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Tod in Venedig
 
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Tod in Venedig

Dirk Bogarde , Silvana Mangano , Luchino Visconti    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Dirk Bogarde, Silvana Mangano, Björn Andrésen
  • Regisseur(e): Luchino Visconti
  • Komponist: Gustav Mahler
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 1.0), Englisch (Dolby Digital 1.0), Spanisch (Dolby Digital 1.0)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Portugiesisch, Finnisch, Isländisch, Schwedisch, Kroatisch, Tschechisch, Griechisch, Ungarisch, Türkisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Warner Home Video - DVD
  • Erscheinungstermin: 23. April 2004
  • Produktionsjahr: 1970
  • Spieldauer: 125 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0001J4H3Q
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 5.781 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Der alternde deutsche Komponist Gustav von Aschenbach reist zur Erholung nach Venedig. In seinem Hotel begegnet er dem polnischen Knaben Tadzio, dessen kindlich-reine Schönheit ihn fasziniert. Fortan verbringt er seine Zeit damit, den Jungen zu beobachten, ohne jedoch engeren Kontakt mit ihm oder seiner Familie aufzunehmen. Als in der Stadt eine Choleraepidemie ausbricht, weigert sich Aschenbach abzureisen und stirbt schließlich im Liegestuhl am Strand, während er in den Anblick Tadzios versunken ist.

Produktbeschreibungen

Auf der Suche nach seiner Jugend kommt Gustav von Aschenbach nach Venedig. Doch durch die Straßen streift schon der Tod. Aschenbach ist depremiert, die Faszination dieser Stadt bleibt ihm verschlossen. Und die Erinnerungen an seine Jugend bringen keine Befreiung, sondern lassen seine Verzweiflung noch größer werden. Plötzlich kommt es zu einer Begegnung, die sein Leben verändert. Eine Begegnung, die den sehnlichen Wunsch in ihm hervorruft wieder jung zu sein. Er trifft Tadzio. Einen blonden Jüngling. Doch als sein Leben anfängt, beginnt in Venedig

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
52 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Morte a Venezia (Luchino Visconti, 1970)
1970 verfilmte der italienische Meisterregisseur Luchino Visconti Thomas Manns berühmte Novelle „Der Tod in Venedig", die den Tod des alternden Schriftstellers Gustav von Aschen-bach im untergehenden Venedig und das Dekadenzproblem in Thomas Manns Werk in extrem zugespitzter Form behandelt. Das Ergebnis gehört ohne Zweifel zu den besten Literaturverfilmungen, die es gibt. Vor allem weil es dem audiovisuellem Medium gelingt, die Atmosphäre der Textvorlage mit den eben nur ihm eigenen und zur Verfügung stehenden Mitteln kongenial (erwähnt sei hier vor allem die Musik aus Gustav Mahlers 3. und 5. Symphonie) einzufangen. Der schmale Grat zwischen unangemessener Verfälschung und nur reproduzierender Kopie ist perfekt gelungen.
In ruhig-bedächtigen, eng an die Erzählung von Thomas Mann angelehnten symbolträchtigen Bildern erzählt Visconti von Aschenbachs (sehr überzeugend: Dirk Bogarde) schicksalhafter Verstrickung an die Lagunenstadt, deren schon vom Tode gezeichneter Schönheit er sich ebenso wenig mehr rechtzeitig entziehen kann wie dem zwar kränklich-dekadenten, aber gleichsam die Schönheit verkörpernden Knaben Tadzio. Überdeutlich werden die Stationen auf dem Weg des unaufhaltsamen Verfalls der Künstler- und Fin-de-siècle-Figur sichtbar gemacht, immer wieder unterlegt und vertieft mit Rückblenden auf Aschenbachs Lebensgeschichte. In Anlehnung an Szenen aus Thomas Manns Roman „Doktor Faustus" deutet Viscontis Film den berühmten Schriftsteller in einen gescheiterten Komponisten um, der an einem sinnenfeindlichen, die absolute reine Schönheit darstellen wollenden Ideal scheitert.
Wenn sich am Ende beim Zuschauer, der unweigerlich Zeuge von Aschenbachs Untergang wird, eine Mischung aus Faszination und Ekel, Verachtung und Mitleid die Waage hält, zeigt sich, dass Viscontis Bildepos vor allem ein ästethisch gelungenes Werk ist, das der Vorlage seine Referenz erweist. An antiker Rhetorik geschulte Sprachgewalt wird durch ätherischen Wohlklang der Musik Gustav Mahlers und prächtig-schaurige Bilder ersetzt. Thomas Mann wäre sehr zufrieden gewesen.

Schön, dass auch die englische Originalfassung auf der DVD ist.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein Film, der bewegt 20. Mai 2009
Von avvocato
Thomas Manns Opus Magnum (neben dem Zauberberg und den Buddenbrooks) wird wohl ohnedies fast jeder kennen.
Biologisch - und geistig! - deutlich vorgealterter Komponist, an seinen eigenen hehren Maßstaben gescheitert, begibt sich aus den Bergen Bayerns nach Venedig, um dort "auszuspannen". Gebrochen an Geist und Gesundheit, lernt er dort Tadzio kennen, einen schönen "Jüngling" aus adeligem Hause. Nach und nach steigert sich des Meisters Verlangen, der wieder zu leben lernt; nur: wird es erfüllt werden?

Vorweg: ein meisterhaftes Stück Film.

Visconti kann's einfach, ist man versucht zu sagen: derart fesselnde, schwelgende Bilder hat man selten gesehen. Konzis, aber nie voyeuristisch, begleitet die Handkamera die Genese des alten Narren, die Werdung des nochmaligen Menschen, und dessen Fehlen. Mit sparsamsten Mitteln wird auf das Wesentliche reduziert.

Dies gilt auch für Schauspielleistungen - meisterhaft gibt Bogarde den Desillusionierten, Wiedererwachenden; unnachahmlich wird der androgyne Hermes dargestellt - und Musik (Mahlers Dritte und Fünfte reichen zitatweise völlig aus, um sprachmächtige Bilder nicht zu illustrieren, nein, zu verstärken).

Und, zurück zur Story: Die Entwicklung nimmt ungemein gefangen.
Am Ende stellt sich die Frage: hat sich der nunmehrige Daseinszweck für den Titelhelden erfüllt? Das Absterben, versunken in des Jünglings Abbild - Ideeverwirklichung oder (nur) ein Vorgschmack auf Erhofftes? Raum für Gedankenreisen bleibt genug. Ein Meisterwerk.

Kurzum: Anspruchsvolles Cineastenvergnügen auf höchstem Niveau. Zehn von Fünf.
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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
perfekte Filmkomposition ! 20. November 2005
Von J. Fromholzer TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Luchino Visconti hat mit seiner "TOD IN VENEDIG" Verfilmung das einzig richtige gemacht: er hat ausschließlich die Stimmung der Thomas Mann Erzählung verfilmt. Die Handlung ist sekundär, für Visconti manchmal auch uninteressant. Dieser Film stellt eine perfekte Komposition von Bildern mit Musik dar; wenigen ist das mit dieser Intensität gelungen. Schade, daß Visconti den "Zauberberg" von Thomas Mann nicht mehr verfilmen konnte! Er hatte dies kurz vor seinem Tode noch vor (wie wir von Helmut Berger wissen.).
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Die neuesten Kundenrezensionen
Unterschiede sind nicht unbedingt von Vorteil
"Tod in Venedig" ist der Titel eines Films von Luchino Visconti aus dem Jahr 1971 nach der gleichnamigen Novelle von Thomas Mann, in dem der Protagonist Gustav von Aschenbach nach... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von stöberchen veröffentlicht
Geniale filmische Umsetzung einer depressiven, existenziellen...
Der Wirkung der Bilder und dem Duktus des Films kann sich niemand entziehen. Sowohl Liebhaber als auch enschiedenste Kritiker spüren am Ende des über 2stündigen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. September 2009 von Pseudo Pseudonym
ein klassiker mit anspruch...
die novelle "der tod in venedig" ist ein meisterwerk thomas manns - zurecht, muss man sagen. dass luchino visconti eine würdige verfimlung abgeliefert hat, ist aus meiner... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. April 2009 von nolana
großartig
Der Komponist Gustav von Aschenbach, mittleren Alters, streng kontrolliert und sensibel, kommt nach Venedig und verliebt sich wider aller seiner Grundsätze in einen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. September 2008 von Arnold Schröder
Beeindruckend.
Zugegeben ich war ein wenig skeptisch als ich mich letzte Woche entschied bei Amazon den vorliegenden Film zu bestellen, denn ich bezweifelte spontan, dass man einen der... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Juli 2008 von Helga König
Schön gewebt, etwas skurril
Zweifelsohne ein gut gelungenes schöngeistiges Werk. Die manchmal etwas zu lang geratenen bildartigen Szenen sind unter dem Strich überzeugend und geben der Geschichte... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. März 2008 von Peter Späth
Die Liebe im Kopf - Platon wäre begeistert
Boar, ist das ein starker Liebesfilm! Ich hab so gut wie nichts begriffen. Dabei hab ich Abitur gemacht und was übrig für Kunst. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Oktober 2007 von Hugo Humpelbein
Langweilig
Der Film wirkt auf mich sehr angestaubt. Einige Tatsachen wurden - wie so oft in Literaturverflimungen, geändert oder hinzugefügt. Lesen Sie weiter...
Am 21. März 2006 veröffentlicht
Gepflegte Langeweile
Aufwändige Verfilmung des literarischen Klassikers von Thomas Mann (1875 - 1955). Der Film von Luchino Visconti (gest. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. April 2005 von Andreas Gryphius
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