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Todesmelodien
 
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Todesmelodien

Andreas DorauMP3-Download
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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  Song Länge Preis    
Wiedergabe   1. Größenwahn 4:25 EUR 0,89
Wiedergabe   2. Edelstein 3:07 EUR 0,89
Wiedergabe   3. Stimmen in der Nacht 4:41 EUR 0,89
Wiedergabe   4. Neid 3:17 EUR 0,89
Wiedergabe   5. Single 3:57 EUR 0,89
Wiedergabe   6. Es tut so weh 3:22 EUR 0,89
Wiedergabe   7. Inkonsequent 3:34 EUR 0,89
Wiedergabe   8. Ausruhen 3:50 EUR 0,89
Wiedergabe   9. Und dann 3:27 EUR 0,89
Wiedergabe 10. Schwarz Rot Gold 4:41 EUR 0,89
Wiedergabe 11. Es war hell 3:22 EUR 0,89
Wiedergabe 12. Gehen (Baby Baby) 3:41 EUR 0,89
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Andreas Dorau ist bestimmt einer der originellsten Deutschen Künstler. Das beweist er auch hier wieder mit Todesmelodien.
Total abseits jeglichen Kommerz und Chartsplatzierungen findet hier ein kleines Meisterwerk statt.

Das Dumme daran ist, dass man als Fan natürlich Todesmelodien automatisch mit dem Vorgänger von 2005 vergleicht.
Dabei schneidet dann Todesmelodien nicht ganz so gut ab wie Ich bin der Eine von uns Beiden. Deshalb eigentlich "nur" 4 Sterne, aber eben doch nicht und ich vergebe 5*, denn für sich genommen ist dieses Album eben ein Hochgenuss.

Mein Vorrezensient sprach von Komplettismus. Herrlich. Auch ich leide daran und würde wahrscheinlich auch zugreifen, wenn Dorau 45 Minuten lang gähnen würde auf einer CD. Die würde dann aber nur noch 3 Sterne erhalten :)

Todesmelodien ist etwas für Leute, die Absonderlichen Sound gepaart mit Minimal-Elektro und einem kräftigen Schuss Schlager nicht scheuen. Kommen die zum Teil mehr als schrägen Texte dazu.
Wie gesagt, das Vorgängeralbum war etwas besser. Du Dusel, es war doch nur ein Fusel, wird mir ewig im Gedächtnis haften, unter anderem.

Die Songs auf diesem Album sind zumeist wieder sehr eingängig und haften sich nach mehrmaligem Hören ins Gedächtnis ein und sind alle sehr gut bis auf:
Ausruhen: Da braucht es schon Masochismus, damit man diesen Song beim Wiederholten Hören nicht skipt oder aus der Playliste streicht. Konträr zum Text, der eigentlich Entspannung, Lebensfreude und Ausruhen verspricht, würde man nach Anhören dieses Songs wohl lieber eher zur Axt greifen und schnellstens ein Opfer finden.

Mein Lieblingssong momentan ist wohl Stimmen in der Nacht: Ein halbdunkles Zimmer, braunes Gebälk, an der Wand die Tapete, die Dir so gefällt (Textauszug).
Dorau versteht es, banalste Begebenheiten und langweiligste Dinge verbal interessant und originell zu beschreiben. Und das auch noch mit eingängigen Melodien.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von kingmidas
Format:Audio CD
Wie schön, dass Andreas Dorau ein neues Album gemacht hat! Und wie gut es geworden ist! Es ist wirklich jammerschade, dass das deutsche Durchschnittsohr, weichgespült von der immergleichen Reißbrettkacke die auf Bayern/Hessen/SWR/ETC 3 dudelt, diesen bemerkenswerten Künstler seit Jahren überhört, und gnadenlos in den Regalen der Plattenläden liegen lässt. Ist es der Frust darüber, der Herrn Dorau bewogen hat, sein Album "Todesmelodien" zu nennen? Denn wer sich unter "Todesmelodien" ein düsteres, getragenes Album in Moll vorstellt, der irrt gewaltig. Sicher, bei nahezu allen Songs dieses Albums hängt thematisch irgendwie eine gewisse Verdrießlichkeit mit im Raum, die durch die Melodien allerdings schnell aufgelöst wird. Es kann sich wirklich niemand so charmant über Größenwahn, Neid, Trennung oder menschliche Inkonsequenz auslassen wie Herr Dorau, ohne dabei zu nerven (außer vielleicht auf dem Titel "Ausruhen", da hätte er vielleicht mal einen Schluck Wasser vor der Aufnahme trinken sollen). Der dorau'sche Sound hat sich auf "Todesmelodien" ein wenig verändert: weniger housig und elektronisch und keine Samples wie auf den Vorgängern, dafür etwas mehr "live"Sound mit Klavier, Schlagzeug, Gitarre... das mag dem Dorau-Fan im ersten Moment missfallen, klingt aber echt gut, und ist natürlich trotzdem Dorau: hier eine überraschende Harmonie, da eine etwas schief intonierte Melodie bei der man nicht das Gefühl hat, sie schon tausendmal vorher gehört zu haben, dann wieder fast schon banaler Tralala-Pop auf grooviger Bassline, ein paar Synthie-Sounds gibt es ja trotz allem noch, und auf einmal ertappt man seine Finger dabei, wie sie bei "Größenwahn" von alleine angefangen haben, mitzuschnippen. Kurz gesagt: Wer Andreas Dorau nicht kennt, hat was verpasst.

Anspieltipps: Größenwahn, Stimmen in der Nacht, Es war hell
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Bekenne mich schuldig 26. Juni 2011
Von Amazoner
Format:Audio CD
Andreas Dorau begleitet mich seit 1981, als Fred vom Jupiter landete. Und seitdem
habe ich mir fast jedes Album von ihm gekauft, es ist wirklich eine Sucht. Der Typ
ist seit Jahrzehnten so konsequent "daneben", das es Spaß macht. Er hat es drauf
seine schräge Stimme und seine noch schrägeren Texte immer wieder in tolle, zeitlose
Popsounds zu verpacken.
Anspieltipp von mir: Edelstein, Und dann
Was ich besonders mag, unabhängig vom aktuellen Album:
Das Mädchen auf dem Foto (70 Minuten Musik unbekannter Herkunft)
Kleines Stubenmädchen
Nordsee
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