13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Typischer Japan - Hardcore Mutantenstadl,Man(n) trägt sein Hirn offen, 27. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Tokyo Gore Police (DVD)
Nur für eingefleischte Fans!30 Prozent des Films bestehen lediglich aus Körperteilen.Die "Maschinen - Verbrecher" haben Tumore in sich,die im Falle eines abgetrennten Körperteils an dessen Stelle irgendwelche hanebüchenden Ultrawaffen nachwachsen lassen!Ein riesiges Repertoire,angefangen von beißenden Riesenvaginas über schießende Schwänze,säurespritzende Brüste bishin zu fliegenden Stinkefingern sind zu bewundern.Alles dilettantisch umgesetzt,wie bei den meisten Filmen dieser Art!Das Blut schießt in meterhohen Fontänen aus den Körpern.Frei nach dem Motto - eine Einschußstelle aber es spritzt aus mindestens zehn Löchern,obwohl ohne Schrot "gearbeitet" wurde.Bei den Mutanten hat man eine enorme Kreativität an den Tag gelegt.Alles in allem wohl nur was für Fans dieses Genres.Der Film ist teilweise so schlecht.daß er schon wieder gut ist.Aber das war wohl auch so beabsichtigt.Zur Story nur soviel:Junge Polizistin will Rache für den Mord an ihrem Vater.Das wars denn auch schon so ziemlich!
Fazit:Fans werden ihre Freude haben.Der Rest schaltet wohl eher nach 15 Minuten ab wovon ich aber wegen der oben genannten Gründe abrate.Ruhig mal reinziehen diese Splatterorgie!
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Asiatische Schlachtplatte..., 1. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Tokyo Gore Police (DVD)
Wie mein Titel schon sagt wird einem hier eine echte Schlachtplatte serviert...Es wird nach allen Regeln der Kunst geschnetzelt, zerhackt, zerstückelt und und und...
Alles aber so dermaßen übertrieben das man die gezeigten Szenen nicht ernst nehmen kann...
Aber Ernsthaftigkeit hatte Yoshihiro Nishimura (der Mann auf dem Regiestuhl, ;o) auch nicht in dem Remake seines Independentfilms "Anatomia Extinction" mit eingeplant...Schliesslich sollen Filme Spass machen... Er war es auch der für die Effekte in "Meatball Machine" und "Machine Girl" zuständig war...
Und ganz im Stile dieser beiden Filme geht es hier zur Sache...
Zusammenfassend aufgelistet kann man sagen :
Vorhandene Story : Fehlanzeige
Subtiler Horror : Fehlanzeige
Spannungsaufbau : Fehlanzeige
Realistische Effekte : Ebenfalls Fehlanzeige
Was es aber gibt :
circa 10000000000 Liter Kunstblut
jede Menge abgetrennte Körperteile
sehr kreative Masken und "Kreaturen"
abgedrehter Humor
Trash vom Feinsten
Leider fehlen in der Deutschen Version 7:36 Minuten...
Also, wer Japan-Splatter mag kann Bedenkenlos zugreifen, empfehle aber die Uncut-Version...
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Für Freunde brachial-blutiger Nipponkracher!, 21. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Tokyo Gore Police (DVD)
Hier wird nicht gekleckert sondern geklotzt. Das Gore im Titel ist volles Programm, weder die futuristisch anmutend gekleidete Polizei Tokyos noch die Engineer genannten Mutantenwesen machen Gefangene, hier wird im Minutentakt amputiert, geköpft, aufgeschlitzt, zerschossen und püriert. Bereits im Vorspann während des Kettensägenduells zwischen einem Engineer - dessen Waffe mit seinem Arm verschmolzen ist und unserer Heldin (die schnucklige Geisteskranke aus Audition), eine Frau für alle Fälle die im Auftrag der Polizei kommt wenn's brenzlig wird - wird gezeigt wo der Hammer hinschlägt. Durch den Tod ihres Vaters, der bei einem Attentat seiner Rede einer Demonstration gegen die Privatisierung der Polizei erschossen wurde traumatisiert, sucht sie als Polizistin nebenberuflich nach dem Mörder ihres Vaters. Erschwert wird dies, als von der Bevölkerung genannte Engineers, so genannte Mutantenwesen, sich quer durch die Bevölkerung metzeln'
Und wie. Die Splattereffekte sind extrem krude und durchtränken den Film wie einen Schwamm; neben 'Standartprogramm' wie explodierende Köpfe, amputierte Gliedmaßen und Gedärmehappenings wird hier ein Feuerwerk an wahnwitzigen Absurditäten aufgefahren. Der im Trailer etwas seltsam wirkende Blick auf eine Frau die statt eines Unterleibs ein Krokodilmaul hat, ist nur eine dieser 'Geistesblitze' und Bestandteil der Idee um das Aussehen der Engineers. Immer wenn diesen Menschen, denen ein organischer Schlüssel im wahrsten Sinne eingeführt wurde und diese stark verletzt werden - ihnen z.B. ein Glied abgetrennt wird ' dann mutieren die betroffene Stelle und der Infizierte.
So kommen einige schön abgedrehte Kreaturen hervor, die wesentlich cooler wirken als die Kämpfer von "Meatball Machine": Die Krokodilfrau ist jedenfalls schön gemacht, dann gibt es noch einen Mann mit einer riesigen Penispistole, einem Gliedmaßtrommelgewehr(!) & vieles mehr. Die Kämpfe zwischen Polizei diesen Engineers sind zahlreich und gut choreographiert; immerhin überwachte Stunt Choreograph Tak Sakaguchi das Ganze, der auch schon für Versus und Azumi gute Arbeit machte.
Ganz im Stil von "Meatball Machine" geht es hier knallig bunt & spacig zu, fast schon comichaft übertrieben gestaltete Regisseur Yoshihiro Nishimura, F/X Mann von Machine Girl, die Farbgebung der Kostüme und der Sets, dazwischen einige DarkFuture/Cyberpunk Stellen mit apokalyptisch anmutenden Szenarien. Ziemlich schrill das Ganze und trotzdem zu keiner Minute langweilig, wenn es auch eher ruhigere Momente gab, die bisweilen etwas melancholisch wirkten. Denn wie bei Machine Girl ist auch die Hintergrundgeschichte um die verlorenen Familienmitglieder etwas anrührend, wird jedoch im Gegensatz zu diesem etwas oberflächlicher eingebaut, so das dies nur ein Bestandteil dieses gut durch geschütteten psychedelischen Cocktails ist.
Die Story um dies und die Engineer ist interessant und zügig erzählt, sehr abwechslungsreich ' es geht u.a. in einen S/M Club mit mutierten Stripperinnen und voll mit Überraschungen. Solch eine coole Figur wie den im Latexoutfit angezogenen gezüchtigten und auf allen vier Stümpfen robbenden Menschen habe ich jedenfalls lange nicht gesehen. Und als das Viech später mit Klingen bestückt sich einen spektakulären Kampf stellt war ich nur noch Baff. Einer der wenigen Effekte die mit CGI realisiert wurden; auch die teil pornographischen Goreeffekte sind zum allergrößten Teil ordentliche Handarbeit.
Eihi Shiina sah superlecker aus, machte ihre Sache als traurige Rachezüglerin recht ordentlich, wenn man bei Tokyo Gore Police bloß eines nicht erwarten sollte: fähige Darsteller. Das Groß ist eh Kanonenfutter und wird früher oder später zerschnetzelt. Die süße Eihi Shiina macht sie alle alle. Im knackigen Lederoutfit passt sie sich dem leicht futuristisch angehaucht gekleideten Polizisten an, deren Führungsriege gut und gerne (irgendwann wurde es etwas lahm) per Starship Troopers ähnlicher 'Werbung' neue Streitkräfte rekrutieren will. Genauso böse die kunterbunte Werbung für Suizid besonders geeignete Messerklingen.
Die Liste an Skurrilitäten ist ellenlang, man muss es schon wohl mindestens zweimal gesehen haben um alles aufzunehmen was hier einem entgegengeschleudert wird! Freunde brachial-blutiger Nipponkracher, die keine Probleme mit Trash und Übermut haben werden hier den besten Spaß seit langem haben!
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