werkes in den Mittelpunkt seines Essays stellt. Douglas A. Anderson gibt einen Überblick über Tolkiens Schaffen, wobei er auch seine wissenschaftlichen Werke, die posthum von Christopher Tolkien herausgegebenen Veröffentlichungen und die Verfilmungen mit einbezieht. Terry Prachtett diskutiert auf höchst amüsante Weise den Kultcharakter von Der Herr der Ringe, Terri Windling reflektiert eindrucksvoll über die Magie der Märchen.

Einen der besten Beiträge liefert Orson Scott Card über die Bedeutung literarischer Werke und den Sinn oder Unsinn, sie gemäß einer bestimmten Interpretationsmethode zu analysieren. Er spricht von "ernsthafter" und "eskapistischer" Literatur, wobei er argumentiert, dass ernsthafte Literatur simpel ist, weil sie nach einem bestimmten Muster dekodiert werden kann, wohingegen eskapistische Werke so kompliziert sind, dass sie nicht vermittelt, sondern nur erlebt werden können. Wasser auf die Mühlen all derer, die die Vorwürfe leid sind, dass Tolkien Eskapismus propagiere und es seinen Büchern an tiefer gehender Bedeutung mangele!

Natürlich darf auch der Einfluss Tolkiens auf die moderne Fantasy-Literatur (Raymond E. Feist) nicht fehlen sowie seine Einordnung in die Tradition der klassischen Märchen- und Sagenwelt (Poul Anderson). Von der Rezeptionsgeschichte über verschiedene Interpretationsansätze bis hin zu persönlichen Schilderungen, wie Tolkien das Leben der Autoren und ihre Schriftstellerlaufbahn beeinflusst hat, bietet Tolkiens Zauber vielfältige Perspektiven und neue Einblicke in Tolkiens Welt.

Und nicht zuletzt macht das Buch Lust auf mehr! Wem es ähnlich ergeht wie Robin Hobb, die von ihrer unermüdlichen Suche berichtet, weiteren Lesestoff im Stile Tolkiens zu finden, der erhält viele wertvolle Tipps und Hinweise -- ob es sich dabei nun um die großen Klassiker wie Lord Dunsany handelt oder gar einen der hier vertretenen Autoren selbst. Der Herr der Ringe ist wahr und real, so Windling, was auch mehrere Jahrzehnte nach seiner Entstehung noch immer seinen Zauber ausmacht. Und der Zauber wirkt weiter, nicht zuletzt durch die wundervollen Illustrationen von John Howe, die Tolkiens Künste auf ganz eigene Art und Weise einzufangen wissen. --Birgit Schwenger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

»Dieser Band setzt einen hohen Standard für alles, was über Mittelerde geschrieben wird.« Booklist

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Eins zuerst: Wer in diesem Buch Rezensionen zum Herrn der Ringe ("Mythologische Reflexion ödipaler Komplexe mit quasi-substantieller Grundtendenz...." HÄ?) erwartet, liegt falsch!

In diesem Buch offenbaren weltbekannte Autoren auf eine - wie ich finde - herzerwärmende Weise, wie Tolkien sie oft schon in jungen Jahren beim Herzen gepackt und ihnen ihre zukünftige Laufbahn gewiesen hat. Und sei es auch nur, weil der oder die gefrustete "Addict" auf der verzweifelten Suche nach ähnlich packender Lektüre zu dem Schluß kam, dass nur "selberschreiben" weiterhilft....

Dass der geneigte Leser auf diese Weise auch Autoren und Autorinnen kennenlernt, die ihm vorher noch unbekannt waren, macht auch bei diesem vielleicht - wie bei mir - Appetit auf mehr, um herauszufinden, wie diese ihren Selberschreibentschluß umgesetzt haben.... (ich denke da an Schildkröten, die Elefanten auf dem Rücken tragen, die eine flache Scheibe auf dem Rücken tragen....Aber Terry Pratchett kannte ich schon vorher ;-) )

Und über die wunderschönen Illustrationen muss man nicht viele Worte verlieren, außer: Angucken!

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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Ich will ehrlich sein: Zunächst hatte ich, als ich diesen Band beim Buchhändler in die Hand nahm, erwartet, dass es mal wieder einer der mittlerweile schon recht zahlreichen Bände mit Kurzgeschichten "zu Ehren J.R.R. Tolkiens" sein würde. Als ich das Buch jedoch aufschlug und ein wenig darin blätterte, stellte ich erstaunt fest, dass ich mich getäuscht hatte.
Denn "Tolkiens Zauber" enthält keine Kurzgeschichten, sondern setzt sich vielmehr aus über fünfzehn Essays verschiedener Fantasy-Autoren zusammen.
Doch Moment!
Das ist nicht annähernd so öde wie man nun vielleicht denken mag. In der Tat ist es sogar erstauntlich interessant und fesselnd. Immerhin lassen uns hier einige der größten Fantasy-Autoren überhaupt - Terry Pratchett, Robin Hobb, Ursula K. Le Guin, Poul Anderson - einen direkten und unverfälschten Blick in ihre Köpfe machen. Sie berichten ausführlich darüber, wie sie dem Phänomen Tolkien zum ersten Mal begegneten, inwiefern sie diese Begegnung prägte, welchen Einfluss sie für ihre spätere berufliche Laufbahn - der des Schriftstellers - hatte und wie Tolkiens Werke in der damaligen und der heutigen Zeit angenommen wurden und werden. Zustäzlich werden einige mal amüsante, mal brisante und erstaunliche Anekdoten erzählt, und es werden spannende Thesen aufgestellt, etwa darüber, warum der HdR von vielen Literaturkritikern verachtet wird oder worin eigentlich genau die Faszination des Gesamtkunstwerks Mittelerde begründet liegt.
Was aber dieses Buch vor allem so faszinierend macht, ist die vollkommen unterschiedliche Art und Weise, mit der die Schriftsteller das Gleiche Thema angehen, nämlich zu beschreiben, was Tolkiens Schaffen für sie bedeutet: Terry Pratchett setzt sich in seinem gewohnt gestochen-scharfen, sarkastischen, einfach einmaligen Stil mit der Bedeutung des Wortes "Kultbuch" in Bezug auf den HdR auseinander; Ursula K. Le Guin erläutert auf eine fast schon wissenschaftlich-exakte Weise - ohne jedoch dabei langweilig zu werden - die rhythmischen Strukturen des Tolkienschen Schreibstils; Robin Hobb weiß von einer Suche zu berichten, die sie - zusammen mit unzähligen anderen Tolkien-Lesern - seit dem Augenblick, an dem sie den "Herrn der Ringe" zu Ende gelesen hatte, durchführt, ohne sie wohl je beenden zu können; Orson Scott Card denkt über den Begriff "Analogie" und über die Gründe dafür nach, warum Tolkiens Werk in keiner Hinsicht allegorisch zu sehen ist.
Ergänzt werden diese prominenten Autoren durch einige hier in Deutschland zur Zeit leider noch fast gänzlich unbekannte Schriftsteller, von denen ich mir aber, nachdem ich ihre Essays gelesen habe, wünsche, dass ihre Werke demnächst auch auf Deutsch erscheinen.
Enttäuscht bin ich nur über den Beitrag G.R.R. Martins, dessen lediglich drei Seiten kurze Einleitung den Charme vermissen lässt, durch den sich die übrigen Beiträge auszeichnen: Er geht in keiner Weise auf seine ganz persönliche Beziehung zu Tolkien und zur Rolle die derselbe in seinem Leben gespielt hat, ein. Vom Schöpfer der grandiosen "A Song of Fire and Ice"-Serie hätte ich mir mehr erwartet.

Eine kleine Anmerkung sei zur Präsentation gemacht: Über zwanzig allesamt ganz hervorragende Illustration des bekannten Mittelerde-Zeichners John Howe verschönern die Buchseiten und bezaubern den Leser mit ihrem ganz eigenen Charme.

Kurzum: Ich empfehle dieses überraschend unterhaltsame Buch all jenen, die hoffnungslos der Fantasy verfallen sind, die den HdR innig verehren und für immer gänzlich von Mittelerde eingenommen wurden.

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Von Redaktion Literaturtipp.com TOP 50 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Herausgeberin Karen Haber hat namhafte Autoren des Großkreises Sciencefiction und Fantasy gebeten, ihre ganz persönliche Verbindung zum "Der Herr der Ringe" von J. R. R. Tolkien aufzeigen. Die unterschiedlichen Autoren lassen in dem Buch "Tolkiens Zauber" ihren Gedanken freien Lauf, was sie beim erstmaligen Lesen des "Herrn der Ringe" empfunden haben, beziehungsweise, wie dieser Roman ihr Leben verändert hat und sie dazu brachte, ebenfalls Fantasyliteratur zu schreiben.

Durch viele schwarz-weiß Illustrationen zum "Herrn der Ringe" von John Howe untermalt, werden die Gedanken von beispielsweise George R. R. Martin, welcher der Produzent der Serie "Beauty and the Beast" war und auch bei "Twilight Zone" als Story Editor mitgewirkt hat, zum "Herrn der Ringe" gut in Szene gesetzt. Raymond E. Feist hat nicht zuletzt mit dem Zyklus "Die Verschwörung der Magier" oder "Die Schlangenkrieg Saga" seinen Durchbruch ebenfalls Tolkiens Anregung zu verdanken. Auch Michael Swanwick, welcher mehrfach mit dem "World Fantasy Award" ausgezeichnet wurde, verdankt seine Inspiration dem Werke Tolkiens. Die mittlerweile über 29 Romane von Esther Friesner basieren in ihrer Initialzündung ebenfalls auf das einschneidende Erlebnis der ersten Lesung von "Der Herr der Ringe".

Ob es sich im Weiteren um Harry Turtledove, Poul Anderson oder Terry Pratchett handelt, alle haben diese innige Verbindung zum "Herr der Ringe". Robin Hobb, Ursula K. Le Guin, Diane Duane, Douglas A. Anderson Orson Scott Card, Charles de Lint, Lisa Goldstein, Glenn Hurdling, Timm & Greg Hildebrandt und nicht zuletzt Terri Windling - sie alle geben Erinnerungen und Essays zum Besten, um mitzuteilen, wie und in welcher Weise sie ganz persönlich von J. R. R. Tolkien und seinem Meisterwerk beeinflusst wurden.

Das Buch "Tolkiens Zauber", aus dem Englischen von Michael Koseler übersetzt, ist einzig und allein für Fans des "Herrn der Ringe" heraus gebracht worden, die wissen möchten, wie andere Autoren durch J. R. R. Tolkien beeinflusst wurden, und wie andere die erste Lesung des "Herrn der Ringe" überstanden haben. Es sind sehr viele persönliche und private Details eingeflossen, die zu lesen viel Spaß macht. Und wer weiß, vielleicht erschließt sich dem einen oder anderen Leser, durch das Autorenprofil am Ende des Buches, nicht noch ein weiterer Roman, der des Lesens wirklich wert ist.
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