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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Psychologische Vorkenntnisse erforderlich,
Rezension bezieht sich auf: Todeslandschaften der Seele: Psychopathologie, Psychodynamik und Psychotherapie der Schizophrenie (Arbeiten Zur Religionspadagogik) (Taschenbuch)
Das vorliegende Buch wurde mir über Umwege durch einen Therapeuten empfohlen. "Benedetti ist der, der die Schizophrenie von allen am besten verstanden hat", hieß es. Schade war dann nur, dass ich selbst so wenig von Benedetti verstand ;-), von den ersten 45 Seiten weniger als 10%. Insgesamt fühle ich mit recht dazu in der Lage, über einzelne unbekannte Worte hinwegzulesen, und trotzdem den Zusammenhang zu verstehen. Wenn aber mehr als 50% der Begriffe für mich unverständlich sind, dann ist auch das Nachschlagen einzelner Begriffe nicht mehr in einem vernünftigen Zeitrahmen machbar.Mitten in Teil B entschied ich mich dafür, wenigstens einen kleinen Exkurs (Wikipedia machts möglich) über das Freudsche Es, Ich und Über-Ich sowie die Objektbeziehungstheorie zu unternehmen. Dies half, und das Verständnis wurde mit zunehmender Seitenzahl immer besser. Die für mich entscheidende Aussage des Buches ist, dass eine psychotherapeutische Behandlung der Schizophrenie möglich ist, was mir bekannte Psychotherapeuten bislang entschieden verneinten. Dabei greifen allerdings zumindest anfänglich keine erlernten Analysepraktiken. Der Therapeut muss in der Lage und willens sein, sich gemeinsem mit dem Patienten in seine Wahnwelt hineinzubegeben, und dabei wird er ähnliche Erfahrungen machen, wie der Patient selbst. Allerdings kann er den zerstörerischen Attacken mit seinem gesunden Ich begegnen, und damit letzlich auch dem Patienten helfen, seine Wahnwelt zu überwinden. Insgesamt ein wertvolles Buch mit vielen erhellenden Erlebnisberichten. Fünf Sterne vergebe ich deshalb nicht, weil sich nach meiner Meinung der Herausgeber wenigstens die Mühe hätte machen können, fremdsprachliche Ziate und ggf. auch einige wichtige Fachbegriffe im Rahmen von Fußnoten zu übersetzen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
ein Klassiker,...,
Rezension bezieht sich auf: Todeslandschaften der Seele: Psychopathologie, Psychodynamik und Psychotherapie der Schizophrenie (Arbeiten Zur Religionspadagogik) (Taschenbuch)
...den man irgedwann gelesen haben muss - dann, wenn man die ersten psychiatrischen Lehrbücher gelesen hat, wenn man "die" Symptome kennt und wenn man gerade deshalb vor großen Rätseln steht - - - wenn immer neue Fragen entstehen, weil man verstehen will, was schwer zu verstehen ist.Ich bin noch heute dem Kollegen dankbar, der mir vor Jahren während eines Praktikums dieses Buch empfahl. Es ist ungeheuer bereichernd. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
10 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
ziemlich unverständlich,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Todeslandschaften der Seele: Psychopathologie, Psychodynamik und Psychotherapie der Schizophrenie (Arbeiten Zur Religionspadagogik) (Taschenbuch)
das buch an sich ist recht gut strukturiert. anfangs wird man in die thematik eingewiesen (symptome, ursachen, verlauf). es werden viele begriffe wie depersonalisation, athymie, katatonie usw. erklärt. gegen ende des buches wird auf die psychotherapie der schizophrenie eingegangen. zwischendrin gibt der autor auch fallbeispiele. man erfährt also ziemlich viel über diese krankheit. das problem ist nur, dass der autor sehr viele fachbegriffe benutzt. an manchen stellen ist es leider schwer vertändlich. wenn man das buch wirklich durchlesen möchte, dann wäre es ratsam ein lexikon psychologischer grundbegriffe o. ä. zur hand zu haben. ansonsten ist es für leute, die sich nur oberflächlich mit dem thema beschäftigen wollen nicht geeignet.
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