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Produktinformation
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Der Verdacht liegt nahe, es mit einer heidnischen Opferstelle zu tun zu haben. Aber kann es in der beschaulichen Kleinstadt so etwas wie Voodoo oder Satanismus geben? Dann wird plötzlich in einem Plastiksack am Ufer eines Sees auch noch der Torso eines Jungen gefunden, in den eindeutig diabolische Zeichen eingeritzt sind. Aber: Warum riecht auch dieser Körper nicht so, wie Körper in diesem Zustand der Verwesung riechen? Warum ist er viel weniger von Insekten befallen als zu erwarten war? Und: Welche Rolle spielt ein undurchsichtiger Prediger bei den Mordfällen, der die Bevölkerung gegen Tempe aufzuhetzen sucht und nach Lynchjustiz ruft?
Am Anfang von Der Tod kommt wie gerufen steht Kathy Reichs vielschichtige Ich-Erzählerin nicht nur vor den Scherben einer Beziehung, sondern auch vor vielen Rätseln. Im Zuge der Handlung, die immer wieder von privaten Exkursen durchbrochen ist, klärt sich zwar Manches. Aber die Lösung der Fälle ist dann doch für alle -- auch für den Leser -- überraschend. Am Ende ist dann nur noch Tempes Zukunft offen. Das lässt auf eine Fortsetzung mit einem neuen Mordfall hoffen. Fans dürfen also gespannt sein und bleiben. -- Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Hardcore Forensik, Lektionen über synkretische Religionen & Verwesung und zu viel Schwelgen in Erinnerungen (2,5*),
Von
Rezension bezieht sich auf: Der Tod kommt wie gerufen (Gebundene Ausgabe)
Reichs versucht sich in ihrem 11. Temperance Brennan Roman am Mystischen: Tempe wird zu einem Keller gerufen. Dort befinden sich Teile von Skeletten, ein Kessel, Kerzen und andere Utensilien, die auf Teufelsanbetung deuten. Tempes zweiter Fall dreht sich um einen Körper ohne Kopf. In den Körper wurde das Zeichen des Teufels geritzt. Leider erfährt ein radikaler ehemaliger Prediger (jetzt County Comissioner) ziemlich schnell von den Fällen und nutzt diese für seinen grossen Medienauftritt: Er macht Satanisten für die Morde verantwortlich und veranlasst Tempe im Gegenzug zu einem unrühmlichen Auftritt. Zu allem Überfluss muss sie nicht nur mit Detective Erskine "Skinny" Slidell zusammenarbeiten, sondern sehnt sich nach Ryan, Alkohol und schwelgt in Erinnerungen...Für meinen Geschmack gab es hier *viel zu viel* Informationen über Charlotte-Mecklenburg, Forensik, Verwesung & Skelette, synkretische und "neuheidnische" Religionen (Voodoo, Santería, Wicca, Satanismus - um nur einige zu nennen). Ausserdem schwelgt Tempe fast unablässig in irgendwelchen Erinnerungen (sei es an eine Affäre zu Studienzeiten oder an Ryan) und sie schmachtet nach Ryan. An was es "Der Tod kommt wie gerufen" meiner Meinung nach meistens fehlt, ist Spannung. Ich hatte mich wirklich auf Nr. 11 in der Temperance-Brennan-Reihe gefreut, aber ich kann mich irgendwie nicht mehr in sie hinein versetzen. Die Story erschien mir langweilig und weitschweifig. Ich habe mehr als eine Woche gebraucht, um es zu Ende zu lesen. Was vermutlich als Aufruf für Verständnis anderer Glaubensformen gemeint war, kam meistens herüber wie langatmige und langweilige Vorlesung gespickt mit nicht gerade spannenden Ermittlungsarbeiten. Wie in jeder Serie gab es auch hier gute und weniger gute Bücher. "Der Tod kommt wie gerufen" war für mich eindeutig eines der weniger guten Bücher - auch wenn es *nicht ganz* so schlecht ist wie "Totgeglaubte leben länger". Reichs hat hier zwar nicht vollständig versagt, aber es ist ihr nicht gelungen, Spannung zu erzeugen. Und das ist m.E. eine Sünde gegen uns Serienabhängige :-(. Falls Sie Hardcore-Forensik-Fan sind und sich gleichzeitig *sehr* für andere Religionen, Glaubensrichtungen *und* amerikanische Geschichte interessieren, gefällt Ihnen "Der Tod kommt wie gerufen" vielleicht besser als mir. Für mich war es nur 2,5* wert. Frau Reichs, machen Sie bitte Nr. 12 endlich wieder zu einem richtig spannenden Leseerlebnis! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Krimi oder Sachbuch?,
Von
Rezension bezieht sich auf: Der Tod kommt wie gerufen (Gebundene Ausgabe)
Als wirklich treue Leserin habe ich mich auch von den letzten, eher schwachen Brennan- Krimis nicht aus der Ruhe bringen lassen und das neuste Werk von Kathy Reichs voller Vorfreude nach Hause geschleppt.Und, ja, ich habe es wie gewohnt in einem Rutsch durchgeschmökert. Aber es fiel mir nicht überall leicht. Frau Reichs, sagen Sie mir, was soll das? Warum muss die Geschichte jeder Straße, in der Tempe einen Tatort besichtigt, haarklein von den amerikanische Ureinwohnern bis heute seziert werden? Das liest sich nicht wie ein Krimi, das ist ein nettes historisches Sachbuch über Stadtentwicklung! Und dann die seitenlangen Ausführungen über die Unterschiede von Voodoo und Santeria - ja, das ist interessant, aber die Spannung stockt. Denn das bringt uns keinen Meter weiter in der Story. Und die ist - sorry ! - einfach gar zu berechenbar! Zu klar ist von Anfang an, wer gut, wer böse ist. Da ist kein Knalleffekt drin. Und doch bleiben viele Erzählstränge und Fälle offen. Ich habe noch einige Fragen zu der einen oder anderen Leiche aus dem Buch. Und wenn man grade denkt, daß wir endlich verschont bleiben mit diesem Hin- und - her mit Ryan, weil end-lich!!! ein neuer, netter Mann aufgetaucht ist, da purzelt der kanadische Superbulle doch allen Ernstes wieder über die Schwelle! Oh Mann! und wieder alles wie gehabt, inklusive Showdown.......Mit einer einzigen Ausnahme, einem eklatanten Disziplinverstoß der sonst sehr kontrollierten Cola light - Trinkerin Tempe Brennan, die im 11. Band plötzlich einmal furchtbar unvernünftig und leichtfertig über die Stränge schlägt - aber wie, das verrate ich nicht. Das nervt übrigens in Band 11 auch ein wenig: Jedes Kapitel endet mit einer düsteren Andeutung, daß bald etwas Schlimmes passieren wird....... Nicht der Schlechteste, aber auch nicht der beste Tempe - Brennan- Krimi, vor allem aber mit viel zu vielen Nebenkriegsschauplätzen und überflüssigen Infos, die langweilen( welche Bevölkerungsschicht wohnte wann und wie lange in einem bestimmten Stadtviertel von Charlotte und warum heißt die Stadt Charlotte denn Charlotte, wann wurde welches Stadtviertel wie und warum saniert...) während die Dinge, die man gerne noch wüßte( woher kam die Leiche im Fluß?) ungeklärt bleiben. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Ein Buch mit Gähnfaktor,
Von
Rezension bezieht sich auf: Der Tod kommt wie gerufen (Gebundene Ausgabe)
Kathy bleib bei deinen Leichen, möchte man der Autorin nach der Lektüre dieses Buches zurufen. Was soll auch schon gut sein, an einem Buch, in dem sich die Protagonistin auf den ersten 10 Seiten selbst tödlich langweilt und den Lesern mit Sätzen wie: 'Letzterer impliziert die Aufbürdung von Regeln durch ein externes Gremium oder . . . ' auf den Nerv geht.Das Buch habe ich in wenigen Stunden diagonal überflogen und schon das war im Grunde schade um die Zeit. Es liest sich staubtrocken wie ein Lehrbuch forensischer Anthroplogie, zusammen mit einem unbebildeten Stadtführers eines unbedeutenden amerikanischen Städtchens. Der Plot an sich lässt sich in wenigen Sätzen zusammen fassen, ist alles andere als spannend und gewinnt allenfalls am Schluss mal etwas an Tempo. Dafür rätselt eine angeblich talentierte Professorin der forensischen Anthropologie einschließlich ihrer Polizeikollegen an einem unüblichen Leichenbefund herum, um erst gegen Ende auf die am nächsten liegende Erklärung zu kommen. Tempe, hättest du mal mich gefragt, ich hätte es dir sagen können. Die rund 350 Seiten des Buches bestehen zu ca. 85% aus langatmigen medizinischen Erläuterungen *gähn *, die für den Laien vermutlich unverständlich bleiben, aus Beschreibungen von Straßen und Gebäuden in Charlotte/ Mecklenburg County, aus Aufzählungen amerikanischer Kürzel wie UNCC oder WSOC und einigen Abhandlungen über Kulte wie Voodoo, Wicca oder Satanismus. Der einigermassen flott geschriebene Schluss ist dann allerdings wieder so hanebüchern konstruiert, dann ich das Buch nur enttäuscht und verärgert zusammenklappen konnte. Als Thriller kann ich es jedenfalls nicht bezeichnen und auch nicht als spannende Lektüre weiter empfehlen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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