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Tod im Saukopftunnel Taschenbuch – 3. November 2008

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 224 Seiten
  • Verlag: Heyne (3. November 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453433866
  • ISBN-13: 978-3453433861
  • Größe und/oder Gewicht: 11,8 x 1,8 x 18,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 73.153 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Manfred H. Krämer, 1956 geboren, lebt mit seiner Familie in Lampertheim, einer Kleinstadt in Süddeutschland. Nach Abschluss seiner Lehre als Bauzeichner tat er das, was er schon als Achtjähriger tun wollte: Er wurde LKW-Fahrer. Anfangs im internationalen Fernverkehr in ganz Europa unterwegs, fährt er seit der Geburt seiner Tochter nur noch Tagestouren. Seit 1987 fährt Krämer für die Mannheimer Spedition Knubben.

Im Dezember 2004 erschien der erste Band aus der Reihe "Der Bergstraßen-Krimi", "Tod im Saukopftunnel". Der Krimi um Menschenschmuggler und eine brutale Mordserie wurde 2006 bereits zum fünftenmal aufgelegt.

Auch der 2005 erschienene Folgeband "Der Kardinal von Auerbach", um einen Chirurgen mit dunkler Vergangenheit und eine schöne Archäologin, fand zahlreiche begeisterte Leser.

Mit "Die Raben vom Mathaisemarkt", die einen auf grausige Weise zur Schau gestellten toten Bürgermeisterkandidaten umschwirren, erreichte die Reihe 2006 einen neuen Höhepunkt.

Im Dezember 2007 erschien "Tod im Saukopftunnel" als Hörbuch, gesprochen vom Autor selbst, der mit seiner wandelbaren Stimme und seiner expressiven Art zu lesen, stets für ausverkaufte Lesungen sorgt.

Mit dem Kurzkrimi "TotenHochzeit" lieferte Krämer 2007 ein höllisches Dinner-for-two als Beitrag zur Krimi-Anthologie "Mannheimer Morde". Diese Geschichte las Krämer im April 2008 in Wien anlässlich der dort stattfindenden Criminale mit großem Erfolg.

2008 erwarb der zur Random House Gruppe gehörende Heyne-Verlag die Taschenbuchrechte für die gesamte Bergstraßentrilogie. Ende 2008 erschien "Tod im Saukopftunnel" mit neuem Cover bundesweit, ihm folgte im November 2009 "Der Kardinal von Auerbach". 2011 werden "Die Raben vom Mathaisemarkt" folgen.

"ONCA Der weiße Jaguar" ist Krämers bisher wichtigstes Buch. Der Roman um das Schicksal einer bemerkenswerten Frau verbindet klassische Thrillerelemente mit großen Gefühlen ohne jemals sentimental oder gar kitschig zu wirken. Ein faszinierendes Abenteuer mit Niveau.

Die Mannheimer Privatbrauerei Eichbaum nahm Krämer im Oktober 2010 unter Vertrag und veröffentlichte das Hörbuch "Heiße Luft und kaltes Bier", in dem ebenfalls Solo & Tarzan die Hauptrollen spielen. Das Hörbuch wurde in einer Auflage von 30.000 Stück gebrannt und liegt als VKF-Aktion den Bierkästen bei.

Soeben fertiggestellt: "Spargelmord", der vierte Krimi mit Solo & Tarzan erscheint demnächst im Verlag Waldkirch und "Die Skorpionin", das erste Buch einer geplanten neuen Reihe um den exzentrischen Strafverteidiger Stephan Glimm. Diese Figur übernimmt der Autor fast 1:1 aus der Realität in Gestalt eines bekannten Mannheimer Strafverteidigers, mit dem Krämer gut befreundet ist und der ihm ständig Nachschub an Stoffen und Ideen liefert.

Zurzeit arbeitet Krämer an einem Krimi im Rheinschifffahrtsmilieu. Im Zuge der Recherche zu diesem Roman fuhr er vor einiger Zeit auf einem Kohlefrachter von Rotterdam bis Mannheim als "Leichtmatrose" mit.

Weitere Infos finden Sie auf meiner Autorenhomepage www.kraemer-krimi.de

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Manfred H. Krämer wurde 1956 im südhessischen Lampertheim geboren und ist seitdem dort wohnhaft. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. „Der Tod im Saukopftunnel“ ist sein erster Kriminalroman und der Auftakt einer Trilogie, die im Großraum Rhein-Neckar-Odenwald angesiedelt ist.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Regen ... Kein Landregen, wie ihn die Bauern und Winzer an der Bergstraße seit Wochen herbeigesehnt hatten, nein, es goss wie aus Eimern. In Schwaden zog er wie dramatisch wallende Theatervorhänge über das flache Land der Oberrheinebene, prasselte gegen die Fenster der Hochhäuser im Osten Mannheims, erzeugte Gischtfahnen hinter den Lastwagen auf der A 5 und verwandelte die schmalen Wirtschaftswege der Weinberge am Rande des Odenwaldes in schlammige Geröllpisten.
Der Motor des großen Geländewagens dröhnte im zweiten Gang, die Differentzialsperre verhinderte ein Durchdrehen der Räder und der Fahrer spähte angestrengt durch die nur notdürftig von den Scheibenwischern freigehaltene Frontscheibe. Die Scheinwerfer tanzten über windgepeitschte Büsche, streiften einen Wegweiser für Wanderer und tasteten sich an einer Bergmauer aus grobem Granit entlang. Der Weg beschrieb eine scharfe Kurve und der Fahrer musste weit ausholen, um den schweren Anhänger nicht aus der Spur zu bringen. Der Wind zerrte an der blauen Plane, welche die Ladung bedeckte. Zwischen den Regenschleiern sah man schemenhaft die Lichter Weinheims. Bei schönem Wetter konnte man von hier oben bis hinüber in die Pfalz blicken: rechts der markante Buckel des Donnersberges, links der Kalmit und die Haardt bei Neustadt. Dazwischen die Kühltürme des Phillipsburger Atomkraftwerkes und die bizarre Skyline der BASF.
Heute aber war alles grau und nass und unwirtlich. Genau so, wie es sich der Fahrer des Geländewagens gewünscht hatte. Er lenkte das Gespann in den Wald, verließ den Wingert mit dem schönen Namen Sulzbacher Saupferch und folgte den zahlreichen Kurven eines Holzabfuhrweges weiter bergauf. Er öffnete die Seitenscheibe ein kleines Stück, da die Frontscheibe trotz Gebläse anfing zu beschlagen. Hier im dichten Buchenwald, am Westhang der Bergstraße, war der Wind nur noch gedämpft zu spüren. Der Regen rauschte gleichmäßig durch das dichte Blätterdach. Es roch nach Erde und nassem Laub, nach Schwarzwild und vermodertem Holz. Der Fahrer im grünen Loden lächelte. Die Wildschweine hatten heute nichts zu befürchten. Heute nicht ... Doch das Lächeln huschte nur kurz über das runde Gesicht mit den dunklen, tiefliegenden Augen.
Der Mann war erst 41 Jahre alt, aber an diesem Spätnachmittag wirkte er wie ein alter, ausgezehrter Greis. Das, was sich unter der nassen, verschlissenen Plane des Anhängers verbarg, war schuld daran, schuld daran, dass er seit fast 48 Stunden nicht mehr geschlafen hatte, schuld daran, dass er nun bei diesem Wetter in den Bergen des Odenwaldes herumkutschierte, anstatt zuhause vor dem Kamin zu sitzen oder mit Freunden eine Partie Skat im Kronenkeller zu spielen. Doch nun würde er es zu Ende bringen. Hier, in den Bergen seiner Heimat, würde er seine Sorgen abladen. Buchstäblich ...
Bei einer Felsgruppe steuerte er den Wagen scharfnach links auf einen kaum erkennbaren, lange nicht mehr benutzten und zum Teil bereits von Brombeergestrüpp und Farn überwucherten Waldweg. Der Wagen schwankte in den ausgefahrenen Spurrillen. Trotz der großen Bodenfreiheit schabten Gras und Schlamm am Unterboden entlang. Der Mann hielt das Lenkrad fest umklammert, spielte vorsichtig mit Gas und Kupplung und brachte das Gespann schließlich vor einer halb zerfallenen Hütte zum Stehen. Erleichtert schaltete er den Motor aus, löschte die Scheinwerfer und zog die Handbremse an. Zufrieden musterte er die Hütte. Ein Geräteschuppen, den Waldarbeiter seit Jahren nicht mehr benutzten. Er wusste das, denn das hier war sein Wald.
Wie viele Einheimische besaß seine Familie seit Generationen eigene Waldgebiete. Aber die Forstwirtschaft rechnete sich schon lange nicht mehr. Lediglich der Holzeinschlag für die große Mannheimer Papierfabrik brachte ein bisschen Geld in die Kassen. Doch das bedeutete ihm kaum etwas. Er ging hier mehrmals im Jahr mit Freunden aufdie Jagd, schlug das Holz für den überdimensionalen Kamin seiner Wohnung am Hang hoch über Weinheim und sorgte dafür, dass die zwei Hauptwanderwege, die durch seinen Wald führten, in Ordnung gehalten wurden. Hier, in diese abgelegene Ecke zwischen Saukopf und Hirschkopf, kam außer ihm niemand hin.
Niemand kannte die alte morsche Bretterbude, die sich an die grauen Granitfelsen schmiegte. Niemand wusste, dass diese Hütte mehr verbarg als die paar verrosteten Werkzeuge und schimmeligen Regenmäntel. Der Mann nickte zufrieden, als er die Tür mühsam einen Spalt aufzwängen musste, um hineinzukommen. Drinnen war es fast finster. Ein merkwürdiger Kellergeruch erfüllte den winzigen Raum. Er legte seine Taschenlampe, ein mächtiges amerikanisches Modell, mit dem man zur Not auch Schädel spalten konnte, auf eine Kiste und räumte einen Stapel Bretter beiseite, die an der Rückwand lehnten. Allerlei Getier wuselte panisch davon, verkroch sich in Ritzen und unter aufgestapelte Holzscheite. Hinter den Brettern erschien der nackte Fels, der die Rückwand der Hütte bildete. In der Mitte gähnte eine schwarze Öffnung, die mit einem zwar rostigen, aber noch unverkennbar massiven Metallgitter verschlossen war. Ein Luftzug wehte dem Mann ins Gesicht. Er öffnete das unpassend wirkende, moderne Vorhängeschloss. Quietschend schwang das Tor zur Seite und der Mann trat gebückt hindurch. Der starke Strahl der Taschenlampe verlor sich in der Dunkelheit. Das Rauschen des Regens drang gedämpft herein und irgendwo, weit voraus, plätscherte Wasser.
Hinter dem Eingang erweiterte sich der Stollen so weit, dass der groß gewachsene Mann aufrecht stehen konnte. Er leuchtete die Holzbalken und Streben an, die alle drei Meter die Tunneldecke stützten, trat prüfend gegen einen massiven Eichenholzpfosten und schlurfte vorsichtig in die Dunkelheit. Nach etwa hundert Metern erreichte er eine primitive Absperrung aus Fichtenstämmen. Unmittelbar dahinter gähnte im Boden ein schwarzes Loch. Hier war auch die Quelle des moderfeuchten Luftzuges, der die ganze Zeit beständig wehte wie der Atem eines schlafenden Riesen. Der Mann hatte weder Angst vor Riesen noch vor dunklen Löchern in alten Bergwerksstollen. Er war hier aufgewachsen, kannte den alten Gang seit seiner Kindheit und hatte niemandem jemals davon erzählt. Wer weiß, wozu so was einmal gut ist, hatte er sich schon als 10-jähriger Lederhosen tragender Abenteurer gedacht. Nun wusste er es. Aber es freute ihn nicht besonders. Als kleiner Junge wollte er hier erbeutete Schätze horten, als frühreifer Bengel seiner Mathelehrerin ein gemütliches Liebesnest einrichten und als versponnener Gymnasiast den dritten Weltkrieg darin überleben. Nun würde der alte Luftschacht der längst vergessenen Vitriolmine eben als Endlagerstätte dienen. Hier würde er das loswerden, was ihm wie ein stählernes Fangeisen seit drei Tagen den Brustkorb umklammerte.
Er tappte vorsichtig zurück in die Hütte, schaltete die Taschenlampe aus und verhielt kurz, angestrengt lauschend. Aber nur der Regen war mit ihm hier oben. Der Regen und sein laut klopfendes Herz.


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Lionneas am 22. April 2012
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
... nicht unbedingt ein "must have". Habe das Buch meinem Mann geschenkt, da er aus der Gegend stammt in der die Geschichte spielt. Er hat es gelesen und meinte, dass es ganz witzig ist die Schauplätze die man selber kennt im Buch wieder zu entdecken. Die Geschichte selbst wäre aber einfach nur nett und nichts, was einen vom Hocker reißen würde.
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Von pundm am 7. November 2012
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Die Schauplätze sind authentisch, der Roman recht kurzweilig, flüssig zu lesen und zeitweise auch spannend. Wusste gar nicht, dass es hier in der Gegend so viele Morde in Serie gab! Irreführend ist die Kurzbeschreibung auf dem Bucheinband: einen ermordeten "Bauunternehmer" sucht man vergebens im Roman, dafür eine Reihe anderer Spezies.
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Von Hermann Dorweiß am 21. Juli 2014
Format: Taschenbuch
Aber nur für Lesser die aus dieser Region kommen. Viele Schauplätze haben einem hohen Wiedererkennungswert und einige Personen haben gewisse Ähnlichkeiten mit noch lebenden oder schon verstorbenen Personen.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Markus Tröbs am 21. Februar 2010
Format: Taschenbuch
>> An dieses Buch bin isch billisch drangekommen<<,würde Tarzan sagen.
Der pummelige Jogger Lothar Zahn, 31 Jahre alt,der seit seiner Schulzeit von jedermann nur Tarzan genannt wurde und seine Rotharrige Freundin Bertha Salomon ( Solo ) 23 Jahre alt,sind das originellste
Ermittlerpaar seit langem. Ein Killer hat es auf die Glorreichen Fünf
abgesehen.Tarzan und Solo beschließen als Freizeitbullen in eigener
Regie zu ermitteln. Mehr möchte ich zum Inhalt des Buches nicht verraten. Alles in allem ist das Buch von Manfred H. Krämer ein recht
unterhaltsamer Krimi. Über Tarzan und Solo gibt es viel zu schmunzeln!
Ich hab es bis zur letzten Seite mit Begeisterung gelesen.
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