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Tokio: Roman [Gebundene Ausgabe]

Mo Hayder , Ute Thiemann
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (112 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

7. Juni 2005
Ein unaussprechliches Geheimnis treibt die englische Studentin Grey nach Tokio: Hier hofft sie, den Schlüssel zu einer Tragödie zu finden, die sie seit Jahren verfolgt. Ein Filmausschnitt, der Gräueltaten japanischer Soldaten im chinesischen Nanking 1937 zeigt, soll die Lösung des Rätsels enthalten. Doch der Besitzer des Films, ein chinesischer Wissenschaftler, ist nur unter einer Bedingung bereit, ihr die Bilder zu zeigen: Grey soll ein geheimnisumwittertes Elixier aufspüren, das sich in den Händen des einflussreichsten und gefährlichsten Mannes von Tokio befindet. Grey kann nicht ahnen, dass die Geschichte dieses Elixiers eng mit ihrer eigenen Tragödie verknüpft ist – und dass sich eine blutige Spur von den Ereignissen in Nanking bis in die Gegenwart zieht …

Der neue Thriller von der Autorin des Bestsellers „Der Vogelmann“: ein zutiefst verstörender Blick in die dunklen Seiten der menschlichen Seele.




Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag; Auflage: 1. Auflage (7. Juni 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442310180
  • ISBN-13: 978-3442310180
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,6 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (112 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 180.552 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Die junge Studentin Grey ist von einer geheimnisvollen Obsession erfüllt: Mehr als 50 Jahre nach dem Massaker von Nanking im Dezember 1937, wo die japanische Armee innerhalb weniger Wochen 200.000 Menschen gefoltert und umgebracht hatte, reist die Engländerin ins ferne Tokio, um einen der letzten Überlebenden der Geschehnisse aufzusuchen. Von dem chinesischen Professor Shi Chongming erwartet sie den Zugang zu Filmmaterial, das nicht nur die japanischen Gräueltaten dokumentiert, sondern auch ein Rätsel in ihrer eigenen Vergangenheit auflösen soll.

Der Professor reagiert abweisend und ist erbost über die aufdringlichen Besuche der jungen Frau. Sie bleibt jedoch hartnäckig und richtet sich auf einen längeren Aufenthalt in der fremden Stadt Tokio ein. Kurz entschlossen quartiert sich die mittellose Grey bei einem amerikanischen Studenten ein, der zusammen mit zwei Russinnen in einem verfallenen Palast wohnt. Svetlana und Irina arbeiten als Geishas in einem exklusiven Nachtclub mit illustrem Publikum. Auf deren Vermittlung hin nimmt sie dort einen lukrativen Job an.

Im Nachtclub begegnet sie einem geheimnisvollen alten Mann, dem Mafia-Boss Fuyuki, der die Gesellschaft Greys bald schätzen lernt. Eher durch Zufall erfährt Professor Shi Chongming von Greys Tätigkeit als Geisha und ihrer Bekanntschaft mit dem Yakuza Fuyuki. Nach der Erwähnung Fuyukis zeigt er sich plötzlich an der jungen Studentin interessiert und macht ihr ein Angebot: Sie soll für ihn den Yakuza beobachten, wofür er ihr als Gegenleistung schrittweise Zugang zu dem geheimen Filmmaterial gewähren wird.

Nach ihren beiden reißerischen Psychothrillern Der Vogelmann und Die Behandlung überrascht die englische Autorin Mo Hayder mit einem tiefgründigen und erschütternden Roman über die japanischen Kriegsverbrechen in China. Zwar löst sich Hayder nicht ganz von ihren bisher typischen Erzählmustern, die Sex, Gewalt und Tod sehr brutal, ekelerregend bis hin zur Obszönität darstellten. Doch vor dem Hintergrund der japanischen Kriegsgräuel vor und während des 2. Weltkrieges machen solche schonungslosen Schilderungen sogar durchaus Sinn.

Die Massenverbrechen der japanischen Armee stellen in Japan nach wie ein Tabu-Thema dar. Um diese prekären Spannungen im ungelösten Verhältnis zwischen Chinesen und Japanern darzustellen, bettet Mo Hayder ihre Handlung geschickt in zwei Zeit- und Erzählebenen ein: hier die mysteriösen Selbstfindungsversuche der jungen Studentin Grey im Sommer 1990, dort die schrecklichen Erinnerungen eines zunächst anonymen Tagebuchschreibers im Jahre 1937.

In Tokio ist es Mo Hayder eindrucksvoll gelungen, den lebensnotwendigen Sinn und die Bedeutung von Vergangenheitsbewältigung drastisch zu schildern. Denn ihren tragischen Protagonisten bleibt verwehrt, was Bernhard Schlink einmal für die deutschen Verhältnisse formulierte, nämlich „das Vergangene so in Ordnung zu bringen, dass seine Erinnerung nicht mehr auf der Gegenwart lastet.“ --Christian Koch

Pressestimmen

"Ein Gesamtwerk, das so brillant konstruiert ist, das so schaudernd nachhallt, das einen so in Gänsehaut versetzt, dass man sich zum Schluss am liebsten verbeugen und den Hut vor dieser nahezu genialen Autorin ziehen wollte." (Vaihinger Kreisbote )

"Ein nervenaufreibender Thriller!" (Mittelbayerische Zeitung )

"Diese Stimme! Sophie Rois macht aus dem Hörbuch zu "Tokio" von Mo Hayder eine ganz große Demonstration ihres Könnens. Große Kunst!" (Mini )

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
44 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Starker Tobak 30. Juli 2005
Format:Gebundene Ausgabe
Mo Hayders Biografie in Buchangaben und auf ihrer Homepage ließ schon beinahe ahnen, dass sie eines Tages über Japan schreiben wird - das Land, in dem sie (den Angaben zufolge) eine Art Selbstfindung durchlebt hat. Nun ist dieses Buch, auf das ich sehr neugierig war, erschienen.
Gleich im Vorab: „Tokio" ist an sich kein Buch für die schnelle Unterhaltung - an einigen Stellen musste ich mit dem Lesen pausieren, um das Erfahrene zu „verdauen". Aufgrund seiner schockierenden Thematik wird mich der Roman noch eine Weile verfolgen, und es sei betont: Ich bin an sich kein „Sensibelchen".
Der Inhalt in drei Sätzen:
Die englische Studentin Grey ist besessen davon, an ein Stück Film zu gelangen, das die Gräueltaten japanischer Soldaten im chinesischen Nanking 1937 zeigt. Der Besitzer des Films verlangt von Grey als Gegenleistung die Beschaffung eines geheimnisvollen Elixiers, das sich in den Händen eines Yakuza-Bosses befindet. So gerät Grey in einen Strudel aus Perversionen und Gewalt und entdeckt dabei immer mehr ihre eigene dunkle Vergangenheit.
Die Prämisse könnte lauten: „Es macht keinen Sinn, vor der Vergangenheit zu fliehen, sie holt dich immer wieder ein." Und das gilt für die meisten Figuren des Romans.
„Tokio" ist nicht nur im Hinblick auf die Leitthematik (Kriegsverbrechen durch japanische Soldaten) eine Vergangenheitsbewältigung: Auch Mo Hayder hat, wie ihre Protagonistin „Grey", in einem Nachtclub als Hostess gearbeitet. Dies trägt sehr zur Authentizität des Romans bei.
Nach „Der Vogelmann" und „Die Behandlung" hat die Autorin nun ihr bisheriges Genre verlassen.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Achtung: Kein typisches Buch der Marke Hayder 31. Dezember 2006
Format:Taschenbuch
Schaut man sich die beiden bisherigen Bücher der englischen Autorin Mo Hayder an, so ist man schnell geneigt davon zu sprechen, dass es im hiesigen, europäischen Bücherraum kaum spannendere Werke gibt. 'Der Vogelmann' und 'Die Behandlung' waren nicht nur spannende Thrillerkost vom Feinsten, sondern nebenbei noch ausgeklügelte Charakterstudien, die an Tiefgang in diesem Genre ihresgleichen suchten. Nein, eigentlich darf man diese beiden, aufeinander aufbauenden Bücher nicht mit diesem, Hayders dritten Werk vergleichen. In 'Tokio' fungiert, wie der Name schon verrät, die japanische Millionenmetropole als Mittelpunkt des Geschehens. Zudem handelt es sich hierbei um keinen Thriller der Sorte 'Polizist/in ermittelt', sondern um die Geschichte einer englischen Studentin, die in eben jenem Tokio nach einem 16-mm Film forscht, der die Grausamkeiten der japanischen Armee im chinesischen Nanking dokumentiert. Doch, und das macht auch hier den Reiz des Buches aus, um an diesen Film zu gelangen, muss sie in das Nachtleben von der japanischen Hauptstadt eintauchen. Sie arbeitet als Hostess in einem Nachtclub und kommt dabei dem japanischen Untergrund immer näher. Grey, wie die aus der Ich-Perspektive erzählende Hauptperson heißt, sieht sich dabei auch alten Geistern ihrer Vergangenheit ausgesetzt, die fortwährend an ihr nagen. Der andere Erzählstrang setzt sich aus den Tagebucheinträgen des chinesischen Linguisten Shi Chongming zusammen, der Zeuge der schrecklichen Massaker anno 1937 in Nanking war.
Fazit: 'Tokio' ist von der Machart her ein gänzlich anderes Buch als 'Der Vogelmann' oder 'Die Behandlung'. Es ist über zweihundert Seiten hinweg gänzlich unspannend.
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53 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Ich habe mir vorgestern die englische Taschenbuchausgabe von Mo Hayder's neuem Roman "Tokyo" gekauft und bin heute fertig geworden.
(Über etwaige überraschende Wendungen oder Anworten am Ende des Buches wird hier nichts verraten !!!)
Ich habe ihre ersten beiden Bücher( "Der Vogelmann" & "Die Behandlung" ) gelesen und fand beide sehr gelungen und spannend. Vielleicht sollte hier nochmal erwähnt werden, daß die Geschichte um den Polizisten Caffrey und seinen verschwundenen Bruder mit ihrem letzten Buch "Die Behandlung" abgeschlossen wurde.
Mit Tokyo bewegt sich Mo Hayder in eine andere Richtung. Mo lässt den Leser in eine andere Kultur "reinschnuppern". Wer von uns hat schon viel Ahnung von der Geschichte Chinas und Japans. Das fand ich sehr interessant etwas darüber zu erfahren. Mich würde sehr interessieren, wie das Buch im asiatischen Raum aufgenommen wird, da das Nanking Massaker sehr kontrovers diskutiert wurde/wird und japanische Kinder erst heute darüber etwas in der Schule erfahren. Diese Brisanz des Themas wird uns hier in Deutschland natürlich etwas verschlossen bleiben. Trotzdem hat der Roman einen sehr interessanten historischen Rahmen.
Das Buch liest sich sehr flüssig und ist eigentlich durchgehend spannend. Hayder gelingt es sehr gut interessante Charaktere zu entwickeln die sehr lebendig wirken und mit denen der Leser mitfühlt. Da Mo Hayder selbst in einem Hostessen Club in Tokyo gearbeitet hat fällt es ihr leicht diese Welt glaubhaft zu vermitteln. Es ist überhaupt eine Stärke des Buches wie uns ein Einblick in die asiatische Welt gewährt wird.
Viele Leser fanden Vogelmann oder Die Behandlung zu brutal oder schlicht ekelhaft.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Genial
Eine Warnung vorweg : wer im Moment so gar nichts mit Kriegsgeschehen oder Kriegserinnerungen am Hut hat... sollte ein bisschen warten. Denn diese Story hat sich gewaschen. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Tagen von Sylvia veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Toll geschrieben!
Ein atmosphärisch sehr dichtes Buch mit einer originellen Story die einen in Atem hält bis zur letzten Seite. UNBEDINGT LESEN !!!
Vor 4 Monaten von joe fox veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Tokyo
Ein krasses Buch! Hab ja schon viel (Psycho)Thriller gelesen, das reiht sich ganz oben ein. Wie abartig Menschen sein können (konnten - Krieg) ist unglaublich! Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Ulrike Cihlars veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Buch
die bücher von mo hayder sind aus meiner sicht alle empfehlenswert. ebenso dieses buch. habe es als geschenk bestellt und es kam sehr gut an.
Vor 10 Monaten von Dr. Falk Werner veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Zwei Geschichten über das Massaker von Nanking 1937
Hat Mo Hayder in ihren ersten beiden Büchern (DER VOGELMANN, DIE BEHANDLUNG) Psychopaten die "Hauptrolle" spielen lassen, so ist diesmal ein Kriegsverbrechen, das leider... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von StefanB veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Lohnenswert
Als ich dieses Buch bei einer lieben Facebook - Userin entdeckt und mir zugelegt habe, hätte ich nicht.. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Yuugiri veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Einfach nur klasse!!!
Das beste Buch von Mo Hayder. Habe es nach mehreren Jahren zum zweiten Mal gelesen und bin wieder begeistert. Spannung pur bis zur letzten Seite. Toll geschrieben mit Tiefgang. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Lilli veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Mein Favorit
Gigantisch was Mo Hayder hier vollbracht hat. Ich habe schon viel geleden, aber ein derart spannendes und in seiner Art einmaliges Buch ist mit noch nicht untergekommen. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Norbert Raup veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Stinklangweilig.!!!
Ich bin Vielleser und lasse mich zum erstenmal zu einer Rezension hinreissen: Das Buch ist so etwas von langweilig, daß es das erste Buch seit ca. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Ein Kunde veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Tokio:Roman
Spannend geschriebenes Buch von Mo Hayder, Sehr empfehlenswert, dieses Buch sollte man unbedingt gelesen haben. Spannend, mitreissend und abwechslungsreich geschrieben.
Vor 18 Monaten von Christiane Rühmann veröffentlicht
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