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Tod der Geistermädchen: Thriller [Taschenbuch]

Lee Weeks , Johannes Finkbeiner
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

14. April 2009
Bestialische Morde eines gnadenlosen Killers schockieren ganz Hongkong

Hongkong 2003. Detective Inspector Johnny Mann ermittelt in einer makabren Mordserie: Über die ganze Stadt verteilt tauchen die zerstückelten Leichen junger Frauen auf. Allesamt waren in Nachtclubs tätig und sogenannte „Geistermädchen“, wie die Einheimischen westliche Frauen nennen. Der Fall nimmt für Mann eine persönliche Wendung, als eine weitere Tote gefunden wird, die er gut kannte. Fortan arbeitet er wie besessen, um den Verantwortlichen dingfest zu machen, denn er ahnt, dass sein Erzfeind und Triadenboss Chan die Finger im Spiel haben könnte …

Der erste Fall für Detective Inspector Johnny Mann.


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 448 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (14. April 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442468833
  • ISBN-13: 978-3442468836
  • Originaltitel: The Trophy Taker
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 11,8 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.377.253 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Lee Weeks stammt aus der Grafschaft Devon, wo sie auch heute mit ihrer Familie lebt und als freie Autorin arbeitet. Mit 17 verließ sie ihr Zuhause und begann zu reisen. Sie arbeitete als Au-Pair-Mädchen, Kellnerin, DJ und Model und kam mit 20 nach Hongkong. Dort fand sie sich schnell in einem der vielen Nachtclubs wieder, kam mit Drogen und den Triaden in Berührung, bevor sie mit Mitte 20 beschloss, ihr Leben zu ändern und nach London ging. "Tod der Geistermädchen" ist ihr erster Roman. Ein weiterer Thriller um Johnny Mann ist in England bereits erschienen.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Hongkong 2003

Glitter-Girl hockte zusammengekauert im Dunkeln. Schweiß rann ihr über den freien Rücken bis in das Lurexgewebe ihres Neckholder-Tops, und ihr Jeansminirock rutschte ihr über die Hüften.
Sie wagte nicht, sich zu bewegen. Es war stockfinster. Sie hätte gerne das vom Schweiß aufgelöste Make-up abgewischt, das ihr in den Augen brannte, doch sie konnte nicht - ihre Hände waren am Rücken gefesselt. Sie blinzelte daher nur so schnell es ihr möglich war und rührte sich nicht vom Fleck in der Hoffnung, dass es ihr gleich wieder einfallen würde: Wo war sie, und wie war sie hierhergekommen? Nichts. Sie stemmte sich mit aller Macht gegen die Tränen. Mit dem Klebeband über dem Mund hatte sie ja ohnehin schon Probleme, Luft zu kriegen. Wenn sie auch noch anfing zu weinen, würde sie ganz sicher ersticken.
Langsam hoben sich vage Formen und Umrisse von der Finsternis ab. Sie sah auf ihre nackten Füße hinunter und erkannte eine dünne Matratze, die ihr als Unterlage diente. Früher hatte sie wohl einmal ein chinesisches Weidenbaummuster getragen, doch davon waren nur noch dunkel geränderte Flecken geblieben, die mehr und mehr ineinanderliefen. Etwa zwei Meter rechts von ihr war die Tür, durch die sie gekommen sein musste ... Wenn sie sich doch nur erinnern könnte!
Sie drehte sich links herum, um zu sehen, woran ihre Hände festgemacht waren . Sie schreckte zurück. Die Wand hinter ihr war mit Fotos von Frauen bedeckt. Es waren keine sehr schönen Fotos - die Pornobilder, die Darren in seiner Werkstatt aufgehängt hatte, waren ein Klacks dagegen. Die Frauen auf diesen Fotos starrten einen irgendwie ungläubig und mit trübem Blick an. Sie waren alle tot.

2. KAPITEL

Detective Inspector Johnny Mann stieg aus seinem Wagen und landete direkt in einer Sauna. Er hatte eine halbe Stunde Fahrt hinter sich, und während ihn die Klimaanlage in angenehme Temperaturen gehüllt hatte, war draußen der Tag angebrochen. Die ganze Feuchtigkeit des Bodens war verdampft, und zurück blieb eine Luft, die so dick war wie ein nasses Laken.
Er setzte seine Sonnenbrille auf, strich sich das schwarze Haar aus dem Gesicht und sah zum Himmel empor. Strahlendes Blau überflutete seine dunklen Augen. Heiter: sehr gut. Dann glitt sein Blick zum Horizont hinunter: Wird wohl nicht lange halten. Eine regenschwangere Wolkenbank saß dort und wartete nur darauf, sich zu entladen. Es war wie immer im Sommer: vierzig Grad im Schatten bei hundert Prozent Luftfeuchtigkeit - der ideale Zeitpunkt, um Hongkong zu verlassen und woanders hinzugehen. Doch Mann würde nirgendwohin gehen. Eine lange Nacht war zu Ende, und ein noch längerer Tag stand bevor. Er war im First-Response-Team und daher als Erster am Tatort gewesen, nachdem die Leiche gefunden worden war. Morde waren in Hongkong an der Tagesordnung, aber einer wie dieser fiel selbst hier aus dem Rahmen.
Er sah auf die Uhr und ließ seinen Blick über den Parkplatz schweifen. Ein Fahrzeug stand bereits dort, ein ziviler Polizeiwagen. Mann war erleichtert. Er würde nicht lange hierbleiben müssen. Die Obduktion war auf acht Uhr angesetzt. Es war zwanzig vor. Je früher sie anfingen, desto schneller konnten sie wieder gehen. Die Leichenhalle war ein Ort, an den er sich niemals würde gewöhnen können. Die Leichen selbst störten ihn nicht, es war der Geruch, der ihn anekelte, diese Mischung aus Zahnarztpraxis und Metzgerei, die sich für immer in seine Nase eingebrannt hatte genauso wie der Gestank der Schulkantine oder der Mief in den Wohnungen alter Menschen.
Er zog seine Jacke aus und legte sie über den Rücksitz, dann beugte er sich nochmals in den Wagen und holte seine Aktentasche heraus. Er knallte die Tür zu und ging über die Kiesfläche zum Eingang der Leichenhalle. Mann war hoch aufgeschossen und durchtrainiert, seine kräftige Statur wies auf seine englische Abstammung hin. Sein Gesicht war von einem kantigen Kiefer und hohen Wangenknochen geprägt, und seine dunklen, fast schwarzen Augen saßen tief unter Schlupflidern. Ihr Glanz war durch Traurigkeit verwässert.
Kaum hatte er den Finger vom Summer genommen, als auch schon Kin Tak erschien, der junge Obduktionsassistent. Er lächelte und war wie immer voller Tatendrang. Er freute sich, dass Mann früh dran war, denn er konnte die erste Autopsie des Tages kaum erwarten. Sein früher einmal weißer, gräulich angelaufener Kittel verstärkte noch sein latent ungepflegtes Äußeres. Man sah ihm an, dass seine Jugend einfach an ihm vorbeigerauscht war und er viel zu viel Zeit damit verbracht hatte, sich um tote Menschen zu kümmern. In der Hierarchie der Leichenhalle war Kin Tak ein einfacher Diener. Er transportierte die Leichen, wusch sie und legte sie zurecht. Die fachmännischen Aufgaben, etwa das Herausnehmen und Wiedereinsetzen der Organe sowie das anschließende Vernähen der Körper, durfte er eigentlich nicht ausführen. Nichtsdestotrotz hoffte er darauf, dass man ihn eines Tages ranlassen würde. In jeder freien Sekunde trainierte er heimlich seine Nähfertigkeiten.
Mann stieß gegen eine Wand aus Kälte, als er den früher einmal buchstäblich klinisch reinen, mittlerweile aber leicht schmuddeligen Sektionssaal betrat. Ein eisiger Schauer erfasste ihn. Die Raumtemperatur musste konstant unter minus fünf Grad gehalten werden, um die weitere Zersetzung von Leichen zu verhindern, deren Identifizierung oder Obduktion noch nicht erfolgt war. Er stand blinzelnd unter einer flackernden Neonröhre.
"Voll ausgebucht?" Sein Blick wanderte über die Kühlfächer aus Edelstahl, die drei Seiten des Raums einnahmen.
"Bis auf zwei Fächer. Heute Nacht haben wir noch mal zwölf Kandidaten reingekriegt, Bandenkrieg, übles Gemetzel - jetzt heißt es erst mal nähen. Zum Üben genau das Richtige."
Links von Mann ging eine Tür auf, und zwei Männer betraten den Raum. Einen der beiden kannte er sehr gut - es war Detective Sergeant Ng. Sie hatten zusammen im Organised Crime and Triad Bureau gearbeitet. Der andere war ein schmächtiger Jungspund, den er noch nie gesehen hatte.
"Schön, dich wiederzusehen, Ng."
"Hallo Dschingis!" Ng schüttelte ihm herzlich die Hand. Er war Mitte vierzig und wohlgenährt, und langsam gingen ihm die Haare aus, doch das Flirten konnte er trotzdem nicht lassen.


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4.0 von 5 Sternen Die Schattenseiten Hongkongs 26. Mai 2013
Format:Taschenbuch
Hongkong, wenige Jahr nach der Übergabe an China: grausame Morde an ausländischen Frauen im Rotlicht-Milieu erschüttern die Stadt, während Triaden und korrupte Politiker eine unheilvolle Allianz eingegangen sind, so dass alle Ermittlungen zum Scheitern verurteilt scheinen.
Einziger Hoffnungsschimmer ist ein eurasischer Detective, der als Ein-Mann-Armee fungiert und das Gesetz in die eigene Hand nimmt.

Auf den ersten Blick bietet Lee Weeks’ Debüt also nicht viel Innovatives. Einer gegen Alle, starke Schwarz-/Weiß-Gegensätze bei den Charakteren, die Autorin vertraut auf eine klassische Gut-gegen-Böse-Handlung. Abschrecken lassen sollte man sich davon allerdings nicht, denn der entscheidende Punkt in diesem Genre, der Spannungsaufbau, ist überzeugend geraten und voll und ganz gelungen. Die Handlung ist schlüssig, das Privatleben der Akteure wird nur insoweit einbezogen, wie es für den weiteren Verlauf der Story tatsächlich von Belang ist, allgemein wird auf erzählerische Abstecher jeglicher Art verzichtet.
Lee Weeks hat anscheinend ein recht ereignisreiches Leben hinter sich und eine Zeitlang selbst in der Hongkonger Nachtclubszene gearbeitet, erzählt also zumindest teilweise aus eigener Erfahrung. Auch wenn sie an manchen Stellen etwas dick aufträgt, so hat man insgesamt nicht den Eindruck, ein absolut unrealistisches Bild der Hongkonger Unterwelt und seiner Opfer präsentiert zu bekommen.
So bekommt man zwar letztlich nichts Außergewöhnliches aufgetischt, für ein paar unterhaltsame Stunden genügt das "Durchschnittliche", in solider und kurzweiliger Form dargeboten, allemal.
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5.0 von 5 Sternen Einer der guten amerik.Krimis. 22. Februar 2012
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Kein so überzogener amerik.Schrottroman wie gewöhnlich.Die Spannung ist gut,nicht überzogen,der Gesamtaufbau logisch
gestaltet,nachvollziehbar,glaubwürdig in seiner Art geschrieben.
Aus diesem Buch spricht die Glaubwürdigkeit,es ist vorstellbar.
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