Die Katze Jule wäre nicht mehr am Leben, wenn Bauer Karl-Heinz Vogel sie nicht als Kätzchen vor dem Ertrinken gerettet hätte. Sie vergisst ihn nie, auch nicht, als sie zu neuen Besitzern in ein anderes Dorf kommt. Als sie nun nach Jahren erfährt, dass ihr Lebensretter brutal ermordet worden ist, ist sie wild entschlossen, den Mörder zu stellen. Aber das ist gar nicht so einfach, wenn man eine Katze ist und außerdem noch unter dem ganzen "sturen Menschenvolk" in der Eifel lebt!
Autorin Manu Wirtz hat einen packenden Krimi geschrieben, der nicht nur eine spannende Mords-Story erzählt, sondern auch charmante, manchmal sehr amüsante Einblicke in das Leben einer Katze gibt. Ich fühlte mich manches Mal an "Felidae" von Akif Pirincci erinnert, oder auch an "Meine Freundin Jennie" von Paul Gallico. Manu Wirtz hat ihren Katzen-Protagonisten jedoch auf ihre ganz eigenständige, unverwechselbare Art und Weise Leben eingehaucht und deren Katzensprache kenntnisreich zu Papier gebracht.
Gleichzeitig erfreut man sich auch als Nicht-Eifeler des kräftigen Lokalkolorits und der schönen Landschaftsbeschreibungen.
Ein spritziger, mit leichter Feder geschriebener Krimi, dessen smarte Katzendetektivin unbedingt in weiteren Fällen zum Einsatz gebracht werden sollte!