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Tod aus der Luft: Kriegsgesellschaft und Luftkrieg in Deutschland und England
 
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Tod aus der Luft: Kriegsgesellschaft und Luftkrieg in Deutschland und England [Kindle Edition]

Dietmar Süß
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

Kindle-Preis: EUR 23,99 Inkl. MwSt. und kostenloser drahtloser Lieferung über Amazon Whispernet

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Dietmar Süß hat nun in der ersten Sozialgeschichte des Luftkriegs die Erfahrungen beider Gesellschaften mit dem „Tod aus der Luft“ einander gegenübergestellt. Es ist, trotz des Umfangs von 750 Seiten ein spannendes, nachdenkliches, moralische Klippen mit wissenschaftlicher Souveränität umschiffendes Buch geworden.« (Süddeutsche Zeitung, 15.03.2011)

»Mit dem 700-Seiten-Buch „Tod aus der Luft“ legt der Jenenser Historiker eine Paralleluntersuchung für Großbritannien und das Deutsche Reich vor – ein überaus ergiebiger Vergleich, weil die Frage nach der Legitimität des Bombenkriegs aus der Verengung auf Deutschland gelöst wird und die Auswirkungen der Bombardements auf die Zivilbevölkerung vorurteilslos aus der Perspektive der Betroffenen, eben der Opfer betrachtet werden.« (Der Tagesspiegel, 20.03.2011)

»Eine wirklich umfassende sozial- und kulturgeschichtliche Aufarbeitung des Luftkrieges.« (Kompass, 4/11)

Kurzbeschreibung

Der Luftkrieg und der Kampf um die Erinnerung


Der Luftkrieg gehört zu den zentralen Erfahrungen der Gewaltgeschichte im 20. Jahrhundert. Noch heute wird der Streit über Schuld und Verbrechen hoch emotional geführt. Das Buch von Dietmar Süß zeigt erstmals im Vergleich, welche Folgen der Bombenkrieg für Deutschland und England hatte und auf welche Weise Diktatur und Demokratie die Militarisierung der Bevölkerung betrieben.


Mit dem Zweiten Weltkrieg radikalisierte sich der Luftkrieg zur massenhaften Zerstörung von Städten und Militäranlagen. Er verband technische Modernität mit staatlicher Disziplinierung. Sirenen bestimmten seit 1939 den Kriegsalltag der Bevölkerung und ihre Kriegsmoral galt beiden Nationen als gesellschaftlicher Kitt. Doch was war gemeint, wenn von »guter« oder »schlechter« Kriegsmoral, von »Gemeinschaft« und vom »Durchhalten« die Rede war?


Dietmar Süß untersucht den Umgang mit dem »Tod aus der Luft« und geht der Frage nach, wie beide Nationen den Einsatz von Massentötungswaffen ethisch, religiös und politisch legitimierten. Welche Rolle spielten dabei die christlichen Kirchen, die Themen Vergeltung und »gerechter Krieg«? Das Buch zeigt, wie sehr solche Fragen auch nach 1945 immer wieder Wunden aufrissen und wie die Erinnerung an den Bombenkrieg noch bis in unsere Gegenwart hineinragt.


Über den Autor und weitere Mitwirkende

Dietmar Süß, geboren 1973, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Jena. Für seine Arbeit wurde er unter anderem mit dem Leibniz-Nachwuchsförderpreis 2002 und dem Bayerischen Habilitationsförderpreis 2003 ausgezeichnet. Er hat bereits mehrere Bücher zur Zeitgeschichte veröffentlicht, u.a. Das »Dritte Reich«. Eine Einführung (2008) und Luftkrieg. Erinnerungen in Deutschland in Europa (2009).
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