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Tod und Teufel. Sonderausgabe.
 
 
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Tod und Teufel. Sonderausgabe. [Broschiert]

Frank Schätzing
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 512 Seiten
  • Verlag: Goldmann (2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442463580
  • ISBN-13: 978-3442463589
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 12,4 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 522.475 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Köln im Jahr 1260: Jacop der Fuchs, ein liebenswerter Dieb und Herumtreiber, wird unfreiwillig Zeuge eines Mordes. Er sieht, wie eine düstere Gestalt den Kölner Dombaumeister vom Gerüst in den Tod stößt. Aber er selbst muss auch gesehen worden sein. Denn jeder, dem Jacop diese Geschichte erzählt, ist kurze Zeit später tot. Dem jungen Mann wird schnell klar, dass er nur eine Chance hat, seine Haut zu retten. Er muss den Täter entlarven, bevor auch er zu seinem Opfer wird ...

Über den Autor

Frank Schätzing, Jahrgang 1957, lebt gleich mehrere Leben: als Kreativchef einer Werbeagentur, Musiker und Musikproduzent, begeisterter Hobbykoch und Schriftsteller. Seit dem Erscheinen seines Bestsellers "Der Schwarm" zählt Frank Schätzing zu den erfolgreichsten deutschen Spannungsautoren. Er lebt und arbeitet in Köln.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
...will sagen: Eine fesselnde Geschichte um Intrigen des Kölner Bürgertums gegen den Klerus im 12. Jahrhundert. Ausgefeilte verwinkelte Story, die an manchen Stellen etwas langatmig in einzelne Dialogen ausgebaut wird aber immer wieder zum packenden Leitfaden der Verwirrungen um Rache, Auftragsmorde und letzendlich in einer interessanten Wendung endet.

F.Schätzing - hier als Erzähler zur Dombauzeit : historisch und dennoch packend, guter Erzählstil.

Für den anstehenden Urlaub eine wunderbare Lektüre und sehr empfehlenswert.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von timediver® HALL OF FAME REZENSENT TOP 100 REZENSENT
"Ein unglaublicher Sumpf von Beziehungen und Abhängigkeiten....
eines Tages werden sie in Köln ein Wort dafür finden."
(Jasper Rodenkirchen, Magister und Physikus)

Der Physikus Rodenkirchen, der im Roman als Lichtgestalt von Vernunft und Aufklärung seiner Zeit weit voraus ist, beschreibt mit wenigen Worten die Zustände des Jahres 1260 in Deutschland im allgemeinen und der Stadt Köln im Besonderen. Dem Tod des letzten Stauferkönigs Konrad IV. folgte ein dreijähriges Interregnum. Unter Zurückdrängung der alten Stammesherzogtümer hatte sich der Kurfürstenstand etabliert, dem nun das Recht der Königswahl zukam. Da vier weltliche und drei geistliche Kurfürsten, die von den Königskandidaten Privilegien und politisches Mitspracherecht forderten, an einem schwachen Königtum interessiert waren, kam es 1257 zur Doppelwahl Alfons von Kastilien und Richards von Cornwall....

....einer jener kurfürstlichen Königsmacher, der Erzbischof von Köln, Konrad von Hohenstaden, unterdrückte zur Durchsetzung seiner Herrschaft das untereinander zerstrittene Kölner Stadtpatriziat, paktierte mit den aufstrebenden Zünften der Handwerker und spielte jeden gegen jeden aus...

Die von Beginn an spannende und realistische Handlung um den rothaarigen Bauernjungen Jakop und die Anfänge des Kölner Dombaues weist zwar manchmal ironische bis sarkastische Züge auf, macht den Leser jedoch auch nachdenklich. So stellt sich u. a. die Frage, ob der von einem korrupten Klerus forcierte Dombau tatsächlich ein "gottgefälliges Werk" ist. Daneben werden die Perversionen der "Kreuzzüge" und anderer "heiliger Kriege", besonders die damit verbundene Verrohung und der moralische Verfall einst durchaus edel gesinnter Zeitgenossen auf drastische Weise dokumentiert.

Da "der Teufel" jedoch im Detail steckt, weist der Roman leider neben einigen Anachronismen in direkter Rede seiner Akteure (z. B. Marionette, Memme, Papperlapapp, Schlamassel, Zwickmühle) auch einige historische Fehler auf. So gab es zu jener Zeit noch keine Hexenverbrennungen und das Skunk war in Europa noch unbekannt. Im römischen "Circus Maximus" wurde niemand den Löwen zum Fraß vorgeworfen (allenfalls im Colosseum), da es sich, wie man heute noch erkennen kann, um eine Rennstrecke handelt.

Ein Glossar und ein Stadtplan des 13. Jahrhunderts ergänzen den durchaus als "historisch" zu bezeichnenden Roman, der stellenweise sogar Thrillerqualitäten vorweisen kann. Trotz (oder gerade wegen) seine Lokalkolorits kann "Tod und Teufel" auch allen Lesern empfohlen werden, die nicht aus der Domstadt stammen. Es macht Lust auf Besichtigung des gotischen Bauwerkes und den "Kölschen Klüngel" vor Ort kennen zu lernen.
4 Amazonsterne.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Daniel Korth VINE™-PRODUKTTESTER
Egal, was Frank Schätzing anpackt, es wird zum Hit. Ob nun Mittelalterromane wie bei "Tod und Teufel", Politthriller wie "Lautlos" oder Untergangsszenarien wie "Der Schwarm", der Mann weiß einfach, wie er seine Leser in den Bann ziehen kann. Dass er dabei auch eine Menge Kritiker anzieht, versteht sich für einen Mainstreamautor mit Anspruch von selbst. Vor allem "Tod und Teufel" wird immer wieder wegen seiner historischen Fehler kritisiert, was sicherlich berechtigt ist, aber aus einem sehr guten Roman keinen Totalausfall macht. Die Geschichte bleibt trotzdem spannend, die Darstellung von Köln im 13. Jahrhundert interessant und die Figuren äußerst detailliert gezeichnet. Daher mag das Werk für Historiker nicht unbedingt geeignet sein, für anspruchsvolle Leser dürfte "Tod und Teufel" aber für einige verdammt vergnügliche Lesestunden sorgen. Die Geschichte handelt vom Tagedieb Jacop, der den Mord am Dombaumeister zu Köln beobachtet und dabei vom Mörder entdeckt wird, was sein Leben zu einer einzigen Flucht vor der mächtigsten Familie Kölns macht. Dabei bekommt er unerwartete Hilfe

.
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