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Tokio Total: Mein Leben als Langnase
 
 
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Tokio Total: Mein Leben als Langnase [Gebundene Ausgabe]

Finn Mayer-Kuckuk
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

Interview mit dem Autor: Jetzt reinlesen [217kb PDF]
  • Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (19. April 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442312116
  • ISBN-13: 978-3442312115
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,6 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 76.066 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

„Interessante und amüsante Geschichten von einem Japan-Kenner für Japan-Freunde. (...) Auch wenn der Autor Schattenseiten wie hohe Selbstmordrate, wachsende Obdachlosigkeit oder knallharte Justiz nicht verschweigt, so betrachtet er seine Gastgeber stets mit Zuneigung.“ (Abenteuer und Reisen )

„Journalist Mayer-Kuckuk war dort, wo sonst nur Japaner sind. Seine Beobachtungen sind witzig, machen aber auch nachdenklich.“ (Jolie )

"Ein hilfreiches, heiteres Buch nicht nur für alle, die nach Japan reisen wollen, sondern auch für Fans von Karaoke, Kirschbaumblüte, Manga, Sumo und Sushi." (bild.de )

Kurzbeschreibung

Japan, wie es leibt und lebt – aus der Sicht einer deutschen Langnase!

Japan — das ist Sushi, das ist Karaoke, das sind Hightech-Klos, die Kirschbaumblüte, Mangas und überfüllte U-Bahn-Waggons. Die Japaner — das sind fleißige, ulkige, freundliche Menschen, die ungewöhnlich alt werden, die wir mit laufenden Minikameras in der Hand kennen und die sich sehr für die deutsche Romantik begeistern. So weit unsere westeuropäischen Klischeevorstellungen. Nur: Wie ist es wirklich, als Deutscher in Japan zu leben? Es gibt noch viel zu lernen über jenes ferne Land, und nach der Lektüre dieses Buches wundert sich auch niemand mehr, dass Altpapier gebügelt wird, dass Themenrestaurants der letzte Schrei sind — und man so zum Abendessen in einer Gefängniszelle sitzt — und dass man sich anstatt „Viel Spaß“ zum Abschied sagt „Streng Dich an“.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Hakanab
Format:Gebundene Ausgabe
Ich bin kein Japanexperte und habe Japanologie nicht studiert, interessiere mich aber für Japan und seine Geschichte. Die Vor- und Nachteile dieses Buches habe ich hier zusammengefasst:

Vorteile:

- das Buch enthält viele interessante Fakten aus dem Leben der Japaner und teilweise ihre Sicht auf den Rest der Welt.

- die Quellen für die meisten Darstellungen sind seine Bekannten oder eigene Erfahrung

Nachteile:

- das Buch ist nur auf den ersten Seiten besonders witzig und spannend geschrieben, der Rest ist teilweise langweilig und beschreibt extrem oberflächlich Themen wie Selbstmord oder laxen Umgang mit Atomkraft. Man hat manchmal den Eindruck, dass sich der Autor nur für den Anfang des Buches Zeit genommen hat, alles andere wurde aus schon bekannten Quellen zusammengeschustert und teilweise mit eigenen Erfahrungen vermengt

- man erfährt viel über den Menschen Finn Mayer-Kuckuk (überangepasst, Hygienefanatiker bezüglich des Essens, extrem umweltbewusst usw.), ich hätte mir gewünscht, dass der Autor sich mehr zurücknimmt und mehr über das Leben und Ansichten seiner japanischen Freunde schreibt

- viele beschriebene Sachen kennt man schon irgendwie aus den Massenmedien

- der Autor entschuldigt sich bei allem bei politisch korrekten Lesern auf Schritt und Tritt (z.B. als er Haiflossensuppe isst)

- es ist für mich wirklich uninteressant, wie viel Ohrenschmalz Finn Mayer-Kuckuk in seinen Gehörgängen versteckt, ob es verkrustet ist und ob er nach einer Ohrputzaktion besser hören kann

Fazit: Eine Kaufempfehlung für Japananfänger, mehr leider nicht.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Der deutsche Journalist Finn Mayer-Kuckuk (Handelsblatt) hat Japanologie und Sinologie studiert und später einige Jahre in Japan gearbeitet. Seine Erlebnisse hat er nun in einem amüsanten Buch verarbeitet, das einen sympathischen, kurzweiligen und stellenweise auch durchaus nachdenklichen Einblick in den japanischen Alltag und das Selbstverständnis der Japaner bietet. Von ihrem Umgang mit Ausländern über den Besuch von Restaurants, öffentlichen Bädern und Sportveranstaltungen, von Kriminalität und Obdachlosigkeit bis hin zu Vergnügungsparks und der komplizierten Suche nach dem Partner fürs Leben beleuchtet Mayer-Kuckuk eine Vielzahl von Themen, wobei das eine oder andere naturgemäß nur knapp angerissen werden kann.

Nicht alle seiner Beobachtungen kann ich anhand meiner eigenen (deutlich kürzeren) Zeit in Tokio bestätigen, aber das ist kaum verwunderlich. Nicht nur, dass ohnehin jeder mit einem ganz eigenen Blick durch fremde Welten wandelt, speziell beim Reiseland Japan gehen die (sich oft in Verhaltensratgeber und Benimmbüchlein niederschlagenden) Beobachtungen über heimische Sitten und Regeln (und ihre aktuelle Bedeutung!) häufig recht weit auseinander. So liest man über die in Japan gebräuchlichen Gastgeschenke oft, dass es überaus unhöflich sei, selbige in Gegenwart des Schenkers auszupacken, weil dies als Zeichen von Gier gelte. Während meines beruflichen Aufenthaltes in Tokio und Yokohama habe ich bestimmt an die einhundert Geschenke verteilt, wobei sich der eine oder andere meiner Gesprächspartner herzlich wenig um diese vermeintlichen Benimmregeln kümmerte und das Geschenk sofort an Ort und Stelle öffnete. Lächeln musste ich bei Mayer-Kuckuks Ausführungen über das überschwängliche Lob, das ein Ausländer erntet, wenn er auch nur halbwegs mit Stäbchen essen kann. In der Tat war dies auch bei etlichen meiner dortigen Mahlzeiten ein äußerst beliebtes Gesprächsthema.

Nachdenklich stimmen nicht nur die Schilderungen des Autors seiner Begegnungen mit Obdachlosen oder der - auch in der japanischen Presse heftig diskutierten - Verurteilungen aufgrund falscher Geständnisse, sondern auch das von ihm beschriebene Muster einer näheren Beschäftigung mit Japan. Der Idealisierung, so der Autor, folge häufig die Desillusionierung und dann die Normalisierung. Eine Enttäuschung sei also nahezu unvermeidlich. In jedem Fall hatte ich bei meinem ersten längeren Aufenthalt in Japan vor einigen Jahren die Phase der Idealisierung erreicht, erschien mir der Alltag zwischen Sushi und Spa LaQua, Japan Times und Koishikawa Korakuen, Shibuya und Shinjuku, die Kombination aus traditioneller japanischer Lebensweise und amerikanischen Einflüssen derart reizvoll, dass ich voller Neid auf den britischen Autor David Peace blickte, der etliche Jahre in Tokio lebte. Nun wird abzuwarten bleiben, ob ich früher oder später auch die zweite Phase, die der Desillusionierung , erreiche. Bei der einen oder anderen Schilderung Mayer-Kuckuks habe ich mich übrigens bei der Frage ertappt, ob er seine Rolle als übereifriger Ausländer, der alles richtig machen will, nicht ein wenig übertreibt oder zumindest doch übertrieben darstellt (etwa, wenn er schildert, dass er Tetrapaks auswusch und zum Trocknen an die Wäscheleine hängte). Denn ich habe den Alltag in Tokio vielfach ungezwungener erlebt als hierzulande oft angenommen. Aber das sei dem Autor nachgesehen, weil sein Blick auf dieses wunderbare und reizvolle Land stets warm und nie überheblich ist. All jene, denen das Buch zu kurz war, seien auf seinen Blog "Tokio total" verwiesen, der als ergänzende Lektüre gut geeignet ist, obgleich Mayer-Kuckuk inzwischen in Peking arbeitet.

Fazit: Eine unterhaltsame und kurzweilige Lektüre für alle, die mehr über den Alltag in Japan erfahren möchten. Wer eine Reise nach Tokio plant, dem sei als Hauptvorbereitung der sehr gute Reiseführer Tokyo mit Kyoto und Yokohama von Martin Lutterjohann empfohlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Volker M. TOP 100 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Finn Meyer-Kuckuck war für eine deutsche Zeitung einige Jahre als Journalist in Tokio beschäftigt und beschreibt in seinem Buch die Anekdoten seines Lebens unter Japanern. Und wie sollte es in Japan anders sein: die Anekdoten haben es in sich. Da ist viel Bekanntes, von dem er berichtet, aber auch jede Menge neue Skurrilitäten des japanischen Alltags erblicken das Tageslicht. Z.B. weiss ich jetzt, warum in Japan eigentlich jeden Tag Müllsäcke auf der Straße stehen. Ich will es hier nicht verraten, aber wie eigentlich alles für uns ungewöhnliche in Japan wirft auch der Müll ein bisschen Licht auf die japanische Seele. Klar, verstehen werde ich die japanische Seele nie (1. japanisches Grundgesetz für Ausländer), aber das Buch von Meyer-Kuckuck lässt mich zumindest ahnen, dass sogar die Japaner oft genug am japanischen Wesen verzweifeln. Sie lassen es sich nur nicht anmerken.

Am Ende zieht der Autor dann Bilanz: Wer nach Japan zieht, um dort zu arbeiten, der ist japanophil aus Überzeugung. Wer dann in Japan arbeitet, der schaut irgendwann hinter die Fassaden und was er da sieht gefällt ihm (und er bleibt für immer), oder es geht ihm zunehmend auf die Nerven (und er wandert wieder aus).

Meyer-Kuckuck arbeitet heute wieder in Deutschland.

Das Buch hat ein paar langatmige Passagen (mich interessiert das Tokioter Nachtleben nicht wirklich im Detail), aber es liest sich im allgemeinen flüssig und es enthält feine Beobachtungen aus dem Alltag, die manch anderer Autor offenbar übersehen hat. Man wird in jedem Fall klüger. Und das kann man nicht von jedem Buch über Japan sagen.
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Kleiner Einblick in das große Japan!
Meine Meinung:
Seit einigen Jahren interessiere ich mich sehr für Japan und die Kultur. Da war für mich sofort klar, dass ich dieses Buch lesen möchte. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von akoya veröffentlicht
Total gut!
Ich war noch nie in Tokio. Bis jetzt war mir das immer zu teuer. Aber nach der Lektüre dieses Buches meine ich, schon eine Menge über die Metropole am anderen Ende der... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Frank Hertel veröffentlicht
skurril und eigenwillig
Der Autor sprach in seiner Einführung davon, daß er den Japanern und insbesondere den Tokiotern mit Respekt begegnet. Und dies stimmt. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Spirou.B veröffentlicht
Witziges und leicht zu lesendes Buch
Musste oft laut lachen, als ich mir die "Langnase" bildlich vorstellte wie sie teilweise etwas naiv durch Japan wandert. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Daniel veröffentlicht
Ein Bento dessen Inhalt vollkommen überzeugt
In diesem Buch beschreibt der als Jounalist tätige Finn Mayer-Kuckuk auf unterhaltsame und zugleich lehrreiche Art sein Leben in Japan. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Topfmodel veröffentlicht
Interessante Einblicke
Flott geschrieben, toll zu lesen, weckt sicher Kulturverständniss für Japaner und ihre Eigenarten. Hab mich köstlich amüsiert.
Vor 20 Monaten von V. Andrea veröffentlicht
Amüsant, unterhaltsam und auf den Punkt
"Tokio total" ist ein wunderbarer Einstieg in eine faszinierende Kultur und eine gelungene Reisevorbereitung neben den üblichen Reiseführern mit Stadtplänen und... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von ingobrengmann@hotmail.com veröffentlicht
Es ist Liebe
Vergesst Lonely Planet oder die diversen anderen Reiseführer - zumindest was Japan betrifft. Mir ist neulich dieses Buch in die Hände gekommen, dass ich jeden angehenden... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Elliot veröffentlicht
Tokio Total witzig geschrieben und leicht zu lesen
Da mal wieder nichts groß zu lesen hatte und im Manga Regal auch nicht
viel neues gab, entdeckte ich versteckt dieses Buch! Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von fuchskaninchen veröffentlicht
Fabelhaft
Das Buch war eher ein Spontankauf, als ich es in der Manga-Ecke entdeckt habe. Dort finden sich ab und zu auch Bücher rund um Japan. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. April 2010 von Innamoramento
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