Ich muss meiner Vorrednerin Recht geben.
Auch ich konnte es als Forensik- und Jefferson Bass-Fan nicht erwarten, dieses Buch in die Hände zu bekommen um es zu lesen.
Doch leider kommt es an seine Vorgänger nicht heran. Während diese von Anfang an fesseln, den Leser nahezu derart in das Geschehen "einsaugen", dass man das Gefühl live dabei zu sein, richtet "Todesstarre" den Fokus allzuoft auf die Hintergrundinformationen und Rückblicke über den Handlungsort und zum Thema der Entwicklung der Atombombe während des zweiten Weltkrieges, was zwar äußerst lehreich und auch sicherlich interssant sind, mich persönlich aber immer wieder aus der eigentlichen Story herausgerissen haben, zumal diese (teilweise sehr detaillierten) Erklärungen weitgehend weder eine ersichtliche Verbindung zu dem Fall herstellten, noch aufschlussreiche Hinweise enthielten.
Streckenweise erinnerten sie mich sogar ein wenig an historische Berichterstattungen.
An diesen Stellen verliert das Buch leider an Spannung und dem bisher von diesem Autorenduo gewohnten Anreiz unbedingt weiterlesen zu wollen, bzw. zu müssen.
Sicherlich kein schlechtes Buch, aber weitentfernt von einem "Meisterstück"