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Todsichere Geschäfte: Wie Bestatter, Behörden und Versicherungen Hinterbliebene ausnehmen
 
 
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Todsichere Geschäfte: Wie Bestatter, Behörden und Versicherungen Hinterbliebene ausnehmen [Taschenbuch]

Michael Schomers
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch EUR 8,95  
Taschenbuch, Oktober 2007 --  


Produktinformation

  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: Econ (Oktober 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 343030038X
  • ISBN-13: 978-3430300384
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 13,6 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 508.465 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Michael Schomers
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Schomers hat zweifellos den Nerv einer ganzen Branche getroffen. [..] auch fernab vom Nutzwert bietet das flott geschriebene Buch hohen Erkenntnisgewinn über ein Geschäft, dem letztlich keiner entgehen wird.« 26.01.08/ Süddeutsche Zeitung/Uwe Ritzer

Kurzbeschreibung

"In Deutschland sterben täglich über 2000 Menschen. Um sie konkurrieren doppelt so viele Beerdigungsinstitute. Aber auch Behörden, Versicherungen und sogar Pflegeheime machen lukrative Geschäfte mit dem Tod.Harald H. hat die empörenden Zustände aufgedeckt - als Angehöriger oder als Mitarbeiter getarnt. Im »Rundum-sorglos-Paket« der Pflegeheime ist die Beerdigung von Oma gleich inklusive bei der Feuerbestattung wird der teure Eichensarg nicht etwa verbrannt, sondern nach der Zeremonie an den nächsten Kunden weiterverkauft. Auch die überzogenen Friedhofsgebühren der Kommunen sind beispielhaft für die Geldschneiderei einer ganzen Industrie. Ein entlarvendes Buch, das nicht nur informiert, sondern Hinterbliebenen mit einem Serviceteil auch Hilfe bietet."

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Muffelige alte Männer, die ständig nur schwarz gekleidet auf Friedhöfen rumhängen und die Arbeit nicht fürs Geld machen, sondern der Leichen wegen und weil sie sowieso keine Menschen mögen. Ja, das war früher das Klischee, mit dem sich Bestatter rumschlagen mussten. Mittlerweile hat sich dies Gott sei Dank geändert, doch jetzt heißt es plötzlich, es seien schmucke Leute mit Anzügen und dicken Autos, die sie sich nur leisten können, weil sie Angehörig abzocken, mit denen könne man es ja immerhin machen.
Beides ist falsch und hat trotzdem einen Funken Wahrheit. Klar ist, dass keiner den Job macht, wenn er nicht mit Leichen und dem Thema Tod umgehen kann, klar ist auch, dass mit Särgen und Urnen viel Geld gemacht werden kann und jeder arbeitet, um Geld zu verdienen. So kann ich einigen Beispielen, die im Buch beschrieben werden, durchaus zustimmen, vor allem in Hinsicht auf die "Teilnahmslosigkeit" der Angehörigen sn der Bestattung der Verstorbenen. Jegliche Arbeit wird - meistens - von sich geschoben und am Ende stehen sie verwundert vor den Rechnungen. Trotzdem lässt sich alles nicht so schwarz-weiß malen, wie dieses Buch es tut. Friedhofskosten oder andere Fremdkosten wie durch Blumenzulieferanten sind nun mal etwas, an dem der Bestatter nichts verdient. Dass diese Kosten an den Kunden weitergegeben werden müssen, sollte soweit logisch sein. Wer alles selbst organisiert, merkt schnell, dass an einem einzigen Todesfall nicht so viel verdient wird, wie es hier beschrieben wird.
An sich empfiehlt sich das Buch also meiner Meinung nach für Leute, die sich bereits mit dem Thema auseinander gesetzt haben, ein wenig Ahnung haben und genau wissen, was sie davon glauben können und was nicht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Ich gebe es zu: so richtig befasst hatte ich mich zuvor mit dem Thema nicht. Als meine Eltern starben, erledigten meine Geschwister und ich zwar manches, waren uns aber nicht bewusst, dass wir damit dem Bestatter ins Handwerk pfuschten. Auch den Grabstein (eine Stammscheibe aus Eichenholz) haben wir selbst ausgesucht, bearbeitet und aufgestellt; und die Friedhofsverwaltung hat nichts gesagt.
Nach der Lektüre dieses Buches weiß ich, was ich selbst beachten muss und irgendwann einmal meine Hinterbliebenen beachten müssen. Außerdem packt einen das große Kopfschütteln ob der Mißstände rund um das Thema Tod. Das Buch ist gut recherchiert, verständlich geschrieben und ein guter Ratgeber. Ich habe mir vorgenommen, meine eigene Beisetzung, die hoffentlich noch auf sich warten lässt, möglichst klar, eindeutig und mit überschaubaren Kosten für die Hinterbliebenen zu regeln.
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Von Thom-X VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Dass der Tod und alles um dieses Thema herum für viele Menschen als Tabuthema angesehen wird ist wohl allgemein bekannt, dass der Umgang mit dem Tod auch keine angenehme Sache ist wohl auch, und dass nicht jeder, der sich seriös nennt, auch seriös ist, sollte wohl schon aus dem alltäglichen Leben bekannt sein.
So viel mal als kleine Vergleichseinleitung zum Buch. Grundsätzlich hat sich das Buch zur Aufgabe gemacht, verschiedene Missstände dieser Branche aufzuzeigen, die Hintergründe zu erläutern und somit die Machenschaften dubioser Anbieter, Bestatter, Versicherungen etc. zu erklären. Teilweise ist das recht gut gelungen und in vielerlei Hinsicht kann ich durch eigene Praktika und Berufserfahrungen sogar zustimmen, so z.B. die zu hohen Kosten bei Sargumbettungen, verschiedenen Zusatzleistungen etc. Es mag zwar schön sein, wie viel Mühe sich der Autor gemacht hat, dies auch noch mit verschiedenen durch die Presse gewanderten Beispielen zu untermalen, es mag auch sehr gut viele Missstände aufzeigen und somit zum Nachdenken anregen, Tatsache jedoch ist, dass teilweise der Gedanke der Diffamierung dieses Berufsstandes aufkommt. Zwar macht der Autor ausdrücklich darauf aufmerksam, dass er weiß, dass jeder arbeitet um zu verdienen und es auch seriöse Anbieter gibt, Tatsache an dem Buch ist aber auch, dass es im Ganzen um nichts anderes geht als nur das Negative zu berichten. Ob man dies jetzt als Negativpunkt ansehen will sollte jedem selbst einzuschätzen sein, ich sehe es nicht als zu schlimm an, aber was in diesem Buch dementsprechend fehlt ist eindeutig das Aufzeigen guter Alternativen und somit auch das Untermalen der seriösen Zweige. Auch fehlt an einigen Stellen eine eigene Meinung, welche doch recht wünschenswert wäre, da das eigentliche Fazit am Ende etwas zu kurz geraten ist. Das Buch mag ja sehr informativ sein, mag auch verschiedene Gedanken über den eigenen Exitus anregen und mag auch aufzeigen, wie oftmals mit den Toten und der Würde umgegangen wird, aber Fakt ist einfach, dass viele der hier genannten Probleme durch die Presse schon bekannt sind und somit für die, die sich mit dem Thema informieren nichts neues bietet.
Trotzdem aber gebe ich dem Buch 4 Sterne und eine Kaufempfehlung, was verschiedene Gründe hat.
Zum einen muss man sagen, dass dieses Buch dem allgemeinen Volk, was sich mit der Thematik nicht auseinandersetzt, verschiedene Punkte zeigt, die man am liebsten nicht sehen möchte. Auch werden viele Meinungen zitiert, Quellen benutzt und dargelegt, eigene Erfahrungen eingebracht und auch die Meinungen verschiedener Kunden hinzugezogen, um somit einen weiteren Eindruck zu hinterlassen. Ebenfalls gut gestaltet wurde am Ende die Checkliste für das Ableben eines Angehörigen. Auch sehr gut geworden sind die verschiedenen Aberglauben und Märchen, die bestehen und somit eindrucksvoll auch für den normalen Verbraucher hinfreich sein könnten und gut gemacht sind auch die Darlegungen, wie die Menschen mit dem Tod von Verstorbenen umgehen können und wie man ihnen einen wirklichen, würdevollen Abschied geben kann.

Das Buch mag nicht perfekt sein und auch einiges diffamieren, Tatsache jedoch ist auch, dass das Buch den normalen Bürgern aufzeigen kann, wie sie selbst in solch einer Situation handeln könnten.
Kaufempfehlung? Ja, kann man aussprechen, man sollte jedoch einige Stellen des Buches kritisch betrachten.
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