Der neue Koontzroman hat mir über die Osterfeiertage viel Spaß bereitet. Nein, ich musste nicht lachen (wie bei TRAUMA), sondern dieses 400 Seiten starke Werk hat mich unterhalten und mir ab und an nen Schauer über den Rücken krakseln lassen.
Von der Story her kommt einem zwar das Eine oder Andere bekannt vor, doch schafft es Koontz, die Invasoren so undeutlich und geheimnisvoll zu zeichen, dass die Spannung erhalten bleibt. Die Horroreinlagen kommen nicht zu kurz und man wird mit neuen, schrecklich schönen Szenen überrascht, da stört es kaum, dass die Auflösung etwas aprupt, aber doch nicht ganz so, wie man erwartet hätte, daher kommt. Ein Roman, der fesselt, gefällt und die Fantasie anregt - was will man mehr erwarten von Unterhaltungsliteratur? Vielleicht einen Eindruck, der belibt und grundsätzliche Fragen über unser Dasein, die Welt, die Religion? Auch das kann man bei Todesregen bekommen, wenn man sich darauf einlässt...will nichts verraten...