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Tokyo mit Yokohama: Handbuch für die Hauptstadt Japans und für die Umgebung mit Yokohama
 
 
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Tokyo mit Yokohama: Handbuch für die Hauptstadt Japans und für die Umgebung mit Yokohama [Broschiert]

Martin Lutterjohann
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 504 Seiten
  • Verlag: Reise Know-How Verlag Peter Rump GmbH; Auflage: 6., neu bearb. u. kompl. akt. Aufl. (17. Mai 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3831718830
  • ISBN-13: 978-3831718832
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 12 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 133.594 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Martin Lutterjohann
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

komplett in Farbe, mehr als 100 Fotos, 34 Stadtpläne und Karten, Sprachhilfe Japanisch, Glossar ausführliches Register, Kartenverweise und Griffmarken, strapazierfähige PUR-Bindung

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Martin Lutterjohann hat mit seinem inzwischen schon in der sechsten Auflage erschienenen Reiseführer Maßstäbe gesetzt, die meines Erachtens jedenfalls derzeit von keinem Konkurrenzwerk erreicht werden. Auf über 500 Seiten und für faire 19,90 EUR lässt er die japanische Hauptstadt auf sympathische und warmherzige Weise lebendig werden, widmet sich - natürlich - Geschichte und Geographie der Region, aber auch der Küche, Sprache und Mentalität ihrer Bewohner und gibt etliche praktische Reisetipps. Ausführlich beleuchtet er die für den Besucher interessantesten Stadtteile (wards), wobei man stets im Blick haben muss, dass es "das" Tokio eigentlich nicht gibt, sondern eben nur jene insgesamt 23 wards, jeder mit bestimmten Besonderheiten und einer eigenen Prägung (das Elektronikviertel, das Regierungsviertel, das Vergnügungsviertel, das Tempel-Viertel usw., wobei "Viertel" ein wenig untertrieben ist, wenn man berücksichtigt, dass in einem ward oft mehrere hundertausend Menschen wohnen). Die Angaben zur Einwohnerzahl Tokios schwanken, bei Wikipedia ist von etwa acht Millionen die Rede, tatsächlich dürften in den 23 wards rund zwölf Millionen Menschen (etwa 1/10 aller Japaner) leben. Durch die allmorgendlich in die Hauptstadt strömenden Pendler - allein 3,8 Millionen passieren täglich den Bahnhof Shinjuku - wächst diese Zahl tagsüber natürlich dramatisch an. Jedoch - und das ist das Faszierende an dieser Stadt - Tokio "erschlägt" den Besucher nicht. Im Gegenteil, gerade die strenge Gliederung in wards lässt den vermeintlichen Moloch überschaubar und l(i)ebenswert werden. Es ist keineswegs ungewöhnlich, selbst in der eigentlichen Zentralregion Abschnitte mit fast schon dörflichem Charakter und himmlischer Ruhe zu finden - und nur wenige Meter weiter Wolkenkratzer und sich wie Betongirlanden um die Häuser windende Hauptverkehrsstraßen. Lutterjohann widmet sich den interessantesten Vierteln (von Shinjuku über Shibuya, Ginza, Ikebukuro, Akihabara bis hin zu Roppongi und Odaiba), beschreibt Ausflugsziele, Landmarks und Restaurants und ermöglicht gerade dem Erstbesucher, innerhalb von zehn oder vierzehn Tagen einen etwas tieferen Eindruck von Tokio zu gewinnen.

Allerdings haben die Japaner ein etwas eigenwilliges Adressen-System. Zum einen haben kleinere Straßen in der Regel keine Namen, vielmehr enthalten die Adressen die Nummern von Bereich, Block und Haus, zum anderen werden die Nummern in der Reihenfolge der Erbauung der Gebäude vergeben, nicht etwa fortlaufend. Deshalb orientieren sich auch Japaner bei der Suche bestimmter Adressen oft an bekannten Landmarks, wobei Ausgangspunkt der Suche meist die nächstgelegene U-Bahn-Station ist (das Nahverkehrssystem in Tokio ist sensationell gut). Lange Rede, kurzer Sinn: Es ist nicht so ganz einfach, sich in Tokio zurechtzufinden. Hierbei hilft ergänzend zu Lutterjohanns Buch der "Tokyo City Atlas: A Bilingual Guide". Dieses Buch ist, worauf in einigen Rezensionen bereits hingewiesen wird, für Menschen, die Monate oder gar Jahre in Tokio leben und auch für die weniger bekannten, abseits gelegenen wards Karten in der im Buch gebotenen Detailliertheit bräuchten, vielleicht nicht ausreichend, aber ein Urlauber wird nahezu alle für ihn relevanten Adressen auf einer der zahlreichen Karten finden und kann sich nach der von Lutterjohann beschrieben (S. 34 f.) Methode Chome (Bereich), Block und Haus-Nummer heraussuchen und so sein Ziel wirklich schnell und effizient erreichen. Hat man irgendwo einmal durch Zufall z.B. ein Lokal entdeckt, das man gern noch einmal besuchen möchte, kann man es sich im City Atlas markieren. Denn eines - dies sage ich aus leidvoller Erfahrung - funktioniert ganz bestimmt nicht: Davon auszugehen, dass man etwas aus dem Gedächtnis wiederfindet. Zu ähnlich sehen sich viele Straßen, zu viele Ausgänge haben die einzelnen U-Bahn-Stationen...

Wer der japanischen Sprache nicht mächtig ist, sollte schließlich als weitere Ergänzung zu Lutterjohanns Reiseführer pzum "Lonely planet Sprachführer - Box: Lonely Planet Sprachführer Japanisch: Mit Wörterbuch Deutsch - Japanisch / Japanisch - Deutsch" greifen, der zum einen durch seinen moderaten Preis (7,95 EUR) überzeugt und zum anderen dadurch, dass er zahlreiche tatsächlich alltagstaugliche Redewendungen enthält. Es hilft einfach ungemein, wenn man Begrüßung, Wünsche und Dank auf Japanisch ausdrücken kann - sei es im Restaurant oder beim Friseur oder beim Arzt. Für diese und zahlreiche weitere Situationen hält der Sprachführer verblüffend viele tatsächlich nützliche Redewendungen bereit. Natürlich schleicht sich auch bei Lonely Planet die eine oder andere überflüssige Sprachhilfe ein. Wie realistisch ist es wohl, dass ein Tourist im höflichen Japan dem Verkäufer oder dem Friseur entgegenschleudert: "Anata ni tanomanakereba yokata!" (Wäre ich bloß nicht hierhergekommen!) Aber gemessen an anderen Sprachführern, die die Sprache anhand alberner Beispiele (Verfolgungsjagden mit Yakuza-Mitgliedern) nahebringen wollen, überzeugt das Exmplar von Lonely Planet alles in allem wirklich durch hohe Alltagstauglichkeit. Und wer einmal Sushi auf Japanisch bestellt hat, wird feststellen, dass allein der Versuch sehr wohlwollend zur Kenntnis genommen wird. Ich habe das Buch jedenfalls als unentbehrliche Hilfe empfunden, die den Aufenthalt in Japan spürbar erleichtert.

Fazit: Es gibt, rechnet man noch die englischsprachigen Reiseführer hinzu, ein gewaltiges Angebot an Reiseliteratur für Tokio, darunter ein sehr gutes Book-on-demand-Werk von Axel Schwab (Labyrinth Tokio - 38 Touren in und um Japans Hauptstadt: Ein Führer mit 91 Bildern und 45 Karten). Aber da der Tourist auch beim langen Flug nach Japan den üblichen Gepäckbeschränkungen unterliegt, lege ich in erster Linie die Mitnahme von Lutterjohanns informativem Buch, der Kartensammlung und des Sprachführers ans Herz.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von EDS1977
Format:Broschiert
Auf den ersten Blick ist der Reiseführer von Martin Lutterjohann nicht schlecht. Die einzelnen Stadtteile werden gut charakterisiert und mit ihren wichtigsten Sehenswürdigkeiten dargestellt, dazu gibt es jeweils eine kleine Karte. Das Kapitel zur japanischen Küche und den verschiedenen Restauranttypen ist ebenfalls interssant und hilfreich, außerdem gibt es zahlreiche Hintergrundinformationen über die Stadt und ihre Bewohner.

Warum ich den Reiseführer dennoch ziemlich schlecht bewerte, liegt an entscheidenden Schwächen, die ihn fast unbrauchbar machen. Die meisten der Restauranttipps und Ladentipps sowie manche der im Text erwähnten Sehenswürdigkeiten tauchen auf den Karten im Buch nicht auf. Das ist sehr bedauerlich, denn in Tokio ist es extrem schwierig, eine Adresse zu finden, was der Autor in seinem Buch auch beschreibt. Für uns war es mehrmals schlicht unmöglich, die aufgeführten Restaurants oder Läden vor Ort zu finden, was mich sehr geärgert hat. Damit waren die zahlreichen Tipps für uns nichts wert.

Zwar ist oft (leider nicht immer) eine Telefonnummer aufgeführt, wenn man kein Wort Japanisch spricht, nutzt das allerdings überhaupt nichts. Andere Reiseführer wie der Lonely Planet sind da viel besser: Dort sind sämtliche erwähnten Orte in den Karten verzeichnet und wenn sie schwer zu finden sind, gibt es überdies noch Hinweise, was gegenüber oder nebenan ist.

Zudem sind die Rundgänge, die Lutterjohan vorschlägt, auch nicht in den Karten eingezeichnet, was auch hilfreich wäre.

Überdies ist der Reiseführer nicht gut recherchiert: Die Angaben zu Hotels, Läden, Restaurants sind nicht einheitlich aufgebaut: Mal steht eine Adresse dabei, dann mal wieder nicht, mal ist ein Preis genannt, dann wieder nicht, Öffnungszeiten stehen auch nicht immer dabei.

Zwei Beispiele, die meine Ausführungen illustrieren: Unter Einkaufen ist bei Kameras der Laden Camera-no-Doi in Shinjuku genannt, ohne weitere Angaben. Im Kapitel über Shinjuku sucht man diesen Laden dann vergebens.

Im Kapitel über Ueno und Yanaka sind zwei Läden folgendermaßen aufgeführt:
Kana Kana, Kunsthandwerk, nahe Isetatsu-ya
Tokuo-ken, Pinsel und Farben, Kototoi-dori, nahe Tanabe Bunkaido.
Wer schonmal in Tokio war, weiß, dass es fast unmöglich ist, mit solch ungenauen Angaben einen Ort zu finden, zumal dort meist nicht Kana Kana sondern die japanischen Schriftzeichen stehen (die aber im Buch nicht angegeben sind)

Insgesamt ist der Reiseführer nicht bis zum Ende durchdacht und recht lieblos gemacht, was ich bei Reiseführern aus der Reise-Know-How-Reihe leider schon mehrmals feststellen musste.
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Sehr zu empfehlen 8. April 2012
Format:Broschiert|Von Amazon bestätigter Kauf
Normalerweise benutze ich die Lonely Planest, da die LP's für Japan bzw. Tokyo jedoch nicht allzu aktuell & gut benotet waren entschied ich mich für den o.g. Reiseführer. Ich habe es nicht bereut und kann daher den "Reise know how" klar empfehlen.
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