Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der beste Western, tiefgründig und dreckig!, 27. Mai 2009
Ich habe vielleicht nicht alle Western dieser Welt gesehen, aber einige und dieser ist wohl der beste den ich je gesehen habe. Der Film ist vorhersehbar und auch wieder nicht. Ich muss zugeben es gab dauernt Überraschungen in der Geschichte, die man so nicht erwarten würde.
Die Story könnte sympler nicht sein, doch die Entwicklung der beiden Figuren der eine Bauer und arm, der andere ein Schwerverbrecher und Mörder. Doch entdecken die beiden Charaktere im laufe der Zeit Facetten aneinander die zu einer interessanten Entwicklung der Geschichte führen, die man so nicht erwarten würde.
Der Film greift in die Seele der Charaktere von gut und böse ein und zeigt Ursprünge und Möglichkeiten für die Zukunft.
Natürlich fehlen auch die schießereien nicht ;-) die dem Film zusätzlich die herbe Essenz dieser Epoche verleihen.
Das Bild der Blu Ray ist einfach klasse, aber der Sound könnte etwas besser sein!
Fazit: Ein psychologischer Film in einem spannenden und actionreichen Westernkostüm verpackt. Sehr empfehlenswert!
Best wishes
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Toller, grandios gespielter Western, 2. Mai 2009
Nicht häufig kommt es vor, dass ein Remake tatsächlich genau so gut oder gar besser ist als das Original. Mit "Todeszug nach Yuma" (Originaltitel: "3:10 to Yuma") gelang es Regisseur James Mangold einen mindestens gleichwertigen, teilweise sogar besseren Film zu drehen.
Dies lässt sich zu einem großen Teil durch die Besetzung begründen. Während im Original, das in Deutschland unter dem Namen "Zähl bis drei und bete" bekannt ist, Glenn Ford und Van Heflin die Hauptrollen spielten, brillieren nun mit Russell Crowe als Outlaw Ben Wade und Christian Bale als armer Rancher Dan Evans zwei der begabtesten und aufregendsten Akteure der Gegenwart. Sie verleihen ihren Rollen eine Tiefe und Dimension, die es im Original so nicht gab. Jede Dialogzeile wird mit einer Schärfe und Ambivalenz vorgetragen, dass die beiden alleine den Film hochgradig sehenswert machen.
Doch abgesehen von diesen beiden schauspielerischen Schwergewichten sticht ein Darsteller in dem Ensemble besonders heraus: Ben Foster. Er spielt Charlie Prince, sozusagen die rechte Hand von Ben Wade, der diesem bedingungslos folgt und dafür über Leichen geht. Foster, der bereits in anderen Filmen wie "Hostage" oder "30 Days of Night" überzeugend den Psychopathen gespielt hat, präsentiert hier den bisherigen Höhepunkt seiner Schauspiellaufbahn. Sein Blick, sein diabolisches Grinsen und seine Stimme erzeugen eine Aura, die Gänsehaut erzeugt.
Auch der Rest der Besetzung ist durchweg stark und hat deutlich Spaß an der Sache. Da wäre zum Einen Logan Lerman, der den Sohn von Evans spielt, der zu Beginn den Glauben an und den Respekt vor seinem Vater verloren hat und sich zu dem Gangster Wade hingezogen fühlt, im Verlauf des Films aber mehr und mehr wieder zu ihm findet.
Darüber hinaus überzeugen noch Peter Fonda, Dallas Roberts, Alan Tudyk und Luke Wilson in einer kleinen Rolle.
Regisser James Mangold beweist, dass er sein Handwerk überragend beherrscht und inszeniert den Western rasant und mit vielen tollen Schauwerten. Die Action ist atemberaubend inszeniert und trotz vieler ruhiger Momente, in denen die Darsteller ihre Charaktere wunderbar entfalten können, bleibt der Film bis zum Schluss enorm spannend und aufregend.
Mangold ist der Mann hinter solch unterschiedlichen Filmen wie "Walk the Line", "Copland", "Durchgeknallt" oder "Identität". Auch bei diesen Streifen erwies er sich als besonders stark im Bezug auf seine Schauspielerregie: Er führte Angelina Jolie, Reese Witherspoon zu Oscar-Erfolgen und Joaquin Phoenix zu einer mehr als verdienten Nominierung.
Es gilt noch einmal das fein akzentuierte Zusammenspiel der beiden Hauptfiguren zu betonen. Sie erfüllen ihre Charaktere mit viel Leben, sie transportieren ihr Wesen oft nur über Blicke und kleine andere Feinheiten ihres Spiels. Zudem ist die Entwicklung der Charaktere im Verlauf des Films höchst interessant und besonders im Falle der tragischen Figur Evans bewegend.
Viele Zuschauer bemängelten bestimmte Handlungsweisen von Crowes Figur und sicherlich lässt sich darüber streiten, ob alle Aktionen glaubwürdig sind. Auf jeden Fall ist es einfach eine Freude, den Darstellern zuzusehen. Das Finale scheint teilweise auch ein wenig übertrieben zu sein, jedoch stören diese Kleinigkeiten im Gesamteindruck kaum.
"Todeszug nach Yuma" ist eine handwerklich perfekte Wiedergeburt des Westerngenres, die besonders durch die Schauspieler besticht, die einer recht simplen Story überraschend viel Dynamik Tiefgang verleihen. Definitiv eine Empfehlung auch für Leute, die mit Western normalerweise nicht viel am Hut haben.
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46 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Spannende Hommage an die Western vergangener Tage, 24. Mai 2008
"Todeszug nach Yuma" ist ein sehr bleihaltiger Western, wie man ihn schon lange nicht mehr gesehen hat. Wie ich finde gab es seit Clint Eastwoods "Erbarmungslos" keinen mehr so intensiven Film.
Über die Handlung haben meine Vorredner ja schon einiges geschrieben. Auf jedenfall liefern sich Christiane Bale und Russell Crowe eine atemberaumbende 2-Mann-Show ab. Wobei man auch einschränken sollte, dass sie verdammt gut spielen. Wie ich meine, sind aber John Wayne oder Clint Eastwood sind noch eine Etage höher anzusiedeln.
Während man den Film sieht hat man das Gefühl die ganze Luft riecht nach Blei. Den geschossen wird viel, verdammt viel. Aber dabei wird der Rote Faden der Geschichte nie außer Acht gelassen, so dass die Geschichte nicht gänzlich in einer bleihaltigen Gewaltorgie versinkt.
Bishin zum großen und spannenden Finale bietet "Todeszug nach Yuma" alles was ein richtig guter Western ausmacht und von denen gab es in den letzten Jahren nicht gerade viele. 5 Sterne.
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