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Todesformel [Broschiert]

Verena Wyss
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 327 Seiten
  • Verlag: Gmeiner; Auflage: 1., 2., Aufl. (1. Februar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3899777492
  • ISBN-13: 978-3899777499
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 867.638 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Verena Wyss
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Anwältin Jennifer Bach lebt in Basel. Oft fährt sie nach Hochberg, einem beschaulichen Dorf in den schweizerischen Jurahöhen, um ihre mütterliche Freundin Alja Berken zu besuchen und die Natur zu genießen. Doch die idyllische Landschaft trügt, denn längst hat das Böse auch hier sein Netz gespannt. Nach und nach erkennen die Frauen die Gefahren, die auf sie lauern. Zunächst findet Alja eine mysteriöse CD-ROM in einem toten Briefkasten, dann wird nachts in Jennifers Haus eingebrochen. In einem Garten taucht eine Hand auf, ein Mann wird erschossen. Immer tiefer geraten die Frauen in das Räderwerk von Wirtschaft, Politik und Verbrechen. Bis sie schließlich erkennen, dass sie einen Schlüssel besitzen, der mehr ist als eine bloße Formel.

Über den Autor

Verena Wyss, geboren in Zürich, studierte Geschichte und Rechtsgeschichte in Basel und Bern. Heute lebt sie mit ihrer Familie im Solothurner Jura. In den letzten 25 Jahren hat sie mehrere Romane und Kurzgeschichten veröffentlicht. Für ihre Arbeiten erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Preis der Schweiz - Schillerstiftung, den Preis für Literatur des Kantons Solothurn und den deutschen FrauenKrimiPreis "Agathe" für das unveröffentlichte Manuskript des Romans "Todesformel".

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Selten so gelangweilt 11. April 2009
Format:Broschiert
Warum dieser Roman einen Preis gewonnen haben soll, ist mir völlig schleierhaft, weil die Autorin - von den letzten 10 Seiten abgesehen - es konsequent darauf anlegt, Spannung zu vermeiden. Ein Gutteil der Ereignisse wird aus der Retrospektive berichtet, d.h. statt spannender Dialoge lesen wir Grammatikübungen zur indirekten Rede ("er habe", "sie sei", "sie verschwänden jetzt besser"), tja, Frau Wyss beherrscht den Konjunktiv, und dann präsentiert sie uns mit ihrer Heldin auch noch eine Kopfgeburt aus Unwahrscheinlichkeiten und Klischees, eine promovierte, geschiedene Juristin mit einer New-Age-Tussi als Mutter und einem biederen Polizisten als Vater, die ihren Sohn wie eine Wölfin verteidigt und ansonsten supersexy und supermordern ist. Ich zitiere: "Weg mit den Stöckelschuhen, der Jacke, der gestreiften Bluse, mit Rock und Strümpfen; Umziehen heißt in jedem Fall Freiheit, Freizeit, Ferien. Der Sonnenstand löst einen Hormonschub nach dem anderen aus. Heute ist das Bad besetzt, also noch keine Dusche. Rasch in den Minirock, ich liebe es, hier oben in der Wohnung ein knappes Shirt unter einem leichten Hemd zu tragen, meine Zehen genießen die Espadrilles..." Liebe Frau Wyss, Sie schreiben wie ein Backfisch...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von gigunelsa VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Broschiert
Verena Wyss hat eine ganz eigene Schreibe: Man merkt gleich, dass der Roman von einer Schweizerin geschrieben wurde, etliche Redewendungen u. Ausdrücke sind sehr spezifisch. Dies macht aber das Buch erst interessant, es hilft den Lesern, sich hineinzudenken in die Personen, deren Charaktere u. Beziehungen zueinander anschaulich u. nachvollziehbar beschrieben sind. Aber: Man mag diesen Stil oder man mag ihn nicht.

Auch die Spannung kommt in keiner Weise zu kurz, es gibt während der Erzählung immer wieder überraschende, neue Wendungen. Über den Inhalt wurde ja vorhergehend schon alles Nötige geschrieben.
Ich gebe nur 4 Sterne, weil ich den Schluss ein wenig holperig, um nicht zu sagen, gekünstelt und auch sehr unbefriedigend fand.
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Empfehlenswert 19. August 2011
Format:Broschiert
Verena Wyss schreibt in einem sehr femininen Stil. Ihre Protagonistin, die Basler Anwältin Jennifer Bach, beschreibt bei nächtlichen Observationen in vielen Details ihre Empfindungen, ihre Angst. Auch die Liebe zur Natur kommt nicht zu kurz und die Schweizerischen Jurahöhen werden stimmungsvoll beschrieben. Man sieht und spürt diese Landschaft durch die Augen einer sehr sensitiven Frau.
Die Krimihandlung ist vertrackt und interessant. Wyss mag es durchaus auch blutig, da Jennifer Bach und ihre Freundin sogar eine abgetrennte Hand finden. Dabei lässt uns Verena Wyss immer an den Emotionen ihrer Figuren teilhaben. Sie schreibt direkt aus der Innenperspektive und bringt uns dadurch den Horror, den die Kommissarin erlebt, hautnah näher.
Todesformel ist ein ganz eigenständiger Krimi, der es wert ist, gelesen zu werden. Wyss macht nichts nach, sondern findet zu ihrem ganz eigenen und sehr weiblichen Stil. Daher ist Todesformel sehr empfehlenswert, denn er mischt Krimielemente mit den Erfahrungen von modernen Frauen und ist daher erfrischend anders als die meisten heutigen Einheitskrimis mit ihren dickbäuchigen, mental oft ziemlich angeschlagenen Kommissaren.
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