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Tod in Olympia. Ein Fall für Publius Aurelius
 
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Tod in Olympia. Ein Fall für Publius Aurelius [Taschenbuch]

Danila Comastri Montanari , Sigrun Zühlke
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 347 Seiten
  • Verlag: Goldmann (2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442459885
  • ISBN-13: 978-3442459889
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 685.769 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Griechenland, 41 n. Chr.: Während der Olympischen Spiele kommen zwei Wettkämpfer und ein Zuschauer auf mysteriöse Weise ums Leben. Das Olympische Komitee macht schnell einen Schuldigen aus - zu schnell, nach Meinung von Publius Aurelius. Der Senator schaltet sich selbst in die Ermittlungen ein und sieht sich bald einer ganzen Reihe von Verdächtigen gegenüber. Kein Wunder, denn Olympia ist der Ort, an dem sich sportlicher Ehrgeiz und finanzielle Interessen zu einer tödlichen Mischung verbinden ...

Klappentext

"Danila Montanari ist Italiens Agatha Christie!"
Panorama

"Die außergewöhnlich sympathische Danila Montanari hat dieses Liebenswerte auch ihren Figuren eingehaucht: Ihre Krimis aus der Antike verschlingt man in einem Zug!"
Gioia

"In der Wahl ihres Stoffes ist Montanari originell, im Aufbau ihrer Krimis traditionell: Da haben wir den kultivierten, etwas skeptischen Ermittler, seinen treuen Helfer, und immer eine schöne Frau."
Panorama


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Maret
Als Fan der „SPQR“-Reihe von John Maddox Roberts war ich sehr gespannt auf Danila Montanaris Buchserie über den römischen Senator Publius Aurelius, zu der auch „Tod in Olympia“ gehört. Man könnte jetzt all die Parallelen zwischen diesen beiden Buchreihen aufzählen, von denen es wirklich einige gibt, aber ich bemühe mich, „Tod in Olympia“ einfach nur als eigenes Werk zu rezensieren.

Die großen Pluspunkte von „Tod in Olympia“ sind zweifellos der Humor und die sympathischen Hauptfiguren. Neben dem römischen Senator Publius Aurelius, der nie um einen ironischen Kommentar verlegen ist und wesentlich mehr Güte und Liebenswürdigkeit an den Tag legt, als man es von einem Römer in seiner Machtposition erwarten würde, sorgt auch der gerissene Sklave Castor für viele interessante und humorvolle Momente. Diese beiden Hauptfiguren und auch ihre Beziehung zueinander, die eher einer Freundschaft, als einem Herren-Sklaven-Verhältnis gleicht, wissen absolut zu überzeugen.

Obwohl der Roman überwiegend aus der Perspektive von Publius Aurelius geschrieben ist, werden auch immer wieder die Gedanken der Nebenfiguren eingestreut, was ein recht gelungener Kunstgriff ist. Auch die Beschreibung der Olympischen Spiele, der Wettkämpfe und Feste, ist sehr lebendig und bietet selbst den nicht so geschichtsversierten Lesern die Möglichkeit, sich das antike Olympia sehr gut vorzustellen.

Doch leider offenbart der Roman auch einige Schwächen. Der Kriminalfall ist zwar spannend, wird aber leider oft ein wenig vernachlässigt. Die Autorin verliert sich manchmal etwas zu sehr in Nebenhandlungen und Beschreibungen, wodurch das Erzähltempo verschleppt wird. Auch die Lösungen der Rätsel kommen teilweise etwas abrupt und sind für den Leser daher nicht immer ganz nachvollziehbar.

Fazit: „Tod in Olympia“ ist ein unterhaltsamer Historienroman mit sympathischen Hauptfiguren, der aber manchmal das Ziel zu sehr aus den Augen verliert und ein langsames Erzähltempo an den Tag legt.

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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Kein Name
Bei den Olympischen Spielen des Jahres 41 n.Chr. kommt es zu einem mysteriösen Mordfall: Der Fünfkämpfer Psalmonaios wurde mit einem Diskus getötet und sein Körper wird in einem der Schatzhäuser Olympias entdeckt. Die Ausrichter der Spiele wollen den Mordfall schnell ad acta legen und schieben das Verbrechen Psalmonaios Konkurrenten Pyrrhus, der verdächtigerweise spurlos verschwunden ist, in die Schuhe. Der zufällig anwesende Senator Publius Aurelius Statius glaubt jedoch nicht an dessen Schuld und beginnt zusammen mit seinem widerspenstigen Sklaven Castor die Ermittlungen aufzunehmen. Als Publius Aurelius wenig später auch noch die Leiche des Pyrrhus- der schon wesentlich länger tot zu sein scheint als Psalmonaios- entdeckt, wird dem Senator langsam klar, dass es in Olympia nicht mit rechten Dingen zugeht und schon bald ist er einer gefährlichen Verschwörung auf der Spur...

Danila Montanari zeigt alles in allem eine erstaunlich gute Kenntnis des antiken Olympia und der antiken Welt insgesamt (allerdings scheint sie die Begriffe "Patrizier" und "Senator" synonym zu verwenden, was nicht korrekt wäre). Leider fehlt der Autorin jedoch das schriftstellerische Talent, diese guten Detailkenntnisse sinnvoll in die Geschichte zu integrieren. Teilweise scheinen die historischen Hintergrundinformationen Selbstzweck zu sein und die Dialoge wirken deswegen oftmals befremdlich hölzern. Positiv ist, dass sie es schafft am Ende alle Handlungsfäden wieder sinnvoll zusammenzufügen und eine überzeugende Auflösung zu präsentieren. Das seltsame Verhältnis zwischen dem manchmal schon fast devot erscheinenden Senator und dem vorlauten Sklaven Castor sorgt immer wieder für Erheiterung und lockert die zähe Handlung stellenweise etwas auf. Wirklich spannend wird es leider erst gegen Ende des Buches.

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