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Todeshauch.
 
 
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Todeshauch. [Taschenbuch]

Arnaldur Indriðason , Coletta Bürling
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (85 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 364 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe; Auflage: 1 (2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404264576
  • ISBN-13: 978-3404264575
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 12,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (85 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 534.293 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Arnaldur Indriðason
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Gut, der einzige Gerichtsmediziner Islands weilt in Urlaub. Aber warum um alles in der Welt hat sich Kommissar Erlendur eine Gruppe von Archäologen ausgewählt, um das Skelett auszugraben, dass bei Bauarbeiten in einer Grube in der Nähe von Reykjavík gefunden wurde und wohl keines natürlichen Todes starb, vielleicht sogar lebendig begraben wurde? Denn das Bergungsteam arbeitet zwar mit Akribie, aber auch mit lähmender Langsamkeit. Als hätte entwurzelte Erlendur nicht schon Sorgen genug. Immerhin liegt seine drogenabhängige Tochter, die einst den Kontakt zu ihm abbrach, im Koma. Und auch der Fall erweist sich als schwieriger als erwartet. Denn immer wieder sitzen die Ermittler falschen Spuren auf. Aber letztlich bringt Erendur doch Licht ins Dunkel der Vergangenheit, dessen Schlagschatten bis hinein in die unmittelbare Gegenwart hinüber reichen ...

Aus einem unscheinbaren und bereits tausendfach in anderen Krimis gelesenen Anfang entwickelt Arnaldur Indriðason eine ebenso grandiose wie düstre und in ihrer Grundstimmung hoffnungslose Geschichte, deren verschiedene Handlungsstränge er auf raffinierteste Weise miteinander verknüpft. Selbst die Unmöglichkeit, die genaue Herkunft und Identität des (oder der?) seit sechzig Jahren hier ruhenden Toten zu bestimmen, bekommt im Verlauf der Fabel noch eine wichtige Bedeutung, bis einem das überraschende Ende fast den Atem raubt, obwohl man sie vielleicht beim Lesen hin und wieder schon erahnt hat. Und das ist vor allem der unglaublichen Erzähllaune Indriðasons zu verdanken.

Island ist nicht gerade Mörderland. Nirgends gibt es so wenig Schwerverbrechen wie auf der Insel mit dem rauen Klima. Vielleicht wirkt ja die ungeheuere Krimiproduktion der Isländer, -- namentlich vor allem die von Stella Blomkvist oder eben Arnaldur Indriðason -- kanalisierend auf die kriminelle Energie der Bewohner. Wie dem auch sei: Seit seinem Krimidebüt Nordermoor hat Indriðason bewiesen, dass er nicht nur im harten Landesvergleich, sondern auch international zu den besten Verretern des Genres gehört. Weniger skurril und ironisch wie Blomkvist vielleicht, aber bestimmt genauso gut. Der atmosphärisch dichte und stringent erzählte Roman Todeshauch ist einmal mehr der beste Beweis dafür. --Stefan Keller -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Kurzbeschreibung

In einer Baugrube am Stadtrand von Reykjavík werden menschliche Knochen gefunden. Wer ist der Tote, der hier verscharrt wurde? Wurde er lebendig begraben? Erlendur und seine Kollegen von der Kripo Reykjavík werden mit grausamen Details konfrontiert. Stück für Stück rollen sie Ereignisse aus der Vergangenheit auf und bringen Licht in eine menschliche Tragödie, die bis in die Gegenwart hineinreicht. Während Erlendur mit Schrecknissen früherer Zeiten beschäftigt ist, kämpft seine Tochter Eva Lind auf der Intensivstation um ihr Leben ...

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
44 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Origineller Plot 5. September 2006
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch überschlägt sich nicht im Tempo, es ist sehr behutsam erzählt. Zwei Handlungen, die mittels verschiedener Schriften gekennzeichnet sind, verfolgt der Leser. Die eine Handlung findet heute statt: Auf einem Baugrund in Island wird ein Gerippe entdeckt. Weil der einzige Gerichtsmediziner Islands gerade im Urlaub ist, nimmt sich ein Archäologe der Sache an. Die Ausgrabung zieht sich langsam hin. Wer ist der geheimnisvolle Tote? Die zweite Handlung erzählt eine grausame Lebens- und Leidensgeschichte einer Mutter mit drei Kindern, die von ihrem Ehemann brutal misshandelt wird. Natürlich weiss man, dass der Kreis sich schliesst und diese Geschichte, die während des zweiten Weltkriegs spielt, erklärt, was es mit dem Gerippe auf sich hat.

Indridason erzählt sehr eindringlich über die schlimmsten Seiten des Lebens, über die physische und psychische Misshandlung von Frauen und Kindern.

Aber Indridason vermittelt dennoch Hoffnung, der Roman ist schlimm, die Schicksale sind schlimm, aber das Ende gibt Hoffnung und hinterlässt beim Leser keine depressive Stimmung. Der Roman hat mich berührt, wie lange keiner mehr. Ich empfehle euch "Todeshauch" zu lesen!

Neben "Die schöne Lady von Saint Jaques" und "Fandorin" ein weiterer Knüller aus der wunderbaren Krimibibliothek der Süddeutschen Zeitung!!!
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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Einfach "packend" 16. Mai 2007
Von tomtom
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch verdient meiner Meinung nach uneingeschränkt das Prädikat "packend". Die Geschichte um einen Skelettfund, der die Ermittler in verschiedene Richtungen recherchieren lässt, wird von Seite zu Seite interessanter und fesselnder.

Die Erzählidee, einen doppelten Handlungsstrang einzuflechten, ist nicht neu, wird vom Autor aber sehr gelungen umgesetzt: Indridason lässt in der Gegenwart die Ermittler um den rauen, etwas depressiv anmutenden leitenden Polizisten Erlendur den unterschiedlichen Hinweisen nachgehen. Es gibt mehrere Möglichkeiten, wessen Leiche in der Baugrube liegt und obwohl der Leser schnell einen Verdacht hat, wird dieser im Lauf der Erzählung immer wieder in Frage gestellt. Parallel dazu erzählt Indridason die Geschichte einer Familie, die vor einigen Jahrzehnten unweit des Skelettfundortes gelebt hat. Düster und ohne Schonung zeichnet der Autor das Bild von brutaler Unterdrückung und Gewalt in der Familie.

Die beiden Handlungsstränge nähern sich gegen Ende einander an, um schließlich miteinander zu verschmelzen.

Indridason hat mit "Todeshauch" ein Buch geschrieben, dessen Spannung sich allmählich aufbaut und ohne reißerische Effekthascherei auskommt. Es sind die ruhigen, langsamen Töne, die die Erzählung so fesselnd machen. Passend zum Inhalt gesellt sich die isländische Kulisse hinzu, welche düster, rau und unwirtlich geschildert wird und der Geschichte einen ebensolchen Rahmen gibt. Die handelnden Personen werden plastisch und detailliert charakterisiert, mit Ecken und Kanten, eigenen Sorgen und Nöten. Dies ist es, was den zusätzlichen Reiz des Buches ausmacht: Es lebt von seinen "menschlichen" Protagonisten, der eisigen und unwirtlichen Kulisse Islands und viel Gespür des Autors für subtile Spannung. Mit einem Wort: "packend".
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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von frk6526
Format:Taschenbuch
"Todeshauch" ist der zweite Kriminalroman von Arnaldur Indridason mit dem melancholischen und von Familiensorgen geplagten Kommissar Erlendur aus Reykjavik als Hauptermittler. Zeitlich spielt sich die Handlung nur wenige Monate nach der von "Nordermoor" ab, der Autor wirkt jedoch in seiner Erzähltechnik noch gereifter und besser. Selbst eine Nebenhandlung, die den Leser wohl auf ein falsches Gleis führen soll, ist verzeihbar.
Durch unterschiedliche Erzählstränge, die immer enger mit einander verknüft werden, erzählt Indridason das Schicksal einer isländischen Familie und beschreibt die Auflösung eines Falls um die Identität eines mysteriösen Fundes menschlicher Gebeine in einer Baugrube. Dabei gelingt es dem Autor auch, den Fall aus der Vergangenheit in aktuellen Bezug zu stellen und am Ende trotz aller Tragik im Tenor der Hoffnung zu enden.
Alles in allem, ein Roman, der Spannung bietet und zum Nachdenken anregen kann.
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wenn die Idylle zum Ort der Grausamkeit wird
Auf der Suche nach einem neuen Krimi für mein Kindle bin ich dank der vielen positiven Amazon-Bewertungen auf den Island-Krimi "Todeshauch" gestoßen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Tag von Marcus veröffentlicht
Todeshauch: Island Krimi von Arnaldur Indridason
Der Autor schafft es, den Leser ab der 1. Seite an das Buch zu binden; man möchte einfach nur weiterlesen. Empfehlenswert! Guter Schreibstil. Werde mehr davon lesen.
Vor 13 Tagen von Andrea S. veröffentlicht
Werbepublikation für Frauenhauskollekte?
Geht es dem Protagonisten schlecht, ist auch der Leser schlimm dran. Das ist die
Quintessenz, die man aus diesem Buch ziehen muß. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von KrimiKritik veröffentlicht
melancholisch, packend und originell
Dieser Krimi ist nichts für Krimi-Erstleser! Die packende Atmosphäre ist nicht für jeden Charakter etwas und lässt Ihnen das Blut in den Adern gefrieren. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Kiki Vogel veröffentlicht
Ein spannender, in sich schlüssiger Krimi
Spannung pur! Wenn auch auf isländische Art. Also, es gibt einiges, an das man sich bei Island-Krimis wohl erst gewöhnen muß:

Diese Namen. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Redaktion BookOla veröffentlicht
okay, aber...
Ein typisches "Erlendur-Buch", Indridason bleibt seinem Stil treu. Ich fand es nicht sehr spannend, aber dennoch ganz gut geschrieben. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Gast veröffentlicht
Ruhiger Roman mit zwei Erzählsträngen
Ich habe mir diesen Roman von Arnaldur I****, den Nachnamen werde ich wohl nie ausschreiben, geschweige denn aussprechen können, vor allem wegen des Covers gekauft, das ich... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Marion F. veröffentlicht
Außergewöhnlich!
Während Bauarbeiten stoßen Arbeiter beim Ausheben einer Grube auf ein menschliches Skelett. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Swen Piper veröffentlicht
Gute Geschichte
Super! Dies ist doch mal eine gute Geschichte. Sie besticht zwar nicht durch Hochspannung wie man es von anderen Krimis erwartet, aber sie besticht durch "das Leben an sich". Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Diesel Vanilla veröffentlicht
Gewalt in der Ehe - ein trauriges Thema
Der vierte Erlendur-Krimi aus der Feder von A.Indridason gefällt mir persönlich sehr gut.
In einer Baugrube werden menschliche Knochen gefunden - und bald darauf... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von RANTANPLAN veröffentlicht
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