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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Dokumentation zum gleichnamigen Fernsehspiel,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Todesspiel. Von der Schleyer-Entführung bis Mogadischu. Eine dokumentarische Erzählung. (Broschiert)
Heinrich Breloers Fernsehspiel war der große Renner des Jahres 1997. Mit einer genauen Dokumentation machte er die Geschichte von RAF und des deutschen Herbstes wieder lebendig, rief eindringlich die Erinnerungen wieder hervor.Breloers Buch stellt geradezu eine Abschrift des Fernsehfilms dar, die sich ganz wunderbar zum Nachlesen der zahlreichen kleinen Interviews mit Zeitzeugen und als Chronik der Ereignisse dieses berühmten "Deutschen Herbst" von 1977. Breloers dokumentarischer Erzählstil, die zahlreichen Einwürfe, Kommentare und Schilderungen der beteiligten Menschen (u.a. der Geiseln in der Lufthansa-Maschine, der Politiker Helmut Schmidt und Hans-Jürgen Wischnewski oder der Witze des Entführungs-Opfers Hanns-Martin Schleyer) helfen, den Zeitraum zu verstehen und noch einmal nachzuerleben. Zudem muß sich Breloer keine Einseitigkeit vorwerfen lassen, denn auch beteiligte RAF-Terroristen kommen zu Wort und dürfen ihre Sicht der Ereignisse schildern und ein bißchen auch ihre Ideologie erklären und zumeist relativieren. Ein Buch, das bei denjenigen, die sich mit der RAF und ihrer Geschichte auszusetzen, nicht im Regal fehlen sollte ! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Die offizielle Version vom Feinsten,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Todesspiel. Von der Schleyer-Entführung bis Mogadischu. Eine dokumentarische Erzählung. (Broschiert)
Hans Breloer nahm den Herbst 1997 zum Anlaß, die offizielle Version der Ereignisse von 1977 mit einem riesigen Medienspektakel festzuklopfen. Die Republik wurde in einem multimedialen Lernprogramm (um nicht zu sagen: Gehirnwäsche) endgültig auf die regierungsamtliche Version eingeschworen, wonach halt ein paar politische Desperados dem Staat den Krieg erklärt hätten. Er vernachlässigt die überdeutlichen Hinweise darauf, daß der Herbst 1977 ohne massive Hilfe von Staatsorganen niemals hätte stattfinden können. Die verschiedenen "Pannen" im Fall Schleyer lassen sich beim besten Willen nicht mehr mit Zufällen erklären. Nicht zufällig auch wurde die Operation Schleyer nach exakt demselben Muster durchgeführt wie die Operation Moro in Italien, von der inzwischen jeder weiß, daß sie mit Hilfe der Staatsorgane und ausländischer Geheimdienste inszeniert wurde. Wie man zuletzt hörte, soll Moro u.a. im Keller der israelischen Botschaft gefangen gehalten worden sein.
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