Die junge Frau Ai arbeitet bei einer Hostessenagentur. Zu ihrem Kundenkreis gehören Geschäftsmänner, die auf Erniedrigung und lebensgefährliche Praktiken stehen. Je gefährlicher, je näher am Tod, desto größer ist die Sehnsucht danach. Eines Tages lernt Ai eine Domina kennen und sieht in ihr, ihre vorweggenommene Zukunft.
Doch das Gewerbe ist nicht frei von Risiken. Einmal verliert Ai einen wertvollen Ring im Hotel und muss nach ihrer Rückkehr dorthin erkennen, das ihr Vorspiel ein gewaltsames Nachspiel hatte. Unausweichlich mit der Tätigkeit, scheint der Konsum von Drogen einher zu gehen. Aber dieses Verlangen nach immer stärkeren Erfahrungen kann nur mit der eigenen Zerstörung enden.
Der Film hat eine vielschichtige Handlung, deren einzelne Stränge sich wie Zwiebelschalen verborgen halten, wenn man den Szenenbildern oberflächlich folgt. Die pittoresken Einstellungen wirken sehr intensiv und dringen tief in das Bewusstsein des Zuschauers ein. Ein gewagtes vielseitig interpretierbares Filmexperiment.