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Todesmarsch
 
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Todesmarsch [Taschenbuch]

Richard Bachman , Stephen King
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (185 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 315 Seiten
  • Verlag: Heyne; Auflage: 3 (1993)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453002393
  • ISBN-13: 978-3453002395
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,2 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (185 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 104.762 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Stephen King
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Staatschef "Major" organisiert zur allgemeinen Belustigung einen "Todesmarsch", einen Marathon auf Leben und Tod, an dem 100 Jugendliche teilnehmen. Nur einer kann siegen, und die Überlebenschancen stehen 1:100. Die Verlierer erwartet der Tod...

Autorenportrait

Stephen King wurde 1947 in Portland, Maine, geboren. Er war zunächst als Englischlehrer tätig, bevor ihm 1973 mit seinem ersten Roman 'Carrie' der Durchbruch gelang. Seither hat er mehr als 30 Romane geschrieben und über 100 Kurzgeschichten verfasst und gilt als einer der erfolgreichsten Schriftsteller weltweit.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von LK
Format:Taschenbuch
Noch nie habe ich über ein Buch geschrieben aber dieses Buch hat mich gefesselt. Eine Gruppe junger Männer die das Leben noch vor sich haben, lassen sich auf ein selbstmörderischen Lauf ein der für 99 % der Tod bedeutet. Man erfährt von den Teilnehmer viele persönliche Dinge, Ihre Träume, Wünsche, Ideale, Ihre Zuversicht und Ihre Angst. Freundschaften bauen sich unter dieser Situation auf obwohl jeder gewinnen will und das nur durch den Tod des anderen Mitläufer möglich ist. Hier geht es nicht um Horror, der einen beim lesen überfällt. Hier geht es im viel mehr. Um eine kaputte Gesellschaft die sich selbst verloren hat. Schaulustige die am Strassenrand stehen die Läufern ansporen aber eigendlich hoffen, dass genau vor Ihnen ein Teilnehmer entfernt(erschossen) wird. Teilnehmer die bis zur völligen körperlichen und seelischen Erschöpfung anfänglich um den Preis und später um ihr nachtes Leben kämpfen.

Ich habe dieses Buch in 2 Tagen gelesen und musste oft eine Zwangspause einlegen. Es entwickelte sich Trauer in mir, Wut auf die Gesellschaft die so etwas zulässt. Ohnmacht für meine Handlungsunfähigkeit um den einzelnen Läufer zu helfen. Und ehrlich, die Tränen waren oft ein Begleiter.

Das Verrückte ist, dass so etwas auf der einen Seite so absurt klingt, dass es bestimmt auch möglich ist. Warum nicht mal statts Wetsaufen ein Lauf auf Leben und Tod und irgendwie schaut die Gesellschaft zu.

Vielleicht ist die Story überzeichnet aber doch eigendlich ein Spiegel der heutigen Welt.

Für mich eines der besten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
"Todesmarsch" ist sicherlich das am besten ausgearbeitete, makaberste und erschütternste Buch Bachmans, die nicht selten wie leichte Fingerübungen gegen die üblichen Stephen King-Bücher wirken.
Kennzeichen der Geschichte über 100 Jugendliche und junge Männer, die freiwillig einen Marsch quer durch die USA beginnen und im Falle des Stehenbleibens erschossen werden, so daß nur der Ausdauernste gewinnt, ist sein gar nicht mal so abwegiger Realismus. King erwähnt zwar eine Militärdiktatur in den USA, doch das spielt weniger eine Rolle als die Wirtschaftskrise, die sich offenbar über den Staat gespielt hat.
Bachman konzentriert sich ausschließlich auf den Marsch (speziell auf "seinen" Gänger Garraty), beginnt kurz vor dem Start und endet mit dem Tod des Vorletzten, ein in sich geschlossener Kosmos aus Leben, Erkenntnis und Tod.
Im Zeitalter von Extremsportarten und Mediengeilheit ist die Idee dann auch ganz originell, dass sich die Läufer auf eine 1:100-Chance einlassen, mag das auch zunächst eine unsinnige Idee zu sein. Die wahrhaft nötigen und wirklichen Gedankenprozesse erarbeitet das Buch dann nebenbei, im Kopf seines Protagonisten und dessen Mitstreiter. Die Läufer werden in ihrer Unterschiedlichkeit zu einem Querschnitt jeder modernen Gesellschaft, ihr Antrieb variiert von Gier, über den Wunsch nach Popularität, Zerstörungswut und blanker Not. Bachman (King) baut die Charaktere mit leichten Strichen auf, malt sie aus, gibt ihnen in ihrer Läuferqual Tiefe, um sie später allein durch ihrer aller Tod gnadenlos abzuservieren.
Dabei muß er gar nicht so oft auf Gewaltdarstellungen zurückgreifen, allein die Situation ist dermaßen erschreckend, daß die Erschießungen kaum noch schrecken können. Trotzdem wirkt Kings Prosa, wenn etwa ein Wadenkrampf Garraty in absolute Todesnähe bringt oder sich die Läufer kurz vor ihrer Erschießung in Todesergebung voneinander verabschieden.
Den Wert des Lebens erst in Todesnähe zu erfahren, ist dabei symptomatisch für eine meist gedankenlose Gesellschaft.
"Todesmarsch" ist furchterregend und gerade deswegen unheimlich fesselnd, ein mörderisches Gedankenspiel, zwar schon vor einem Vierteljahrhundert geschrieben, aber immer aktueller werdend.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Schrecklich faszinierend 17. November 2003
Von Top Quark
Format:Taschenbuch
Habe dieses Buch schon vor geraumer Zeit gelesen, als der ganze Reality-TV Wahn noch in den Kinderschuhen steckte. Allerdings ließ mich die Grundidee der Geschichte nie wieder los. Ein in der Zukunft über die USA herrschender Diktator läßt zur allgemeinen Belustigung 100 Jugendliche an einem Marsch teilnehmen. Die Regeln sind ganz einfach. Fällt ein Teilnehmer beim Gehen 3 mal unter eine gewisse Mindestgeschwindigkeit, wird er getötet. Und es wird so lange gegangen, bis nur noch einer übrig ist. Diesem werden als "Gewinn" sämtliche Wünsche bis an sein Lebensende erfüllt. Die Teilnahme zu diesem Marsch ist freiwillig. Und es finden sich regelmäßig genügend Jugendliche, die hier mitmachen wollen. Stephen King typisch bildet die Handlung natürlich nur das Grundgerüst. Wirklich Leben bekommt die Erzählung durch Schilderung der zwischenmenschlichen Beziehungen unter den Teilnehmern, ihrer Ängste, Wünsche, Vorstellungen, der Hintergründe, warum sie hier teilnehmen, der Zuseher am Straßenrand, deren Handeln und Interagieren mit den Gehern. Wirklich erschreckend finde ich, was mich auch veranlasst hat, spät aber doch eine Rezension zu schreiben, die Nähe des derzeitigen Reality Wahns zu dieser Geschichte. King schrieb diese Geschichte 1979, um gemeinsam mit der Story "Running Man" schon damals die "negativen" Entwicklung in der Fernsehbranche bezüglich dieser Reality Shows anzuprangern. Dies hier ist ein typischer Fall, dass die Realität die Geschichte schon beinahe eingeholt hat. Deshalb unbedingt lesen. Spannend von der ersten Seite an und ungemein erschreckend im Bezug auf unsere Medienrealität.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Eine einzige Qual...
Dies war mein erster Bachmann-Roman und, so glaube ich, auch mein erster Kind-Roman, den ich durchgelesen habe. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Tagen von Nelke veröffentlicht
Es fehlt was...
Das Buch ist total fesselnd geschrieben. Wenn man mal drin ist, legt man es nicht mehr weg. Vor allem als Sportler kann man sich sehr gut in die Strapazen der Läufer... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Tagen von Tanja veröffentlicht
Survival of the fittest!
Allein die utopische Idee ist fünf Sterne wert! Ein Marsch mit Jugendlichen wird organisiert, und nur einer, nämlich derjenige, der bis zum Schluss durchhält, kann... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Krimifee veröffentlicht
King schreibt als Bachman und vergisst die Auflösung (Spoiler)
"The Long Walk" (1979) gehört zu den härtesten Werken Kings (geschrieben unter dem Pseudonym Richard Bachman). Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Falke veröffentlicht
immer wieder gern marschieren...
Ich habe fast alle King/Bachmann Romane gelesen und Todesmarsch ist der einzige Roman, den ich mehr als 2 mal gelesen habe! Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von OldBoy veröffentlicht
Let's go!
Ray Garraty hat sich auf ein wahnwitziges Unterfangen eingelassen: er marschiert mit 99 anderen Jungen im Alter von ca. 16 - 18 Jahren solange, bis nur noch einer übrig ist. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von El Barto veröffentlicht
Handwerklich schon ein wenig zu perfekt
Auf Story an sich brauche ich hier wohl nicht näher eingehen, das haben andere bereits zu genüge getan. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Stefan Lamboury veröffentlicht
Pausen einplanen
Todesmarsch war in meiner Jugend eines der ersten Bücher von R.Bachmann/S.King.
Noch hete fesselt mich die Geschichte. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Fräulein Pruselise veröffentlicht
Geht so
Ich liebe Stephen King! Aber dieses Buch fand ich nicht so toll. Es ist schon ziemlich bedrückend und auch ziemlich spannend, weil man wissen will, warum diese Jugendliche da... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Manuela Hahn veröffentlicht
sein bestes Werk
Von allen Stephen King und "Richard Bachman" Büchern die ich bisher gelesen habe, hat mir dieses am Besten gefallen. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von josiesmum veröffentlicht
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