Wer Wert legt auf gute Unterhaltung gepaart mit Abenteuer, Spannung, ein wenig Humor und einem nicht allzu hohen Anspruch - der ist bei den Büchern von Clive Cussler genau richtig. So ist es auch bei dem neusten Werk Cusslers "Todesfracht" bietet alles, was das Leserherz begehrt.
Es geht in diesem Buch um das mysteriöse Verschwinden von Supertankern in Asien und schnell wird klar, dass sich Bösewichter die Vorherrschaft im Sklavenhandel erobern wollen. Dabei gehen sie - wie für die Bösen in den Cussler-Romanen üblich - natürlich über Leichen.
Wie immer versteht es Clive Cussler eine abenteuerliche und sicher nicht wirklich realitätsnahe Story spannend und augenzwinkernd dazubieten. Die Stärke ihrer Romane und damit auch von "Todesfracht" liegt eindeutig in der fachlichen Kompetenz bezüglich allem, was mit Meeresforschung, Technik und Historie zu tun hat. Sie verweben Fiktion und historische Fakten zu einer herrlich unterhaltsamen Story. Ihre Hauptperson Juan Cabrillo ist mehr als nur ein Indiana Jones Verschnitt, der sich bei seinen uneigennützigen und gefährlichen Aktionen unendlich viele Verletzungen einhandelt, die er problemlos wegsteckt...sind immer gut drauf, humorvoll und selbstironisch - man muss den neuen Helden einfach mögen. Die Bösen sind wie immer grundtief böse und ziehen - wie immer - letztendlich auch hier komischerweise den Kürzeren.
Eigentlich weiß man immer bei den Cussler-Romanen, was passiert (im Groben), weiß wie es ausgeht,... und trotzdem ist das Lesen das reinste Vergnügen, kurzweilig, spannend und unterhaltsam - ein Kauf, der sich eindeutig lohnt!