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am 23. April 2012
Im wunderschönen Triest wirkt und lebt Proteo Laurenti, seines Zeichens Ermittler der örtlichen Polizei und erklärter Schwerenöter. Ihm zur Seite steht seine Frau Laura, die er jedoch mit der kroatischen Staatsanwältin schon seit Längerem betrügt. Und genau dies scheint ihm nun zum Verhängnis zu werden, als er in einem höchst brisanten Fall in einer angesehenen Schönheitsklinik ermitteln muss und damit in ein Wespennest gestochen zu haben scheint, aus dem nun jede Menge um sich stechender Menschen hervorkommen. So muss Laurenti sich bei einer internen Untersuchung wegen angeblicher Korruption durchleuchten lassen und kommt in arge Not, muss er doch erklären, was er des Öfteren hinter den Grenzen zu suchen hat.

All das scheint trotzdem nicht verhindern zu können, dass nach dem Fall eines nackten Mannes, der bei einem Staatsbesuch dem deutschen Bundeskanzler vors Auto fällt und tot ist, die Ermittlungen immer wieder in Richtung der Schönheitsklinik weisen und zwar in Verbindung mit dem schmutzigen Geschäft des Organhandels.

In dieser Geschichte um Machtmissbrauch, skrupellosem Umgang mit Menschen und mafiösen Seilschaften finden auch ein ausgedienter Polizeihund und ein 82jähriger, jedoch noch äußerst geistig mobiler Gerichtsmediziner ihren Platz, genauso, wie ein sich rächen wollender Zwillingsbruder eines verschwundenen Romänen, der hinter den Türen der Schönheitsklinik verschwand und lebend nicht wieder auftauchte, genauso wie ein sich ebenfalls rächen wollender Reporter, dessen große Liebe auf mysteriöse Weise starb und wo er nun die Spur bis hier ins schöne Triest verfolgt hat und sich nun am Ziel glaubt. All das spielt vor der wirklich malerischen Kulisse von Triest, wo man in ruhigeren Zeiten Urlaub machen möchte, doch nun lieber erleben möchte, dass Proteo Laurenti für Recht und Ordnung und vor Allem für Gerechtigkeit sorgt. Ob ihm das gelingt, sei dahingestellt und soll hier nicht vorweggenommen werden!

Meine Meinung:

Ein wahnsinnig brisantes Thema, schwarzer Organhandel, auf Kosten der manchmal doch sehr unfreiwilligen Spender, das ist einer der Haupthintergründe der Geschichte und das alleine hat mich schon sehr getroffen und zog sich, sehr gut zum Spannungsaufbau!, durch die ganze Geschichte durch. Man bekommt eine Gänsehaut, wenn man sich vorstellt, dass reiche Leute einfach das Portemonnaie zücken und irgendwo wird die Not eines ganz armen Teufels so ausgenutzt, ihm wird das Blaue vom Himmel versprochen, Reichtümer, womit er seiner Familie endlich ein besseres Leben schaffen könnte und dann wird er ausgenommen wie eine Weihnachtsgans und mit ein paar" Euros abgespeist und einfach wieder quasi auf die Straße geschmissen. Schreckliche Vorstellung. Und noch viel schrecklicher, da dies ja keine reine Fiktion ist, dass es tagtäglich irgendwo wirklich passiert, dass reiche Leute noch reicher werden, weil sie mit dieser Ware" handeln und andere sich auch noch vom Kuchen bedienen, in dem sie diesen Markt schützen und decken. Unfassbar.

Nun aber zu Proteo Laurenti. Eigentlich möchte ich ihn ganz gern übers Knie legen. Wie kann er seine Frau, die unbestritten toll sein muss, so hintergehen? Da geht mir doch leicht die Hutschnur hoch und erzeugt bei mir heftigstes Unverständnis. Aber, das gehört, wie ich mir hab sagen lassen, zu seiner Figur dazu. Hoffentlich wird er irgendwann schlau und merkt, was er da anrichtet. Ich wünsche es ihm!

Eindeutig ein Sympathieträger ist der alte Gerichtsmediziner, kauzig, schon manchmal etwas merkwürdig, aber ziemlich pfiffig der Gute und er hat trotz seiner 82 Jahre doch noch so einiges auf dem Kasten. Und eine andere Figur, die zur Handlung nicht wirklich was beiträgt, sich aber mit triefigen Augen in mein Herz geschlichen hat, ist der ausgemusterte Polizeihund. Die Situationen mit diesen beiden Personen haben mich bei aller Heftigkeit der sonstigen Geschehnisse zwischendurch mal kurz Luft holen lassen, mal ein kleines Lächeln provoziert und sollten viel mehr Beachtung erfahren.

Ansonsten war alles vertreten, was ein Krimi haben muss, genügend Bösewichter, die aber auch wiederum Opfer sind/waren, blutige Exponate, Hinweise, die es zu finden galt, eiskalte, skrupellose Drahtzieher, wo man sich inbrünstig wünscht, dass sie bitte in der Hölle für ihre Taten schmoren mögen und eben Proteo Laurenti, dem es mal nicht schadet, schwitzen zu müssen, dem ich aber trotzdem nicht wünsche, dass er alles verliert, weil er eigentlich ein netter ist.

Fazit:

Tod auf der Warteliste" ist etwas für Liebhaber der Reihe oder auch solche, die es noch werden wollen, die sich entführen lassen möchten ins wunderschöne Triest mit seinen tollen Menschen und die dort dann eine sehr spannende Geschichte rund um den Schwarzmarkt für Organe erleben wollen und die es auch ertragen können, wenn ein wenig Politik mit reinspielt. Das ist der einzige Punkt, der mich ab und zu gestört hat und für mich die Spannung unterbrach.
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am 29. Juli 2011
Krimis lese ich immer gerne und Salvo Montalbano oder Comissario Brunetti gehören zu meinen Favouriten. Also hatte ich mir von dieser Krimiserie etwas ähnliches erhofft. Ich muss allerdings sagen, das mit Proteo Laurenti, den ich im ersten Fall noch für verschroben und dadurch ganz interessant gehalten hatte, zunehmend an Rückgrat verliert. Er belügt und betrügt seine Frau, macht aber auch vor der Geliebten keine gute Figur. Unddass der hässliche aber sehr sympathische Hund am Ende lebensgefährlich verletzt wird aber nicht aufgeklärt wird, ob er überlebt (und es scheint so, als wäre das nicht der Fall) hat schlussendlich dazu geführt, dass dies nun mein letzter Proteo Laurenti Krimi war. Nebenbei wird das mühsam aufgebaute Wirrwarr an Handlungssträngen nicht ausreichend aufgeklärt. Auf mich wirkte es, als habe der Autor das Ende schnell runtergetippt weil er weg musste...

Alles in allem also ein gut geschriebener Krimi mit bescheuertem Ende und mit charakterschwachem Hauptakteur.
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HALL OF FAMEam 1. Januar 2005
Nach "Gib jedem seinen eigenen Tod" (dtv 20516 - Erstausgabe 2001) und "Die Toten vom Karst" (dtv 20620 - Erstausgabe 2002) liegt mit "Tod auf der Warteliste" (dtv 20756 - Erstausgabe 2003) das dritte Buch von Veit Heinichen mit Proteo Laurenti, nunmehr nicht mehr Commissario, sondern zum Vice-Questore aufgestiegen und mit dem Hund Almirante vulgo Clouseau unterwegs. Diesmal muß er ihn Fällen ermitteln, die - noch weiß er nicht wie - zusammenhängen: zum einen wird ein nur mit Operationskleidung versehener Mann, dessen Identität sich erst nach längeren Recherchen ermitteln läßt, von einem fahrenden Auto überrollt; zum anderen wird ein Chirurg entmannt, worauf er verblutet. Ein ehemaliger Gerichtsmediziner bringt ihn auf den Gedanken, ob nicht in der Schönheitsklinik auch illegale Organentnahmen und ebensolche Transplantationen stattfinden könnten. Als sich daraufhin die Ermittlungen von Proteo Laurenti auf die Klinik "La Salvia" fokussieren, wo der zu Tode gekommene Chirurg Leo Lestizza nicht nur arbeitete, sondern auch Miteigentümer war, zieht der Anwalt der Klinik Avvocato Romani alle Register, um Laurenti von weiteren Nachforschungen abzuhalten. Beim Begräbnis von Leo Lestizza kommt es dann zum erschreckenden Finale. Alles in allem ein spannender Krimi mit einem interessanten Plot, der einem einerseits das Triest-Flair näherbringt und andererseits mit zu vielen unnötigen Nebenhandlungen wie z.B. eine gegen eingeleitete Untersuchung wegen Korruption, die auch am Ende des Buches noch nicht abgeschlossen ist, belastet ist.
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am 7. September 2004
Ein weiterer Fall für Kommissar Proteo Laurenti.
Triest empfängt den deutschen Bundeskanzler zu einem Gipfeltreffen mit Berlusconi. Auf der Fahrt vom Flughafen ins Hotel springt ein nackter Mann vor die Limousine des Staatsgastes. Dabei wird er tödlich verletzt. Natürlich sorgt dieser spetakuläre Unfall für ein heilloses Chaos in Triest. Jeder verdächtigt jeden und Laurenti hat alle Hände voll zu tun. Im Laufe seiner Ermittlungen gerät auch er ins Fadenkreuz der Verdächtigen. Als dann auch noch der Chefarzt der exklusiven Schönheits-Klinik brutal ermordet wird,läuft das Fass über. Der Kommissar versucht in diesem Verwirrspiel von Korruption, Denunziation, Mord und Todschlag den Faden nicht zu verlieren, um zum Kern der Gewalt vorzudringen. Auf seinen Ermittlungen stellt er fest, dass alle Fäden in der Schönheits-Klinik zusammenlaufen. Zdem erfährt er, dass in dieser nicht nur einfache Schönheitsoperationen durchgeführt werden, sondern auch Transplantationen für reiche und berühmte Leute aus der ganzen Welt.
Mit Spannung und Action beginnt das Buch. In der Mitte wird es etwas langweilig und zuweilen auch chaotisch. Doch zum Schluss ist es dem Autor gelungen, die Spannung einigermassen wieder herzustellen.
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am 12. August 2003
lange habe ich auf den dritten fall mit proteo laurenti gewartet und wurde nun doch ziemlich enttäuscht.
seine beiden erste bücher mochte ich ja sehr gerne. vor allem *die toten im karst* hat mich beeindruckt.

in *tod auf der warteliste* geht es um eine in triest angesiedelte beauty-klinik für die reichen und berühmten, hinter deren mauern allerdings ein noch besseres geschäft gemacht wird: organhandel! menschen aus dem osten europas werden nach triest gelockt unter der vorspiegelung falscher tatsachen. es soll ihnen z.b. eine (spender)niere entnommen werden und dafür sollen sie viele dollars bekommen. allerdings werden diese menschen letztendlich infolge eines unfalles als hirntod erklärt um all die benötigten organe für gut zahlende patienten zu benutzen.
außerdem kommt der commissario proteo laurenti ein wenig in bedrängnis. ihm wird vorgeworfen (ziemlich halbherzig, wie mir schien) korrumpierbar zu sein.
spannend war die geschichte nur gegen ende, ansonsten eher flau und ziemlich halbherzig geschrieben ....
BS
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am 9. Mai 2013
es war mein erstes Buch von Veit Heinichen. Hatte in Diogenes über den Autor gelesen. Das Buch entsprach dem was der Artikel über den Autor versprach. habe bereits ein weiteres Buch bestellt. Eine Bereicherung und eine gute und spannende Lektüre.
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am 18. September 2014
liest sich gut, ist unterhaltsam, allerdings geht mir sein (das des Kommissars) andauerndes Verhältnis langsam auf die Nerven ! Herr Heinichen, wollen Sie uns Frauen auffordern, jegliches Fremdgehen zu tolerieren ?
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am 17. August 2008
Man erfährt sehr schnell, wer die "Bösen" sind in diesem Krimi. Mehrere Handlungsstränge - wie immer bei Heinichen - bedeutet mehrere Personen sind diesen Gangstern auf der Spur. Der schusselige und nicht besonders motivierte Kommissar ist der allerletzte, der den Mördern auf die Schliche kommt - im vorletzten Kapital. Der Kommissar isst gern in guten Restaurants und ist Weinliebhaber, erscheint jedoch ziemlich gleichgültig und jedenfalls mir recht unsympathisch. Er scheint vor allem an der Lösung des Falles wenig Interesse zu haben, er ist sogar extrem faul.
Sprachlich schlampig ist das Buch geschrieben: jemand schäumt über "von" Glück; "die Anzeige wegen Hausfriedensbruch wurde von der Staatsanwaltschaft eingestellt" (in der 6. Auflage !).
Heinichen hatte eine Spitzenidee: ein Ermittler in Triest, er stellt die Stadt vor und macht gleichzeitig Reklame für gewisse Restaurants, Hotels etc., insbesondere in jedem Buch wird das Restaurant seiner Frau angepriesen, das in Triest für Nichteinheimische extrem schwer zu finden ist.
Heinichen mag für seine Romane fleißig recherchieren - ja, wenn er das nicht tun würde, dann würde sie auch kaum jemand lesen.
Er versucht, Henning Mankell nachzumachen, schafft das aber leider nicht.
Eigener Stil wäre schön - und wenn er doch die Sprache lieben würde !
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am 1. Juli 2014
Thema des Romans ist der illegale Organhandel. Die Stadt Triest und ihre Umgebung sind wieder der Schauplatz und bekannte Figutren aus anderen Romanen von Heinichen begegnen einem wieder.
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am 13. Mai 2013
Bin wieder begeistert, völlig neue Thematik und interessant und spannend erzählt. Es gibt keine langen Atemzüge, nichts Überflüssiges und ich habe es in einem Rutsch durchgelesen!
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