Immer wieder freitags: Jeder wartet nur darauf, dass wieder eine Tankstelle überfallen wird. Es gibt schon eine ganze Reihe solcher Überfälle, doch die Polizei kommt der Bande einfach nicht auf die Spur. Es sind angeblich Jugendliche im Alter von ungefähr dreizehn bis zwanzig Jahren.
Als an einem Freitag wieder eine Tankstelle überfallen wird, kommt es außerdem noch zu dem Mord an einem Kunden. Die, für den Fall, ermittelnde Kommissarin gerät unter Druck. Und dann ist da auch noch Klara, die neue Freundin ihres Sohnes Nils, die von zu Hause abgehauen ist und für eine knappe Woche in ihrer Wohnung wohnt. Auch Klaras Bruder Pit ist von zu Hause abgehauen und das ist der Anfang einer Spur.... Nils und Klara wollen Pit finden und geraten so auch in den Fall der Tankstellenüberfälle, für den ausgerechnet Nils' Mutter zuständig ist.
Das gerade neu erschienene Buch "Tod im Hafen" ist zwar mehr ein Krimi als ein Thriller, wie es auf dem Umschlag steht, aber trotzdem irre spannend und unbedingt weiterzuempfehlen. Olaf Büttner hat einen leicht zu verstehenden Schreibstil, was das Lesen des Krimis etwas erleichtert. Was ebenso sehr gut ist, ist, dass man in diesem Buch beide Seiten kennen lernt, nicht nur die der "Opfer", sondern auch die der Täter. Dieses Buch hält einen nicht lange auf, es ist schnell zu "verschlingen". Auch Leuten zu empfehlen, die sich gern vor dem Lesen drücken.