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Tod am Zollhaus
 
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Tod am Zollhaus [Taschenbuch]

Petra Oelker
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: rororo (1. August 1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499221160
  • ISBN-13: 978-3499221163
  • Größe und/oder Gewicht: 18,9 x 11,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 76.423 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Petra Oelker
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

In einer Regennacht des Jahres 1765 wird im Hamburger Hafen der Schreiber des Großkaufmanns Claes Herrmanns ermordet. Der Täter, da sind sich die Hamburger sicher, ist Jean Becker, der Prinzipal eines Wandertheaters. Schließlich hat die Wache ihn volltrunken neben der Leiche gefunden. Nur die Schauspieler glauben fest an die Unschuld ihres Prinzipals und machen sich auf die Suche nach dem Mörder. Besonders Rosina, schön, pfiffig und entschlossen, nutzt ihre Talente, um sich in die ehrbare Hamburger Gesellschaft einzuschleichen. Zwischen Salon und Kontor, Börse und Kaffeehaus kommt sie einer heimtückischen Intrige auf die Spur ...

Über den Autor

Petra Oelker, geboren 1947, arbeitete als Journalistin und Autorin von Sachbüchern und Biographien. Mit «Tod am Zollhaus» schrieb sie den ersten ihrer erfolgreichen historischen Kriminalromane. Zu ihren in der Gegenwart angesiedelten Romanen gehören «Der Klosterwald» «Die kleine Madonna» und «Tod auf dem Jakobsweg».

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Dies ist der erste historische Krimi von Petra Oelker um die Kaufmannsfamilie Herrmanns und die Komödiantin Rosina. Letztere gehört zur Beckerschen Gesellschaft, einer fahrenden Schauspieltruppe, die im deutschsprachigen Raum im Zeitalter der Aufklärung als Wandertheater unterwegs ist.

Um es vorwegzunehmen, der "Tod am Zollhaus" ist genauso stark wie die anderen Bücher der Reihe ("Der Sommer des Kometen", "Die zerbrochene Uhr", ...), unterscheidet sich von diesen aber in einigen Details. Man spürt, dass Petra Oelker hier noch am Stil für ihre historische Krimireihe feilt. Die Personen sind noch etwas weniger "fertig", ihre Typen etwas weniger ausgeprägt, so als wären bei einem Gemälde die Konturen noch etwas weicher gezeichnet (im Vergleich zu den anderen Werken der Reihe).

Allerdings spielt die Autorin schon hier die ganzen Stärken ihres Entwurfs einer Krimireihe aus dem historischen Hamburg aus. Das Kaufmannsmilieu kann da ebensowenig fehlen wie das künstlerische. Hamburg hatte immerhin das erste öffentliche deutsche (und auch deutschsprachige, beim damaligen Siegeszug der italienischen Oper durch Europa nicht unbedingt dasselbe!) Opernhaus, für das u.a. der junge Georg Friedrich Händel seine ersten Opern komponierte. Petra Oelker gelingt es hervorragend, diese Stimmung zwischen Neuem (Theater) und Altem (Hanse), zwischen Aufbruch und Konservatismus herzustellen, in deren Spannungsfeld sich die Protagonisten bewegen. Dass dabei nicht nur die Sonnenseit des damaligen Hamburg zur Geltung kommt, ist dem Roman nur zuträglich. Es ist dieses menschlich und psychologisch schlüssige Gesamtbild, das Frau Oelker von anderen Autoren historischer Romane abhebt. Dabei sind ihre Erzählungen immer spannend und interessant auch in den Details.

Ich empfehle dieses Buch jedem Liebhaber historischer Romane und Biographien. Es gelingt einschlägigen Autoren nicht immer so wie hier, eine Epoche realistisch heraufzubeschwören, ohne dabei ins Vulgäre oder in die Langeweile abzugleiten.

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von isy3 TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
... ist Petra Oelker mit dem "Tod am Zollhaus" gelungen. Man merkt dem Buch an, daß die Autorin gründlich recherchiert hat: Stadtplanausschnitte aus der Zeit sowie ein Glossar am Ende des Buches helfen zusätzlich, sich im historischen Hamburg von 1765 zurechtzufinden. Nach wenigen Seiten hatte ich mich mit der Umgebung vertraut gemacht, die Petra Oelkers sehr lebendig beschreibt, und konnte mich der fesselnden Kriminalgeschichte um einen ermordeten Kontorschreiber widmen.

Eine bunte Schar liebenswerter Charaktere - die Beckersche Komödiantengesellschaft insbesondere die mutige Schauspielerin Rosina, genauso wie der etwas steife Hamburger Kaufmann Claes Herrmanns und seine unkonventionelle Tante Augusta - wuchs mir beim Lesen zunehmend ans Herz. Sobald ich das Buch zugeklappt hatte, freute ich mich schon auf ein weiteres Abenteuer mit ihnen.

Der Roman ist eine nette, leichte Unterhaltung, gewürzt mit viel Hamburger Stadtgeschichte und einer Prise Spannung. Er eignet sich besonders als Geschenk für Hamburg-Fans.

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Interessant fand ich vor allem den Blick auf das Hamburg einer anderen Zeit. Es wird die Stadt der "Pfeffersäcke" beleuchtet, aber auch die der einfachen Bürger und die des fahrenden Volkes. Die Darstellung ist überzeugend, so dass ich mir die damaligen Lebensbedingungen recht gut vorstellen konnte. Ganz nebenbei habe ich wieder ein bisschen was dazu gelernt - ja auch ein durchaus beabsichtigter Aspekt bei einem historischen Roman. Netter Gag: es treten ein paar Personen auf, die tatsächlich mal in Hamburg gelebt haben.

Der Krimi kommt ein bisschen schwer in Gange, ist dann aber recht spannend und flott zu lesen. Die letzte Begeisterung ist aber zumindest bei mir nicht aufgekommen. Das liegt wohl daran, dass immer eine gewisse Distanz zu den Hauptpersonen gewahrt bleibt. Untypisch ist der Krimi aus meiner Sicht, weil es keinen Kommissar, Privatdetektiv oder ähnliches gibt. Die Ermittlungen laufen aus zwei Richtungen aufeinander zu, sind aber geschickt miteinander verknüpft. Ermittlungen allerdings in Anführungsstrichen. Darunter darf man sich keine spaktakulären Untersuchungen vorstellen. Vielmehr nutzen die Hauptpersonen im wesentlichen ihren gesunden Menschenverstand, um mit Nachdenken und gezielten Fragen an den richtigen Stellen der Intrige auf die Spur zu kommen.

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Die neuesten Kundenrezensionen
Tod am Zollhaus
Pünktliche Lieferung. Jedoch die Bewertung "sehr gut" war etwas überzogen. M.E. wäre "gut" zutreffender gewesen.
MfG
Eildert van Hove
Vor 9 Monaten von Eildert van Hove veröffentlicht
für`n Hamburger Pflicht!
Es macht Spaß, ist unterhalsam und wie schon öfter beschrieben, ein guter Geschitsunterricht. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Miko aus der Sikothek veröffentlicht
gute Unterhaltung zum Schnäppchenpreis
Petra Oelker, die Grande Dame des deutschsprachigen historischen Krimis, ist in dieser Zusammenstellung mit ihren ersten drei Werken um Großkaufmann Claes Herrmanns und die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Februar 2010 von P. M. Boehmer
Erster Kriminalfall mit Rosina
Dieses Buch bildet den Auftakt einer Hansekrimi-Reihe aus dem 18. Jahrhundert. Gleich am Anfang wird ein Angestellter des Kaufmanns Claes Herrmanns ermordet. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Dezember 2008 von Skatersally
Guter Historienkrimi
Das war mein erstes Buch von Petra Oelker und es wird sicherlich auch nicht mein letztes sein. Sie schreibt spannend und beschreibt gut, so daß man sich als Leser fast wie... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. August 2008 von Filius Dexter
Hanseatisches Geschichts-Theater
Petra Oelker gelingt es mit diesem historischen Krimi nicht nur einen spannenden Mordfall zu inszenieren. Nein, sie lässt auch das alte Hamburg des 18. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. April 2007 von N. K.
Überzeugendes Werk
Tod am Zollhaus ist mein erstes Werk von Petra Oelker. Es lässt sich flüssig lesen und man bekommt einen Einblick in das Leben einer Komödiantentruppe. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Februar 2007 von SAMIG
Bin nicht sehr begeistert
Habe wie in meiner Rezension des Buches "Die einglische Episode" vom 6. Juli 2004 der Autorin eine 2. Chance gegeben und den "Tod im Zollhaus" gelesen. Lesen Sie weiter...
Am 2. September 2004 veröffentlicht
lesenswert
ich bin ja eigentlich kein leser von historischen romanen. bis jetzt habe ich immer alle nach ein paar seiten weggelegt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. August 2003 von diveconni
Geschichte ganz spannend!
Für mich sind die historischen Hamburg-Kriminal-Romane von Petra Oelker einfach wunderbar! Man erlebt das Alltagsleben, die Sitten und Gebräuche, die Lebensgewohnheiten... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. April 2003 von "elisabethula"
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