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Tod aus der Luft: Kriegsgesellschaft und Luftkrieg in Deutschland und England
 
 

Tod aus der Luft: Kriegsgesellschaft und Luftkrieg in Deutschland und England [Kindle Edition]

Dietmar Süß
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Dietmar Süß hat nun in der ersten Sozialgeschichte des Luftkriegs die Erfahrungen beider Gesellschaften mit dem „Tod aus der Luft“ einander gegenübergestellt. Es ist, trotz des Umfangs von 750 Seiten ein spannendes, nachdenkliches, moralische Klippen mit wissenschaftlicher Souveränität umschiffendes Buch geworden.« (Süddeutsche Zeitung, 15.03.2011)

»Mit dem 700-Seiten-Buch „Tod aus der Luft“ legt der Jenenser Historiker eine Paralleluntersuchung für Großbritannien und das Deutsche Reich vor – ein überaus ergiebiger Vergleich, weil die Frage nach der Legitimität des Bombenkriegs aus der Verengung auf Deutschland gelöst wird und die Auswirkungen der Bombardements auf die Zivilbevölkerung vorurteilslos aus der Perspektive der Betroffenen, eben der Opfer betrachtet werden.« (Der Tagesspiegel, 20.03.2011)

»Eine wirklich umfassende sozial- und kulturgeschichtliche Aufarbeitung des Luftkrieges.« (Kompass, 4/11)

Kurzbeschreibung

Der Luftkrieg und der Kampf um die Erinnerung


Der Luftkrieg gehört zu den zentralen Erfahrungen der Gewaltgeschichte im 20. Jahrhundert. Noch heute wird der Streit über Schuld und Verbrechen hoch emotional geführt. Das Buch von Dietmar Süß zeigt erstmals im Vergleich, welche Folgen der Bombenkrieg für Deutschland und England hatte und auf welche Weise Diktatur und Demokratie die Militarisierung der Bevölkerung betrieben.


Mit dem Zweiten Weltkrieg radikalisierte sich der Luftkrieg zur massenhaften Zerstörung von Städten und Militäranlagen. Er verband technische Modernität mit staatlicher Disziplinierung. Sirenen bestimmten seit 1939 den Kriegsalltag der Bevölkerung und ihre Kriegsmoral galt beiden Nationen als gesellschaftlicher Kitt. Doch was war gemeint, wenn von »guter« oder »schlechter« Kriegsmoral, von »Gemeinschaft« und vom »Durchhalten« die Rede war?


Dietmar Süß untersucht den Umgang mit dem »Tod aus der Luft« und geht der Frage nach, wie beide Nationen den Einsatz von Massentötungswaffen ethisch, religiös und politisch legitimierten. Welche Rolle spielten dabei die christlichen Kirchen, die Themen Vergeltung und »gerechter Krieg«? Das Buch zeigt, wie sehr solche Fragen auch nach 1945 immer wieder Wunden aufrissen und wie die Erinnerung an den Bombenkrieg noch bis in unsere Gegenwart hineinragt.



Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 1580 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 720 Seiten
  • Verlag: Siedler Verlag (31. Januar 2012)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B0078X8RD4
  • X-Ray:
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Format:Gebundene Ausgabe
Der Bombenkrieg gehört zu den zentralen Erfahrungen der Geschichte des Zweiten Weltkrieges. Die unterschiedlichen Bewertungen über die konzeptionellen Vorgaben und die Folgen, insbesondere für die Zivilbevölkerung, führen nach wie vor zu fundamentalen Kontroversen. Das Beispiel der verheerenden Bombenangriffe auf Dresden im Februar 1945 verdeutlicht wie schwer es ist, die historische Wahrheit vom bleiernen Nebel einer volkspädagogisch definierten Geschichtsinterpretation peu à peu zu befreien. Zur Bewertung des Bombenkrieges, seiner Konzeption, der gewaltigen Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung, der immensen Opferzahlen und vor allem der moralischen Verantwortung sind in den letzten Jahren eine Reihe von Publikationen erschienen, die einen wichtigen Beitrag zu einer ungeschminkten und mutigen Aufarbeitung der Ereignisse beigetragen haben. Erinnert sei dabei vor allem an Jörg Friedrichs Buch 'Der Brand' und Björn Schumachers Auseinandersetzung mit dem alliierten Luftkrieg gegen Deutschland unter völkerrechtlichen Gesichtspunkten ('Die Zerstörung deutscher Städte im Luftkrieg').
Vor diesem Hintergrund ist es zu begrüßen, daß der Bombenkrieg aus dem Blickwinkel seiner Sozial- und Kulturgeschichte, in Ergänzung der vorliegenden Arbeiten, einer eingehenden Betrachtung unterzogen wird. Dieser Herausforderung hat sich der Jenaer Historiker Dietmar Süß mit seinem Buch 'Tod aus der Luft' angenommen. Auf fast 580 Seiten untersucht Süß u.a.
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3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Dieser umfangreiche, gut lesbare Band des Historikers Süß aus dem Siedler-Verlag stellt einen Meilenstein in der deutschen, aber auch der internationalen Luftkriegshistoriografie dar. Während die im engeren Sinne miltärgeschichtlichen Aspekte des Luftkrieges gut erforscht sind, nimmt sich der Band der Sozialgeschichte des Bombenkriegs an und stellt dabei den Vergleich zwischen der faschistischen NS-Dikatur und dem demokratischen Großbritannien an, um jenseits revisionistischer Tendenzen strukturelle Gemeinsamkeiten wie Unterschiede gleichermaßen zu ihrem Recht kommen zu lassen. Fernab moralisierender Schuldzuweisungen werden kulturelle Praktiken aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen wie Literatur, Architektur, Politik, Religion usw. in den Blick genommen und überzeugend dargestellt. Dabei konzentriert sich Süß nicht nur auf die Jahre 1939-1945, sondern auch auf die Zwischenkriegszeit und die Nachkriegsepoche, die auch unter erinnerungskulturellen und gedächtnispolitischen Gesichtspunkten aufgearbeitet wird. Wer sich in die Thematik der Sozialgeschichte des Luftkriegs einarbeiten möchte, wird an diesem Band nichts zu bemängeln haben. Wer sich jedoch eher für Flugzeugtypen, Luftkämpfe oder ähnliches interessiert, sollte woanders suchen.
Dieser Band beweist, dass die jüngere Forschergeneration zunehmend die Ambition vertritt, objektive Erkenntnisse zum Luftkrieg in internationaler, komparatistischer Perspektive zu gewinnen. Damit geht Süß einen Weg, den man im Zeitalter zunehmender Internationalisierung auch kulturwissenschaftlicher Forschung nur begrüßen kann.
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