...der zweite Fall vom Watzmann. Schon nach dem ersten hatte ich eine Flasche Brunello zur Seite gestellt, um sie mit dem neuen Watzmann zu öffnen; und in der Tat - er ist ein wenig neu. Die Figuren, die im Erstling eingeführt wurden, erhalten mehr Tiefe und werden konsequent ausgebaut, dabei aber so dargestellt, dass man auch ohne Löwenjagd gelesen zu haben, ein gutes Bild erhält. Kurzweilig aber auch ein wenig reifer beschränkt sich der Detektiv nicht mehr nur auf Wasserburg, sondern wagt auch einen Ausflug in die große Stadt. Da erinnert eine Szene stark an Jürgen Vogel und kleine Haie, aber dafür klingt Wolf Haas weniger durch.
Alles in Allem wieder sehr gute Unterhaltung und deutlich besser als das meiste, was in der Lokal-Krimi-Flut so angeschwemmt wird.
Glückwunsch an Pieper weiter auf Böhm zu setzen!