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Tod unter der Glyzinie [Gebundene Ausgabe]

Pierre Magnan
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Fischer Scherz (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3502104336
  • ISBN-13: 978-3502104339
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 14,8 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 307.022 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Eigentlich hat sich Kommissar Laviolette nur aus gesundheitlichen Gründen nach Sisteron begeben, einem bezaubernden Städtchen in der französischen Provence. Dort besucht er mit Begeisterung die Theateraufführungen, die vor der nächtlichen Kulisse einer Burgruine stattfinden. Eines abends werden während einer besonders dramatischen Szene Stoffpuppen vom Burgturm geworfen, um besonders perfide Morde darzustellen. Nach der Aufführung erleben die Schauspieler jedoch eine entsetzliche Überraschung: Bei einer der in den Abgrund geschleuderten Gestalten handelte es sich nicht um eine Puppe, sondern um eine junge Frau! Kommissar Laviolette wird zu seinem Leidwesen in die Ermittlungen hineingezogen, sein Aufenthalt in Sisteron auf unbestimmte Zeit verlängert.

Wie bereits in Das Zimmer hinter dem Spiegel, dem ersten Fall des scharfsinnigen Kommissars, stehen auch in Tod unter der Glyzinie die Landschaftsschilderungen fast gleichrangig neben dem eigentlichen Kriminalfall. Laviolettes Spaziergänge durch Dörfer und Wälder sind nicht nur wunderschön erzählt, sie tragen auch in hohem Maße zur Spannung des Romans bei. Der Kommissar wiederum ist so fassettenreich gezeichnet, das sein persönliches Schicksal der ganzen Serie eine zusätzliche Dimension verleiht. Diesem Roman könnte man höchstens den Vorwurf machen, er sei zu dünn.

Glücklicherweise bleibt der Nachschub nicht aus. Noch dieses Jahr erscheint ein Sammelband mit drei Erzählungen, die weitere Enthüllungen über das Leben von Laviolette versprechen: Kommissar Laviolettes Geheimnis. --Hannes Riffel

Pressestimmen

"Pierre Magnans Krimi fesselt von der ersten Seite. Wer nach der Lektüre dieses Buches nicht sofort in die Provence fahren will, der will nirgendwo mehr hin." (Brigitte) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Provence hat nicht nur Sonnenseiten... 12. Januar 2004
Von austera
Format:Gebundene Ausgabe
Die düstere Stimmung, die Pierre Magnan hier als Rahmen für den zweiten Fall seines - mit Ecken, Kanten und Eigenheiten ausgestatteten - Helden Kommissar Laviolette schafft, steht in deutlichem Widerspruch zu der Athmosphäre, die man gemeinhin mit der Provence verbindet. Und dennoch, spannend, nicht geradlinig und keinesfalls vorhersehbar, entwickelt sich hier eine Geschichte, die ganz nebenbei durch die Beschreibung von Orten und Menschen trotz düsterer Stimmung Lust macht, mehr von der Provence - abseits der Touristenpfade - zu entdecken. Nicht zuletzt weil sie in Sisteron spielt und ihren grausigen Anfang in der Zitadelle nimmt - aus Reiseführern und aus der Schweiz Anreisenden als "Tor zur Provence" bekannt...
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Meine Provence, aber anders als gewohnt 27. Dezember 2001
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Pierre Magnan als Autor zu entdecken, dies ist nun nicht mehr nur französischen Lesern/Leserinnen (und jenen, die im Original lesen) vorbehalten. Mit seinem eine düstere Grundstimmung schaffenden Roman, in der eine weit zurück liegende Liebes- und Leidenschaftsgeschichte viel später erst durch den etwas seltsamen Kommissar Laviolette geklärt wird, habe ich als begeisterte Leserin von Kriminalliteratur einen französischen Krimiautor kennen gelernt. Dessen Schreibqualitäten können mit Simenon, aber auch mit Verfassern aus dem englischen Sprachraum konkurrieren. Kennt man die Provence selber und liebt man diese Region und ihre Besonderheiten so wie ich, so bietet die Landschaftdarstellung im Roman interessante Einblicke in provenzalisches Leben zu einer Zeit, die freilich nicht mehr die heutige ist. Der Kommissar, selber gegen Schluss in die mörderische Handlung miteinbezogen, was überraschend,aber auch etwas konstruiert anmutet, ist eine skurille und unkonventionelle Figur, die - wie der bekanntere Maigret - Profil und Eigenleben im Lauf der Handlung gewinnt. Man möchte ihn dann gerne lesend in anderen Romanen des Autors näher kennen lernen.
Der Weg über die Figurenzeichnung der verdächtigen Protagonistin bis zur Klärung des Falles schlägt einige Haken, aber das gehört zu einem guten Kriminalroman. Was mich am meisten fasziniert hat während der Lektüre, das ist freilich die Schilderung der Provence selbst, ihres herben Reizes, der sich nicht nur im sonnendurchglühten Sommer erschließt. Pierre Magnan ist ein Könner des Faches Kriminalroman mit interessanten zeitgeschichtlichen Bezügen und ein Kenner seiner Heimat, der Hoch-Provence.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Provence im Winter 14. April 2005
Von Mag Wolfgang Neubacher TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Magnans erster Kommissar-Laviolette-Roman in deutscher Sprache bietet alles, was einen sehr guten Krimi ausmacht: eine spannende Story; interessante Personen; nicht aufgearbeitete geschichtliche Vorgänge - und die Provence, vom Frühling bis zum Herbst Ziel von Millionen Urlaubern, von denen so mancher süchtig nach dieser Landschaft wird...
Aber Vorsicht, lieber Leser: Der Roman spielt im Winter, wo es nass, eisig, kalt und grau ist; und so ähnlich sieht es auch in den Seelen mancher handelnden Person aus.
Es geht - natürlich - um Mord. Erstes Opfer ist die Betreuerin einer gelähmten reichen Frau aus Sisteron. Kommisssar Laviolette ahnt bald, dass die Gelähmte etwas zu verbergen hat..
Ein unheimlich spannender Krimi mit einem unerwarteten Ende - man liest ihn in einem Zug!
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