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Todesspiel
 
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Todesspiel

Hans Brenner , Manfred Zapatka , Dr. Heinrich Breloer    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Hans Brenner, Manfred Zapatka, Dieter Mann
  • Regisseur(e): Dr. Heinrich Breloer
  • Komponist: Hans-Peter Ströer
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Icestorm Entertainment GmbH
  • Erscheinungstermin: 5. August 2003
  • Produktionsjahr: 1997
  • Spieldauer: 177 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0000C0F4D
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 6.586 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Am 5. September 1977 wird Arbeitgeberpräsident Hanns Martin Schleyer von der RAF entführt. Im Kugelhagel der Terroristen sterben alle vier Begleiter Schleyers. Der Industrielle soll im Austausch gegen die in Stammheim inhaftierten Genossen freikommen. Die Bundesregierung unter Helmut Schmidt beschließt, nicht auf die Erpressung durch die RAF einzugehen. Der Staat nimmt die Kriegserklärung an. Das Todesspiel beginnt.

Das zu Recht viel gelobte zweiteilige Dokudrama von Heinrich Breloer, (Wehner – Die unerzählte Geschichte, Die Staatskanzlei), verwebt Spielszenen, Interviews und Archivmaterialien zu einer einzigartigen Studie über die dunkelsten Wochen der westdeutschen Nachkriegsgeschichte. Das Springen zwischen Inszeniertem und Dokumentarischem wirkt niemals angestrengt oder irritierend, sondern verifiziert und bereichert das Vorgestellte. Breloer erzeugt so eine Spannung und bedrückende Nähe, die mit einem Spielfilm nur schwer zu erreichen wäre. Tatsächlich kommt bei der fast dreistündigen Tragödie niemals Langeweile auf.

Während der erste Teil die Entführung Schleyers nachzeichnet, konzentriert sich der zweite Teil auf die Entführung der Lufthansamaschine "Landshut nach Mogadischu. Die Naivität und Brutalität der Terroristen erschrecken ebenso wie die Skrupellosigkeit des staatlichen Krisenstabs. Die unkontrollierbare Gewaltspirale des Krieges überrennt alle Beteiligten. Schnell wird eine Einordnung nach Gut und Böse, richtig und falsch, auch für den Zuschauer unmöglich. Todesspiel stellt sich gegen die gefährliche Illusion, Gerechtigkeit sei mit Waffengewalt zu erzwingen. --Peter Kuhn

Produktbeschreibungen

Die Geiselnahme und Ermordung Hanns Martin Schleyers, die Entführung der Lufthansa-Maschine Landshut und der Tod von Baader, Ensslin und Raspe sind der tragische und brutale Höhepunkt der Terroranschläge in Deutschland 1977. Der Autor und Regisseur Heinrich Breloer rekonstruiert in einer hochspannenden Collage aus Spielszenen, Zeitzeugenberichten und Archivmaterialien die damaligen Ereignisse, welche die Welt sechs Wochen lang in Atem hielten. Der erste Teil "Volksgefängnis" zeichnet die Entführung Schleyers, die Maßnahmen in Bonn und das psychologische Drama zwischen Schleyer und den Terroristen nach. Der zweite Teil "Entführt die Landshut" schildert die schicksalhaften Tage der Passagiere und der Besatzung während des Schreckensfluges nach Mogadischu.

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24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Anspruchvoller Geschichtsunterricht, 18. Februar 2007
Von 
Frank F. "sid.vicious" (Bochum) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Todesspiel (DVD)
Was diesen Beitrag auszeichnet ist: diese Dokumentation wird so umgesetzt, dass sie den Zuschauer von der ersten bis zur letzten Minute fesselt. Das ganze wird mit Spielszenen unterlegt, in denen es den Schauspielern gelingt, die Sachverhalte authentisch und mit einer schauspielerisch exzellenten Leistung zu vermitteln. Die Darsteller der damals Beteiligten, allen voran Manfred Zapatka als Helmut Schmidt gehen über die schauspielerische Extraklase hinaus: sie leben ihre Rollen. Eine einzigartige Leistung, was deutsche Produktionen anbelangt.

Heinrich Breloers Film wurde mit Fernsehpreisen überhäuft und das zu recht. Wer sich für die deutsche Geschichte und vor allem für diese Thematik interessiert, wird hier aller bestens bedient.

Ein Zeitdokument, dass seines gleichen sucht. Weiterhin zu empfehlen wäre der Film Stammheim, bisher nur auf VHS erschienen. Dieser bietet die Ergänzung zu diesem deutschen Geschichtsbeitrag.

Leider kann ich nicht mehr als 5 Punkte geben, sonst wäre dieser Beitrag es jederzeit wert.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen perfektes doku drama, 11. September 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Todesspiel (DVD)
hervorragend recherchiertes doku drama von einem meister seines faches.
heinrich breloer inszeniert dieses fernsehspiel mit einer ihn stets auszeichnenden liebe zum detail. mit einem top-ensemble an hauptdarstellern (u.a. sebastian koch, hans brenner, susanne schaefer)und den zu wort kommenden zeitzeugen (u.a. helmut schmidt, schleyers witwe, staatsekretär a.d. wischnewski, peter jürgen book) nähert er sich der thematik des sogenannten "deutschen herbstes" 1977.
20 jahre später werden die entscheidenen szenen, möglichst detailgetreu, nachgestellt und von den unmittelbar beteiligten, aus ihrer jeweiligen oder damaligen sichtweise kommentiert.
ein lehrstück, jüngere deutsche zeitgeschichte betreffend, aus dem man weitaus mehr inhalte über die motive und hintergründe aller beteiligten erfährt, als aus jüngeren beiträgen zu diesem thema ( wie z.b baader), die häufig zu einseitig und oberflächlich an das thema herangehen.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Klare 5 Sterne, 16. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Todesspiel (DVD)
Sicher eines der absolut besten "Dokutainments".

Hervorragende Recherche paart sich hier mit hochspannender Umsetzung.

Es ist geradezu unheimlich, wie ähnlich einige der Schauspieler ihren Vorbildern sind.

Auch die Auswahl der eingeschobenen Interviews ist sehr gelungen.

Hochinteressant, zu sehen, wie sich Peter-Jürgen Boock im direkten Vergleich mit den Angehörigen der Schleyer-Familie als ganz armseliges Würstchen entpuppt oder bei welchen Fragen der sonst absolut kühl-souveräne Helmut Schmidt erst nach langem Schweigen antwortet.

Absolute Empfehlung an alle, die sich für diesen Abschnitt der deutschen Geschichte interessieren.
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