In allen Mike-Hammer-Romanen sind "Gut" und "Böse" klar getrennt und Grauschattierungen kaum existent. Dabei ist schonungslose Gewaltanwendung, wenn sie denn zum Sieg der Gerechtigkeit führt, gestattet. Darin unterscheidet sich auch dieses Buch kaum, obwohl "Ich"-Erzähler Hammer passagenweise nachdenklich, gefühlsbetont und weniger schußgewaltig wirkt, als in früheren Bänden. So ist dieser Detektivroman, in dem Hammer einen erbitterten Kampf gegen die Mafia führt, nicht für jeden Lesergeschmack geeignet.
Fazit: Entweder man liebt Hammer, dann sollte man dieses Buch lesen auch wenn es nicht so hochklassig ist wie ältere Werke, oder man haßt ihn, dann Finger weg.