Ich habe fast alle Bücher der Reihe gelesen und dies ist für mich mit Abstand das langweiligste. Eine Kurzgeschichte ist hier auf 10fachen Umfang aufgebläht worden. Ich habe gerade erst die Mitte erreicht und es ist unertränglich weiter zu lesen (evt.). Der Inhalt entspricht einer Dektetiv-Kurzgeschichte, doch niemals einem Buch.
Beispiel:
Normalerweise in den Krimis der Serie wird alle 50 Seiten darauf hingewiesen, dass Fidelma A: eine Ordensschwester ist, B: hohe, juristische Befugnisse hat und C: Schwester eines Königs ist. Hier erfolgt diese Belehrung im Schnitt alle 15 Seiten und ist einfach nicht mehr auszuhalten. Es benötigt über 100 Seiten mit nichts außer ein paar Befragungen um auch nur etwas weiter zu kommen und (die ein geübter Leser schon lange hat, denn die Böse Figur ist bei Tremayne ohnehin immer die selbe), Fortschritte oder auch nur Inhalte sind keine in Sicht.
Die Gespräche der Menschen entsprechen qualitativ den schlimmsten TV-Serien und der Autor versucht alles, aber auch wirklich alles um irgendwie seine geschichtlichen Informationen anzubringen. Ich interessiere mich sehr für Geschichte aber wo es nicht passt, passt es nun mal nicht, so werden z.B. mitten in einer Befragung zu den Tagen vor dem Mord plötzlich lange, geschichtliche Erklärungen gegeben!
Handlung: Fidelma geht brav von einer Person der Handlung zur nächsten und befragt sie was passiert ist.... eine Ewigkeit an Ansammlung aller negativen Aspekte der Fidelma Reihe. Und Bruder Edulf hat noch nicht mal mehr seine übliche Rolle als lateinischer Sprücheklopfer, um zu zeigen wie gebildet der Autor ist.
Das Pärchen selbst ist wie immer: Selbst zwischen Winetouch und Ranger hat es mehr geknistert als zwischen den beiden, wie die je ein Kind bekommen haben, ist mir schleierhaft.