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Der Tod in den Weltkulturen und Weltreligionen
 
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Der Tod in den Weltkulturen und Weltreligionen [Gebundene Ausgabe]

Constantin von Barloewen
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 518 Seiten
  • Verlag: Diederichs (1996)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3424012521
  • ISBN-13: 978-3424012521
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 13,8 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 613.291 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Welche Rolle spielt der Tod in den großen Weltkulturen und Weltreligionen? Die bedeutendsten Gelehrten haben darüber nachgedacht, welche kulturelle, mythische und religiöse Tradition sich hinter der Auffassung und Verarbeitung des Todes verbirgt. Das Buch beleuchtet das Thema konsequent aus interkultureller Sicht.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein wichtiger Sammelband zum Thema, 18. Mai 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Tod in den Weltkulturen und Weltreligionen (Gebundene Ausgabe)
„Ist eine Frage von größerer Tragweite für den Menschen denkbar als die nach dem Tod? Es ist nicht zu befürchten, daß sie einmal an ,Aktualität' verlieren könnte", schreibt Ignace Lepp. Die Erfahrung und die Kenntnis des Sterbenmüssens ist allgemein menschlich. Sie übersteigt Kontinente und Kulturkreise. Vor dem Faktum und dem Fatum des Todes suchte der Mensch aller Zeiten und Regionen nach „Lösungen", die das unausweichliche Ereignis rituell „verarbeiten" und mythische oder religiöse „Perspektiven" entwickeln.Einen umfänglichen Überblick, der durch seinen interkulturellen Ansatz und mit seinen überaus interessanten Detailthemen beeindruckt, bietet dieser Sammelband, den Constantin von Barloewen - Lehrstuhlinhaber für Anthropologie und vergleichende Kulturwissenschaften in Karlsruhe - herausgegeben hat. Der Aktualität und der Kompetenz kommt zugute, daß es gelungen ist, in ihrer Disziplin ausgewiesene Fachleute für das Thema zu begeistern. So fragt z. B. Hans Belting, u. a. Autor des bekannten Buchs zur „Geschichte des Bildes vor dem Zeitalter der Kunst", nach den körperlichen Bildwerken, die im rituellen Umgang mit dem Tod entstanden sind. Jan Assmann, profunder Kenner der altägyptischen Kultur, sieht in den - dort verschieden ausgebildeten - Formen der Rechtfertigung die auseinandergefallene Identität gerettet. Raimundo Panikkar, Autor zahlreicher Bücher aus Indologie, Philosophie und vergleichender Religionswissenschaft, entnimmt den Veden die Erkenntnis, daß der Tod den Menschen vor die grundsätzlichste metaphysische Frage stellt: Die heilige Schrift der Brahmanen sieht am Beginn der Welt den Ort des Todes und gleichzeitig im Tod die Unsterblichkeit.Neben weiteren Beiträgen zur Todesvorstellung im Judentum, im Islam, in der afrikanischen bzw. südamerikanischen Kultur, im Buddhismus und im abendländischen Traditionskreis beschäftigen sich andere Aufsätze u. a. mit dem Doppelselbstmord als kulturellem und religiösem Phänomen in Japan oder mit der Konservierung von Lenins Körper und der dahinterstehenden russischen Tradition bzw. Einstellung.
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