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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
33 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Düstere Geheimnise hinter Kirchen-Mauern,
Rezension bezieht sich auf: Tod an heiliger Stätte (Gebundene Ausgabe)
St. Anselm ist ein kalter, ungemütlicher Ort an der Küste East Anglias. Abgeschieden von der Welt, bereiten sich hier junge Männer auf ihr Amt als Pfarrer in der anglikanischen Kirche vor. Ein Priesterseminar, dessen Zukunft auf dem Spiel steht: Zu elitär, zu kostspielig und zu weltfremd sei die Ausbildung dort, behaupten die Gegner. Einer von ihnen ist der Erzdiakon Crampton, der an einem stürmischen Herbstwochenende dem Seminar ein Besuch abstattet. Einen Besuch, den er nicht überleben wird... Bei einigen Bewohnern von St. Anselm ist der Erzdiakon unbeliegt und zwar nicht nur, weil er eine Schließung des Seminars befürwortet. So war Crampton mitverantwortlich dafür, dass Pater John, der seinen Lebensabend in St. Anselm verbringt, wegen sexuellen Missbrauch von Jungen hinter Gitter wandern musste. Der Erzdiakon hat viele Feinde. Doch einer scheint ihn besonders zu hassen, denn nach einer stürmischen Nacht wird er erschlagen in der Kirche aufgefunden, neben ihm zwei Altarkerzen. Commander Adam Dalgliesh, der sich gerade an dem Wochenende auch in St. Anselm aufhält, sieht sich mit einem Mord konfrontiert. Eigentlich sollte Dalgliesh den Tod eines jungen Studenten untersuchen, dessen Leiche vor einigen Wochen am Strand gefunden wurde. Die örtliche Polizei hatte den Fall zwar schon abgeschlossen und ihn für einen Unfall erklärt, aber der Stiefvater des Toten, der einflussreiche Industrielle Sir Alred Treeves, zweifelt an der Version. Zudem starb einige Zeit später die alte Haushälterin des Priesterseminars unter mysteriösen Umständen. Stehen die Todesfälle etwa in einem Zusammenhang? Die schaurig-schöne Kulisse von St. Anselm, die düsteren Geheimnisse seiner Bewohner und Besucher, die von Inzest bis zu wissenschaftlicher und beruflicher Gier reichen, der kluge Ermittler Dalgliesh - all das hat P. D. James einmal mehr zu einer profunden und spannenden Krimigeschichte zusammengeschnürt. In bester Tradition erzählt sie konventionell über Mord, Leidenschaft und Hass in einer geschlossenen und abgeschiedenen Gesellschaft. Besonders reizvoll ist dabei die anglikanische Kirche, zerrissen im Streit zwischen Tradition und Modernität. Während der ermordete Erzdiakon Crampton ein Verfechter des Fortschritts ist, der die Kirche mit allen Mitteln ins 21. Jahrhundert peitschen möchte, sind die kirchlichen Mitglieder von St. Anselm der Tradition verpflichtet. Dabei macht P. D. James keinen Hehl daraus, mit wem sie sympathisiert. Wer's wissen möchte und wer klassische, englische Krimis liebt... Lesen! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die alte Dame kann es immer noch !,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Tod an heiliger Stätte (Gebundene Ausgabe)
Jedesmal bei einem neuen P.D.-James-Roman denke ich "Das ist jetzt aber bestimmt der Letzte." Und jedesmal, wenn wieder ein neuer erscheint, freue ich mich über meinen Irrtum. Wenige können so schreiben wie die immerhin schon 81-jährige Dame ! Besonders gut sind immer die Adam-Dalgliesh-Romane, weil der Commander ganz einfach ein toller Mann ist. Schön, dass er sich hier endlich mal wieder verliebt, und hoffentlich ist P.D. James noch in der Lage, dies in noch einem Roman weiter zu verfolgen.Die Geschichte ist wieder schön verschachtelt und die typische Rätsel-Situation (ein begrenzter Ort, ein Mord, eine begrenzte Anzahl Verdächtiger, von denen es eigentlich keiner gewesen sein kann) ist hervorragend herausgearbeitet. Der Leser hat natürlich sofort einen Veracht, der sich -wie eigentlich immer- dann doch nicht bewahrheitet. Das Motiv des (Überraschungs-)Täters ist diesmal allerdings schwer nachzuvollziehen, besonders seine Inszenierung des Mordes, hinter der man eigentlich viel mehr vermutet, als dann dran ist. Also, wieder einmal sehr gelungen und nur zu empfehlen ! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Eher enttäuschend,
Von
Rezension bezieht sich auf: Tod an heiliger Stätte (Gebundene Ausgabe)
Dies hier war mein 1. Krimi von P.D. James und ich war schon sehr gespannt, denn sie wurde mir sehr empfohlen. Der Klappentext war sehr viel versprechend: ein mysteriöser Unfall/Selbstmord, ein Mord an einer ungewöhnlichen "heiligen" Stätte und dazu noch ein eher kleiner Kreis von Verdächtigen.Leider wurden meine Erwartungen eher enttäuscht. Der Krimi war zum Teil sehr langatmig und manche Stellen habe ich überflogen, da sie mit der Handlung eigentlich nichts zu tun hatten. Auch die Auflösung war eher undramatisch und ich wartete vergeblich auf gesteigerte Spannung zum Finale. Alles in allem: der Rahmen für die Handlung ist wirklich gut ausgedacht, aber man hätte mehr daraus machen können. Auch das Motiv ist nicht so ganz ersichtlich. Und 300 Seiten anstatt 540 wären auch genug gewesen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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