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Der Tod ist in der Stadt
 
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Der Tod ist in der Stadt [Taschenbuch]

Doris Gercke
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Goldmann (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442444268
  • ISBN-13: 978-3442444267
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 11,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.387.163 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Hamburg. Ein Frauenmörder geht um in der Stadt, und er führt minutiös Buch über seine Verbrechen. Kommissar Brunner nimmt die Fährte des Mörders auf. Was Brunner nicht ahnen kann: Seine Tochter stand schon einmal kurzzeitig auf der tödlichen Liste, und er täte gut daran, den Mörder nicht daran zu erinnern.

Autorenportrait

Doris Gercke, 1937 in Greifswald geboren, lebt in Hamburg. Nach Jahren als Verwaltungsbeamtin, Hausfrau und Mutter machte sie das Abitur nach und studierte Jura. 1988 erschein ihr erster Roman: "Weinschröter, du mußt hängen", mit dem sie ihre Karriere als Schriftstellerin begründete. 1991 wurde sie als Krimi-Autorin des Jahres in der Bundesrepublik Deutschland und in Schweden preisgekrönt. Heute ist Doris Gercke freie Roman-, Drehbuch- und Hörspielautorin. Ihre Krimis mit der charismatischen Heldin Bella Block wurden mit Hannelore Hoger in der Hauptrolle höchst erfolgreich für das Fernsehen verfilmt.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Nicht überzeugend, 9. Oktober 2003
Rezension bezieht sich auf: Der Tod ist in der Stadt (Taschenbuch)
Doris Gercke, die auch einige Bella-Block-Romane geschrieben hat, hat mit "Der Tod ist in der Stadt" keine wirklich überzeugend Leistung geliefert. Die die Idee, den Plot aus der Sicht des Mörders aufzurollen und Einblick in seine Gedankenwelt zu geben, die er dem Leser in Form eines Tagebuchs präsentiert, ist zwar eine gute, wirkt aber durch das ebenfalls ziemlich komplizierte Innenleben des ermittelnden Kommissars eher verwirrend. Es kostet schon etwas Mühe, dranzubleiben, wenngleich die Geschichte keine schlechte ist. Daher von mir zumindest 2 Sterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Beklemmend, 3. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Der Tod ist in der Stadt (Taschenbuch)
Ich mag Doris Gercke, ihre nüchterne, oft unangenehm bildhaft-direkte Sprache. Diese Buch, mal kein Bella Block, hat mich sofort hineingezogen. Dabei ist es fast beiläufig geschrieben, selten wird echte Spannung aufgebaut, das Ende ist, wie so häufig bei Gercke, einfach da und nicht wirklich befriedigend und erleichternd. Nicht der Plot ist es, die Nüchternheit, mit der die einzelnen Personen beschrieben werden, mit der sie agieren, über Perspektivwechsel näher gebracht, ist das eigentlich Spannende; die häufig wechselnde Sicht, die dem Leser sehr nahe bringt, dass irgendwie alle nur mit sich selbst und ihren alltäglichen Abgründen beschäftigt sind. Der Mörder, ein Psychopath und Sexualmörder, nimmt nicht wirklich eine Sonderstellung ein, Gradwanderungen betreiben auch die anderen auf die ein oder andere Weise - weit weniger schlimm sicherlich - die einem dann aber irgendwie so vertraut sind in ihrem Verhalten und ihren Gedanken, dass der eigentliche Täter viel näher heran rückt an unser Bewusstsein. Natürlich ist und bleibt er extrem und von Grund auf unverständlich - man bekommt hier und da in kleinen Dosen eine Ahnung davon, was zu seinem Verhalten führte, es wird aber weder als Erklärung noch als Rechtfertigung benutzt, auch nur beiläufig erwähnt -, aber er ist auch nur eine handelnde Figur, um die herum alle anderen in ihrer Lebenswirklichkeit stecken. Beklemmend.

Kommissar Brunner ist nur eingeschränkt am Ausgang der Geschichte beteiligt. Und er ist ziemlich weit unten angekommen in und mit seiner trostlosen und doch sehr anziehenden Gedankenwelt. Aber genau das zeichnet diesen Krimi auch aus, alle sind irgendwie verstrickt in ein Geschehen, das sie kurzfristig verbindet, Fäden, die sich kreuzen und anschließend wieder getrennt teils weiter gehen, teils nicht. Ihre Lebenswelten bleiben dabei so grundsätzlich verschieden, ihre Gedanken so sehr mit sich selbst beschäftigt, dass es keine Verbindung gibt zwischen ihnen. Am Ende bleibt für mich eine seltsame Leere und das Gefühl, dass es schade ist, keine weiteren Krimis mit Brunner gleich hinterher lesen zu können. Zwar taucht diese Figur in späteren Bella Block-Büchern hier und da auf, sie wird aber nicht wirklich weiter entwickelt. Dafür bräuchte es wohl eine eigene Serie. Vielleicht ist es aber auch genau diese gewisse Trostlosigkeit um Brunner, die sich nicht recht weiter entwickeln lässt, jedenfalls nicht von Doris Gercke. Denn dann müsste sie ihn, ganz gemäß ihrer üblichen Sicht auf die Menschen, entweder weiter fallen oder - vollkommen undenkbar eigentlich bei Gercke - glücklicher werden lassen.

Fazit: Nichts für "Who done it"-Fans, nichts Freunde der klassischen Krimispannung, trotzdem ein sehr gelungenes Buch, spannend auf eine zermürbende Art, vielschichtig, mit den Gercke-typischen Einsprenkeln von Tagesgeschehen, bitter und sehr real.
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