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Tokio im Jahr Null: Roman [Gebundene Ausgabe]

David Peace , Peter Torberg
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

24. August 2009
Tokio, 1946: die Hölle auf Erden. Die Stadt liegt in Trümmern, ebenso wie die Seelen ihrer Bewohner. Es herrschen Angst und Korruption, niemand ist der, der er zu sein vorgibt. Inmitten der Schuttberge geht ein brutaler Serienmörder um, der junge Frauen missbraucht und erdrosselt. Die Polizei verhaftet schnell einen Verdächtigen, der aber nur einen der Morde gesteht. Inspektor Minami ist gezwungen, ältere Fälle neu aufzurollen, um den Täter zur Strecke zu bringen. Doch dabei verstrickt er sich in einem Netz aus Lügen und nackter Gewalt. Die Machenschaften des organisierten Verbrechens werden für ihn zur tödlichen Gefahr, genau wie die Intrigen innerhalb des Polizeiapparats. Langsam zerfließen die Grenzen zwischen Wahn und Wirklichkeit, und die Taten der Vergangenheit kommen ans Tageslicht. Denn auch auf Minamis Schultern lastet eine schwere Schuld ... »Tokio im Jahr Null« ist der spektakuläre Auftakt zu David Peaces lang erwarteter Tokio-Trilogie, ein nachtschwarzer, atemberaubender Thriller.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
  • Verlag: Liebeskind; Auflage: 1., Deutsche Erstausgabe (24. August 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3935890656
  • ISBN-13: 978-3935890656
  • Originaltitel: Tokyo Year Zero
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 14,4 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 472.843 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

David Peace wurde 1967 in Yorkshire geboren. Nach dem Studium in Manchester arbeitete er zunächst als Englischlehrer in Istanbul, später in Tokio, wo er über 15 Jahre lebte. Für sein Werk wurde David Peace mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem »Deutschen Krimi Preis«, dem »James Tait Black Memorial Prize« und dem »Grand Prix du Roman Noir«. Er wurde als einziger Krimischriftsteller in die renommierte »Granta’s List of Best Young British Novelists« aufgenommen. David Peace lebt mit seiner Familie in der Nähe von Leeds.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Tokio 1945/46: Die Hölle auf Erden 3. April 2011
Von Ewald Judt HALL OF FAME REZENSENT
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
David Peace schreibt Kriminalromane, die keine Kriminalromane sind, und er schreibt Thriller, die keine Thriller sind. Nichtsdestoweniger sind seine Werke, die nur schwer zu qualifizieren sind, spannend. Seine ersten Bücher befassten sich im Red Riding Quartet" mit dem Yorkshire Ripper (1974", 1977", 1980" und 1983") und sind mittlerweile von unterschiedlichen Regisseuren als Serie verfilmt worden. Die Fortsetzung findet der Yorkshire Ripper in einer Tokio-Trilogie, deren erster Band Tokio im Jahr null" (Heyne 67531 - Tokyo Year Zero", 2007) ist. Die Kulisse: Tokio nach der Kapitulation, Häuserruinen, zerstörte Infrastruktur, zerbombte Produktionsanlagen, Hunger, Armut, Angst, verzweifelte Menschen, Besatzungssoldaten, Yakuza, Korruption und Schwarzmarktgeschäfte. Der Plot (offenbar auf einer wahren Begebenheit beruhend): Ein bereits einmal wegen mehrere Morde in den 30er- und 40er-Jahren in China (während des Krieges von Japan gegen China) und Japan verurteilter Serienmörder, der während des 2. Weltkrieges freikam, setzt seine Mordserie fort. Inspektor Minami von der Tokioter Polizei wird mit der Aufklärung betraut. Der Inspektor: In der Hierarchie ist Inspektor Minami ziemlich weit unten, obrigkeitshörig und korrupt, was ihn für Intrigen innerhalb der Tokioter Polizei angreifbar macht. Er ist der Ich-Erzähler und hat nach vielen Seiten den Täter identifiziert, doch im Zuge der Ermittlungen musste auch er sich seiner persönlichen Geschichte stellen, die er verdrängt hat. Und diese Geschichte beinhaltet eine schwere Schuld. Der Stil: Ungewohnt. Kurze, nüchterne Sätze reduziert auf das Wesentlichste. Immer wiederkehrende (japanische) Worte. Ton-ton, Ton-ton, Ton-ton ... Lesen Sie weiter... ›
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Japan in seiner dunkelsten Stunde 9. Oktober 2009
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
1945 - das Jahr der japanischen Kapitulation. Im 20ten Jahr der Regentschaft des Kaisers Showa kapituliert Japan vor den alliierten Mächten nach dem Abwurf der Atombomben über Hiroshima und Nagasaki. Damit beginnt eine neue Zeitrechnung für die japanische Gesellschaft - die Stunde Null.

David Peace beobachtet sehr genau und zeichnet eine bis ins Mark erschütterte ehemalige Großmacht. Die japanische Gesellschaft baut auf einem Eigenverständnis auf, das weder Niederlage noch ein Infragestellen der eigenen Weltordnung zulässt. Die Kapitulationserklärung des japanischern Kaisers trifft dabei jeden einzelnen Japaner persönlich. Insebsondere das Umbrechen alter Traditionen im täglichen Leben, welches nun dominiert wird durch die verhassten Siegermächte, wird nur unter täglichen phsychischen Schmerzen akzeptiert. Hinzu kommt der kriegsbedingte Kapmpf ums nackte Überleben - Schwarzmärkte als einzige Bezugsquelle, alte Triadenbanden als Kriegsgewinnler.

In diese Zeit hinein erzählt David Pearce seinen Roman um die Jagd nach einem Serienkiller. Inspektor Minami, als Prototyp des zerissenen Japaners auf der Suche nach einem Frauenmörder. Gefangen im Labyrinth aus Korruption, alten Netzwerken, verschiedenen Interessengruppen und selbst genauso Täter wie Opfer.

Die Zeitgeschichte steht bei Peace sicher stärker im Vordergrund als die Mörderjagd, die die Rahmenhandlung bildet. Die authentische Schilderung der Lebensumstände geht unter die Haut.

Das Buch hat allerdings einen sehr eigenen Rhythmus, der nicht immer ganz einfach und flüssig zu lesen ist, zudem zwingen die japanischen Begriffe sowie insbesondere die japanischen Namen immer wieder Denkpausen auf ("...
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
'Tokio im Jahr Null' ist in zweierlei Hinsicht ein ungewöhnlicher Roman. Erstens hat der Handlungsort, das vom Krieg erschütterte Tokyo/Japan der Jahre 1945/46, Seltenheitswert (nicht nur im Bereich von Kriminalgeschichten). Zweitens verwendet David Peace für seinen Roman die Erzähltechnik des 'stream of consciousness' in Kombination mit fortwährenden Einschiebungen japanischer Lautmalerei. Im Zusammenspiel von Handlungsort und Erzähltechnik wird dem Leser die damalige Situation auf eine derart eindringliche Weise nahe gebracht, dass es unangenehm unter die Haut geht. Der ständige Lärm 'Ton Ton' von außen und im eigenen Kopf, das ständige Jucken und Kratzen 'Gari Gari' der verlausten Haut und Haare, und über allem die ständige Angst vor dem Erinnern, den Schatten der Vergangenheit, all dies wird dem Leser wie mit dem Presslufthammer in die Rübe geballert.
Die dritte wesentliche Komponente ist die Rahmenhandlung, ein Kriminalfall über einen Serien-Sexualmörder junger Frauen, den der Hauptprotagonist/Erzähler als Inspektor der Polizei aufklären muss. Die Kriminalgeschichte selbst bietet allerdings (für einen Roman) nichts außergewöhnliches.
Es sind also diese drei Komponenten (Setting, Erzählstil und Rahmenhandlung), die für mich den Lesegenuss maßgeblich beeinflusst haben und auf die ich daher im Folgenden eingehe.

SETTING:
Das Setting hat mich überhaupt erst auf diesen Roman neugierig gemacht, da ich sehr Japan-affin bin. Ich kenne nur wenige Geschichten, die in den Jahren unmittelbar nach der Kapitulation spielen (und dann meist eher mit dem Fokus auf die Kriegsjahre zuvor). Darunter kein einziger Krimi.
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4.0 von 5 Sternen Anstrengend - aber spannend und schockierend
Was habe ich mich mit diesem Hörbuch schwer getan! Dreimal habe ich stets auf's Neue begonnen, die bereits gehörten drei, vier, fünf CDs nochmal laufen lassen, bis... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Xirxe veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Japanischer Nachkriegsalbtraum
David Peace schreibt Kriminalromane von ganz eigenem Wert, ja eigentlich als selbst kreiertes Genre. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Heino Bosselmann veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Gari-gari von Anfang bis Ende
Ich konnte mich nicht dazu durchringen dem Buch vier Sterne zu geben. Obwohl vieles an dem Roman stimmte, war doch der Schreibstil von Peace einfach zu anstrengend und letztlich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Januar 2012 von Malte Neumann
5.0 von 5 Sternen Alles bestens
Das Buch ist in hervorragender Qualität, wie beschrieben, die Lieferung erfolgte sehr schnell, alles lief bestens. Werde wieder dort bestellen.
Veröffentlicht am 19. November 2011 von araminta
3.0 von 5 Sternen Nicht verstanden
Obwohl ich eine routinierte Leserin bin und das Buch zweimal gelesen habe, habe ich es nicht wirklich verstanden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Juli 2011 von nini
1.0 von 5 Sternen Stillosigkeit als Stilmittel
Sollte ein Buch zum Lesen sein, ist es hiermit leider nicht gelungen. Da die Handlung von sich ständig wiederholenden, banalen Gedankenfragmenten immerzu unterbrochen wird,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. April 2011 von MeinName
2.0 von 5 Sternen Nur für ausdauernde Vielleser
Das Buch erielt ja Top-Kritiken, Grund für mich, es zu erwerben. Ich habe allerdings das Lesen nach zwei Dritteln abgebrochen, das wurde mir einfach zu anstrengend und zu... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Dezember 2010 von Andreas Gruene
5.0 von 5 Sternen Opus Magnum im Jahr Null!
Es gibt viele gute Krimis und viele gute Schriftsteller die diese schreiben. David Peace ist einer der Besten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. August 2010 von M. D.
1.0 von 5 Sternen sehr speziell oder zu speziell
Mein erstes Buch von David Peace und nach langen und mühsamen Seiten habe ich es nach 100 Seiten entnervt aufgegeben.Ja, es ist sperrig zu lesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. April 2010 von Frau vom Rhein
5.0 von 5 Sternen tiefrgründig und spannend
Ein Wahnsinns Roman des Briten David Peace der aus der Ich Perspektive eines Japanischen Polizisten im Tokio 1945 erzählt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Februar 2010 von Jess Sinclair
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