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Toggle: Roman [Gebundene Ausgabe]

Florian Felix Weyh
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

5. Januar 2012
Die Zukunft hat schon längst begonnen: Dieser beunruhigende Thriller zeigt, warum. Droht uns der digitale GAU? Wer die Daten hat, hat die Macht - ein packender Thriller, der die Möglichkeiten digitalen Datenmissbrauchs zu Ende denkt. Der international agierende Computerkonzern Toggle scannt in abgelegenen Lagerhallen Deutschlands Bücher ein. Nicht nur die bizarren Sicherheitsmaßnahmen und das hemdsärmelige Vorgehen des Konzerns befremden - vielen wird dessen weltweite Informationsmacht ohnehin suspekt: Als Inhaber der wichtigsten Suchmaschine im Netz kann die Firma faktisch bestimmen, was bei Computerrecherchen gefunden wird und was nicht. Jetzt auch noch die Sache mit den Büchern! In Deutschland regt sich Widerstand. Deshalb ordnet die amerikanische Zentrale als PR-Maßnahme eine Tagung mit "kritischen Stimmen" renommierter Wissenschaftler auf Schloss Mellau an, einem 5-Sterne-Luxusressort nahe Garmisch-Partenkirchen. Die dauert allerdings nicht lange. Denn bald wird eine Teilnehmerin tot aufgefunden. Umstände ungeklärt. Der neue Deutschlandchef der Firma versucht, der Sache auf den Grund zu gehen. Seine Recherche führt ihn immer tiefer in die Strukturen seines eigenen Konzerns, in dem Idealisten, gewinnsüchtige Geschäftsmänner und von Regierungen bezahlte Undercoveragenten um Einf luss auf die beiden anarchisch-unberechenbaren Gründer und Mehrheitseigentümer ringen. Mehr noch, er erkennt, dass sowohl ein schwerreicher russischer Oligarch als auch ein unbekannter Dritter an die Dienste von Toggle und die ungeheuren Datenberge von deren Konkurrenzfirma Myface herankommen wollen, um die digitalen Schatten aller Nutzer weltweit für ihre Zwecke zu missbrauchen.

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Preis für beide: EUR 34,98

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 432 Seiten
  • Verlag: Galiani; Auflage: 2 (5. Januar 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3869710411
  • ISBN-13: 978-3869710419
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,6 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 151.636 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Florian Felix Weyh, Jahrgang 1963, lebt als Publizist und Journalist mit seiner Familie in Berlin. Seit 1988 ist er ständiger Mitarbeiter des Deutschlandfunks. Features, Moderationen und Sendungen für den NDR, SWR und WDR zählen ebenfalls zu seinem Portfolio. Im Tagesspiegel, Berlin, und in der Sächsischen Zeitung, Dresden, unterhielt er jeweils eine mehrjährige Kolumne. Beiträge und Essays erschienen in Zeitungen und Zeitschriften wie Du, StadtAnsichten, Financial Times Deutschland, Berliner Zeitung, Lettre International, Leviathan, Universitas, Cicero. Einen besonderen Schwerpunkt legt er auf die gedankliche und publizistische Verbindung von Wirtschaft und Kultur; bisweilen leiht er Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft als Ghostwriter seine Feder. Er wurde mit Preisen und Stipendien in diversen literarischen Gattungen ausgezeichnet (Kurzgeschichte, Essay, Drama, Feature, Hörspiel).

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Florian Felix Weyh, geboren 1963 in Düren, lebt als Autor und Publizist in Berlin. Er ist ständiger Mitarbeiter des Deutschlandradios und schrieb Theaterstücke, Hörspiele und Essays für die er zahlreiche Auszeichnungen erhielt.Toggle ist sein erster Roman.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Das Internet hat alles verändert. In den Weiten des Netzes finden wir uns auf großer Fahrt durch einen Ozean aus Wissen, Gefühlstiefen und allergrößter Gefahr. Darüber hat Florian Felix Weyh ein spannendes Buch geschrieben, mitreißend wie die mächtigen Datenströme. Warum hat dieses Buch eigentlich keinen "Gefällt mir"-Button? Peter Glaser

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine beunruhigende Vision 9. Januar 2012
Von Holzwurm
Format:Gebundene Ausgabe
Florian Felix Weyh entwirft in "Toggle" die moderne Version von Orwells "1984".

Toggle (Google) und Myface (MySpace/Facebook), so heißen in seiner Welt die beiden Giganten im Web, die vor allem auf eines aus sind: Daten. Der "digitale Schatten" taucht in Toggle immer wieder auf während der Hauptdarsteller sich in einem Netz von Mord und Intrigen wiederfindet.

"Eure Aufgabe lautete, den Wert des Menschen in numerischen Variablen zu übersetzen und somit verrechenbar zu machen. Ein Spezialfall von Scoring, kaum unterscheidbar von den Algorithmen großer Versicherungen. In Deutschland bekommt man noch nicht mal einen Mobiltelefonvertrag, wenn man das falsche Alter, den falschen Vornamen und die falsche Adresse hat." (Buchzitat)

Toggle entwickelt eine Formel um das Wahlrecht neu zu gewichten - Toggle Democracy (kurz: TOD). Keine neue Idee, denn vor der französischen Revolution wurde sie bereits formuliert und nun wird sie von Toggle Books gescannt...und mit den Daten von Toggle und Myface wäre es weltweit umsetzbar.

Anfangs etwas langatmig wird man dennoch schon bald in die Handlung hineingezogen und fängt sogar an, über den eigenen "digitalen Schatten" nachzudenken. Einzig die Handlungssprünge zwischen der Jetztzeit und dem 18. Jahrhundert verwirren manchmal.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Demokratie 2.0 19. Januar 2012
Format:Gebundene Ausgabe
5 Sterne für Relevanz und Kunst, leichte Abzüge in der B-Note in Sachen 'thrill': Florian Weyh, dank seiner Sachbücher über Internetpassion und Demokratie bereits gelegentlich aufgefallen, ist fraglos ein kluger Kopf und ein exzellenter Stilist, eine Kombination, die man nur allzu selten antrifft. Die Lektüre seines 'Toggle' ist daher kurzweilig, das eigentliche Thema mehr als brisant, ja, tatsächlich geeignet, die Grundfeste unserer Überzeugungen zu erschüttern und Demokratie als das zu entlarven, was sie längst ist, nämlich wahlweise eine frische Leiche oder gar seit ihrem ersten Auftritt ein Zombie. In 'Toggle' steckt daher eine gewaltige Portion Sprengstoff.
Dass Weyh diesen Sprengstoff weniger krachledern darreicht als amerikanische Thriller-Autoren versteht sich von selbst, denn der Autor ist offensichtlich belesen und kann sich nicht entschließen, des Spannungsaufbaus zuliebe auf gemütliche Ausflüge ins Historische zu verzichten. Bei anderen wäre dies ins Auge gegangen, bei Weyh vergisst man am Ende von lauter Freude an der Sprache sogar, dass der Plot doch noch ein paar Grade sauberer hätte gefeilt sein dürfen. Aber das sollte uns nicht daran hindern, 'Toggle' zum Anlass zu nehmen, die notwendige Diskussion um Demokratie, Gleichheit, Leben und 'TOD' öffentlich zu führen ' solange es noch geht.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Heiteres Gedankenspiel 17. Januar 2012
Von ludewig
Format:Gebundene Ausgabe
Wer noch keine Ahnung vom Inhalt des Buches hat, lese bitte zuerst die Rezension von "Holzwurm". Mir haben es insbesondere Struktur und Sprache angetan. Toggle steht ja nicht nur für Google, wie jeder Leser sofort merken soll, sondern Toggle ist ebenso der englische Begriff für die Umschalttaste und den Ein-/Aus-Schalter am Computer. Genauso verfährt der Autor. Er schaltet hin und her zwischen spannendem Thriller und amüsantem Gesellschaftsroman, zwischen Mord und Liebe, zwischen ödestem Brandenburg und Deutschlands schönstem Nobelhotel Schloß Elmau - äh: Schloß Mellau, zwischen einer ununterbrochen lesenden Jungfrau, die das Internet verachtet, und einem äußerst coolen Computerfreak, der nicht von ungefähr wie Frank Zappa aussieht, zwischen einem prominenten TV-Philosophen, der natürlich nicht Sloterdijk heißt, und einem Wirtschaftstheoretiker aus dem 18. Jahrhundert, der wirklich Galiani heißt wie der Verlag, in dem das Buch erschienen ist. Eine Bio-Öko-Gutmenschfamilie, die es trotzdem mitten ins Herz des Lesers schafft, gewinnt den Kampf gegen das Böse in Gestalt eiskalter Manager und eines größenwahnsinnigen Oligarchen, wodurch die Gefahr für deine und meine Personendaten, endgültig vom gefräßigen Netz verschlungen, kompiliert und manipuliert zu werden, gebannt wird - für's erste jedenfalls. Ein kluger und gebildeter, vor allem aber vergnüglicher Roman und rasanter Page-turner.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super aktuell, 2. Januar 2014
Von U. Koch
Format:Kindle Edition|Von Amazon bestätigter Kauf
Sehr schöne Story, gut geschrieben, geschmeidiges Lesevergnügen pur und das in einem mehr als aktuellen Thema.

Ich freue mich auf Nachfolgematerial!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend und informativ 31. Januar 2012
Format:Gebundene Ausgabe
Ein sehr lesenswerter Roman, beim dem alles stimmt. Gute Sprache, viel Humor, Vermittlung von Hintergrundwissen, spannende Handlungsstränge, ein topaktuelles Thema, facettenreiche Charaktere und Einblick in die digitale Welt und deren sich abzeichnende Machtverhältnisse, vor denen der Roman warnt und an vielen Stellen hinweist. Einziger Minuspunkt sind die zuweilen etwas störenden Rückblenden ins 18. Jahrhundert, die den Lesefluss hemmen. Sonst aber ein sehr lesenswertes Buch mit einem faszinierenden und aktuellen Thema.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieviel ist deine Meinung wert? 25. Januar 2012
Von MaBa
Format:Kindle Edition|Von Amazon bestätigter Kauf
Ein brilliant geschriebener Roman, der ein heikles Thema aufgreift. Wie gläsern ist der Mensch? Der Leser wird hin- und hergeworfen zwischen der Gegenwart und dem 18. Jahrhundert. Die Probleme und Fragen sind nicht neu. Sie stellen sich wieder, einfach mit neuzeitlichen Medien. Ein wirklich spannender Roman, der einem nachdenklich stimmt. Man wird unweigerlich zum Nachdenken über sein eigenes Handeln, über die preiszugebenden Daten und wohin diese überall fliessen, angeregt.
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