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Tokyo Love
 
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Tokyo Love [Gebundene Ausgabe]

Hitomi Kanehara , Sabine Mangold
2.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 120 Seiten
  • Verlag: List Hardcover (1. September 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3471795383
  • ISBN-13: 978-3471795385
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 12,2 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 593.118 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Hitomi Kanehara
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Produktbeschreibungen

kulturnews.de

Ein Buch von einer Japanerin, in dem viel gevögelt wird, das ist doch was für Falk, sagt der Literaturkollege und reicht mir grinsend Hitomi Kaneharas "Tokyo Love" über den Tisch. Super. Ein Buch für die Zielgruppe "einsame Männer mittleren Alters", die Geschichte einer jungen (hoho!) Frau, die sich (hohoho!) den strengen japanischen Zwängen entzieht und eintaucht in ein Leben voller Lust und Schmerz (hohohoho!). "Noch ganz benommen nahm ich seinen Schwanz in den Mund und schmeckte ihn. (...) Mein Kinn ratterte von seinen Stößen, und ich merkte, wie ich feucht wurde, obwohl er mich da noch gar nicht angefasst hatte. Wir praktisch, dachte ich." Ein Gnadenpunkt, weil Kanehara wohl nichts für diese jämmerliche Übersetzung kann. (fis) www.kulturnews.de

Pressestimmen

»Dieser Debütroman hat die wichtigsten Literaturpreise Japans gewonnen, mehr als eine Million Leser überzeugt: in Tokyo Love erzählt Hitomi Kanehara, 23, von brutalem Sex, Konsumgier und dem krankhaften Narzissmus einer einsamen Generation. Schockierend, nie sensationalistisch.« BÜCHER »Pointiert, aufrüttelnd und manchmal plastisch bis an die Grenze des Erträglichen beschreibt Hitomi Kanehara die Metamorphose eines braven Mädchens zum drogensüchtigen, gefühlskalten Wrack.« MAXI »In Japan schockierte Hitomi Kanehars Roman-Debüt um Sex, Gewalt und Tod viele Leser. Gleichzeitig brachte ihr das nur 120 Seiten dicke Buch den wichtigsten Literaturpreis des Landes ein und machte die Autorin zur Pop-Ikone.« BRIGITTE EXTRA »Schockierende Enthüllungen!« FREUNDIN »Ein wildes, rotziges Buch voll drastischer Gewalt und Sex, das stimmig und eindringlich die Gemütslage der Protagonisten und die Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens beschreibt.« KULTUR SPIEGEL »Tokyo Love ist fesselnd und provozierend.« 13.01.07  Aachener Zeitung »Ihre Direktheit fesselt.« 20.01. 07   Kurier (A), Peter Pisa

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Die junge Hitomi Kanehara erzählt in einer einfachen, schnörkellosen Sprache die kurze gemeinsame Geschichte der drei Hauptfiguren: Lui, dem hübschen, gelangweilten Mädchen, Ama, dem kleinen Gauner mit Piercing und Schlangenzunge sowie Shiba, dem masochistischen Tätowierer. Der Leser wird bekannt gemacht mit einer Welt, die ihm wohl meist fremd und bizarr erscheint,und ihn vielfach nur in kopfschüttelndes Staunen versetzt über soviel flache Denk- und Lebensweise. Und doch ist es eine Geschichte, wie sie sich auch in unserer westlichen Gesellschaft ohne weiteres zugetragen haben könnte...
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Von FolkZeQuè TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Lui (ein für ihren Charakter sehr aussagekräftiges Zitat von Lui: »Lui kommt von Louis Vuitton«) ist neunzehn, hübsch und gelangweilt. Als sie den Punk Ama kennen lernt, ist sie von dessen Tattoo und gespaltener Schlangenzunge so begeistert, dass sie natürlich sofort ebenfalls ein riesiges Tattoo und eine solche Zunge haben möchte. Also geht sie mit Ama - die beiden sind mittlerweile so etwas in der Art Paar, wenngleich sie weder ihre richtigen Namen noch das Alter voneinander wissen - zu dem Piercer und Tätowierer Shiba-san und bittet ihn um eben diese beiden Dinge. Dieser, ziemlich sadistisch veranlagt, fordert als Bezahlung gewalttätigen Sex. Plötzlich verschwindet Ama spurlos ...

Die Geschichte ist also ziemlich handlungsarm; bei 116 Seiten erwartet man andererseits auch kein Epos. Die Protagonisten, allen voran die Ich-Erzählerin Lui, sind alle »leicht« gestört und furchtbar oberflächlich (Zitat Lui S.50: »Ich selbst will ja auch nur vom Äußeren her beurteilt werden.«). Demzufolge sind auch die Dialoge nicht gerade geistreich. Lui ist darüber hinaus schon anstrengend charakterlos. Wie sonst ist es zu erklären, dass sie als »Barbie Girl« mal eben solche krassen Änderungen will, bloß weil sie nen Typen kennen gelernt hat und sonst nichts (zu tun) hat, was sie spüren lässt, dass sie lebt.
In erster Linie geht es also um Piercings und Tattoos. Weiterhin um derben, brutalen Sex, Alkohol, Gewalt außerhalb von Sexualhandlungen sowie die Desorientiertheit der klinisch kalten Protagonisten.

Wenn man diesem Buch sämtliche Qualitäten absprechen will, wird man ihm meines Erachtens nicht gerecht. Gerade dieses Oberflächliche, was normalerweise eher ein schlechtes Zeichen ist, ist hier so konsequent durchgezogen worden, dass es durchaus handwerkliches Können seitens der Autorin erfordert. Die derbe Handlung, die direkte Sprache, der gewalttätige Sex, gemischt mit Morbidität und einer vagen Todessehnsucht ... das alles fügt sich zusammen zu einer schonungslosen Geschichte, bei der man, genau wie die Protagonisten selbst, immer nur an der Oberfläche kratzen kann.

Andererseits kann ich es nicht ganz nachvollziehen, warum dieses Buch mit dem wichtigsten japanischen Literaturpreis für Debütromane ausgezeichnet worden ist (den u.a. auch der spätere Nobelpreisträger Kenzaburo Oe erhalten hat). Denn um ernsthafte Literatur zu sein ... dafür ist mir das Büchlein doch etwas zu trashig.

Letztendlich kann ich die Lektüre von »Tokyo Love« durchaus empfehlen. Allerdings weniger denjenigen, die auf der Suche nach kritischer, seriöser Literatur sind. Sondern vielmehr dürfte dieser Roman all jenen gefallen, die sich a) für Tattoos und Piercings interessieren oder b) einfach auf der Suche nach derber, rotziger, morbider und etwas trashiger »Unterhaltung« sind.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Kurz und hämmernd 26. März 2008
Format:Taschenbuch
Hier hatte mich das Cover des Buches zum Kauf animiert. Da ich asiatische Literatur nur so fraß, durfte "Tokyo Love" nicht fehlen.
Allerdings wurde ich leider schnell enttäuscht. 7,95 ¤ für gerade mal 116 Seiten, die man selbst ohne Brille lesen konnte. Der Rest sind Füllseiten von Werbung des Verlages.
Nun aber zur Story:
Lui ist auffallend schön und gelangweilt. Entschlossen, die eigenen Grenzen zu überschreiten, bittet sie den Meistertätowierer Shiba um ein Rückentatoo. Als Gegenleistung fordert Shiba ihre Unterwerfung. Lui willigt ein, doch dann muss sie sich ihrer Obsession stellen.

Dieses Buch ist nicht wirklich für sehr schwache Nerven. Es wird brutaler Sex und eine brutale Vergewaltigung beschrieben. Die Autorin drückt sich klar aus, die Sprache ist jugendlich und recht einfach. Keine großartigen Sprachmittel, dadurch ist die Story eben brutal realistisch erzählt.

Die Story wäre als Ganzes nicht schlecht, doch eher gleicht das Buch einer Kurzgeschichte, welches nicht gerade einem Preis-Leistungsverhältnis entspricht.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Tokyo Love
Hab das Buch "Tokyo Love" als Urlaubslektüre gekauft.
Zudem, dass das Buch ausgezeichnet wurde, war ich sehr enttäuscht. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Petra veröffentlicht
Das Beste am Buch: Der Quirin
Wo anfangen?
Also, erstmal hab ich nicht mal ne Stunde gebraucht um diesen Schund, pardon, dieses "Buch" zu lesen, damit nicht genug hatte ich doch tatsächlich geglaubt... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. März 2009 von dat Edita
Trash: flach, düster, sinnlos
Das kleine Büchlein habe ich gelesen, weil ich ein Japan-Fan bin und mir das Cover gefallen hat. Aber das Cover ist so ziemlich das Beste am Buch. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Dezember 2008 von Wacholder
kurzes Buch aber langer Nachklang
Um ehrlich zu sein habe ich dieses Buch gekauft, weil das Buch so ein Erfolg in Japan war und die junge Autorin so viele Literaturpreise dafür erhalten hat. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. November 2008 von Edwina Neustadt
ein sehr flaches Werk ohne irgend welche Highlights
Ich habe mir das Buch einerseits gekauft, weil es moderne Themen anschneidet (Piercing, Tattoo, ...), andererseits, weil es in Japan spielt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Oktober 2007 von H. Friedl
- in einem Zug -
Dieses Buch habe ich gestern von 23h - 1h in einem Zug durchgelesen, es lag wahrscheinlich an der Länge bzw. Kürze des Buches. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Juni 2007 von chucky
Vermutlich ein Kultbuch
Wahrscheinlich ist es sehr uncool, Selbstverstümmelung irgendwie doof zu finden. Vielleicht bin ich mit Mitte 30 einfach zu alt für diese Art Buch (ich hätte vorher... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Mai 2007 von Herbert Braun
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