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Tod einer Polizistin
 
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Tod einer Polizistin [Gebundene Ausgabe]

Dieter Schenk
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Hoffmann und Campe (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3455064949
  • ISBN-13: 978-3455064940
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,4 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 382.557 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Autorenportrait

Dieter Schenk, geb. 1937, war als Kriminaldirektor im Bundeskriminalamt jahrelanger Berater des Auswärtigen Amtes in Fragen der Sicherheit des diplomatischen Dienstes im Ausland; 1989 schied er auf eigenen Antrag aus dem Polizeidiest aus. Bekannt wurde er durch den Tatsachenroman "BKA - Die Reise nach Beirut". Für sein Buch "Die Post von Danzig - Geschichte eines deutschen Justizmordes" wurde er in Polen und in Deutschland mit Auszeichnungen geehrt. Seit 1998 ist Dieter Schenk Honorarprofessor der Universität Lodz mit einem Lehrauftrag für Geschichte des Nationalsozialismus

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch ist ein unbedingtes Muss für jeden Polizeibeamten, um ihn für diese Thematik zu sensibilisieren, aber auch für "Nichtinsider" uneingeschränkt zu empfehlen. Es ist m. E. kein fiktiver Fall, wie der Autor versichert oder versichern muss. Daher sollte die Aufarbeitung des Buches fester Bestandteil polizeilicher Ausbildung sein.
Beim Lesen stellt sich immer wieder ein "Gänsehautgefühl" aber auch Wut und letztlich die Erkenntnis ein, wie ohnmächtig der einzelne Polizeibeamte bzw. die Poliziebeamtin der Behördenleitung ggü. steht. Dass es durch Kumpanei sowie Verdrehung und Erfindung von angeblichen Tatsachen sogar möglich ist, einen SEK-Einsatz zu iniziieren, um die Polizistin Hanna einer "Nervenklinik" zuzuführen, ist schockierend. Dies setzt sich in der Erstellung von polizeiärztlichen Gutachten über die Psyche der Betroffenen fort, die fern jeder Objektivität sind, um sie aus dem Polizeidienst zu entfernen. Erschütternd ist auch, dass selbst die Staatsanwaltschaft und die zuständigen Gerichte die Tragweite und Problematik nicht erkennen bzw. erkennen wollen, denn was nicht sein darf, ist auch nicht. Das Buch vermittelt aber auch die Erkenntnis, dass solche Machenschaften nur möglich sind, wenn Mitarbeiter und Kollegen wegschauen, das Mobbingofper also alleine dasteht, was ein wesentliches Indiz für Mobbing ist. Bei allen Emotionen, die beim Lesen unweigerlich aufkommen, darf aber nicht unbeachtet bleiben, dass es sich hier um Einzelfälle handelt und nicht jede sachliche Kritik (insbesondere wiederholte Kritik), als Mobbing zu bewerten ist.

Eine weitere Hauptperson des Buches, die Kriminalhauptkommissarin Bianca Müller (alias Sabrina Neudeck), hat sich im April 2005 im Alter von 50 Jahren bedauerlicher Weise das Leben genommen, da sie die ständigen Anfeindungen nicht mehr ertragen konnte. Dies zeigt, wie wichtig ein offensiver Umgang mit diesem Thema ist.
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15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Ein bestürzendes Buch von der ersten bis zur letzten Seite. Endlich schreibt jemand über die Mißstände im Polizeiapparat. Mobbing findet jeden Tag und immer bei der Polizei statt. Hochmotivierte, mit viel Gerechtigkeitssinn ausgestattete, fachlich kompetente Polizeibeamte werden tagtäglich von Beamten des höheren Dienstes gemobbt. Aufgedeckte Fehlentscheidungen und Mißstände werden gedeckelt, vertuscht. Betroffene Beamte werden für dumm und nicht fähig erklärt, von höheren Beamten bedroht und letztendlich mundtot gemacht. Diese Methoden beschränken sich nicht nur auf sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz, sondern finden in allen Bereichen der Polizei statt. Gute Beamte verschwinden in der Versenkung, da sie sehr unbequem sind. Sorgen Sie durch den Kauf dieses Buches für eine möglichst große Verbreitung dieser Machenschaften, damit wieder Fachkompetenz und persönlicher Einsatz für die Gerechtigkeit auch wieder bei der Polizei Einzug erhält. Denn jeder Bürger braucht die innere Sicherheit. Diese kann nur von sehr guten Beamten auf der Strasse gesichert werden.
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