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Tod in der Datscha.
 
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Tod in der Datscha. [Taschenbuch]

Anna Malyschewa , Olaf Terpitz
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 478 Seiten
  • Verlag: Btb; Auflage: 1 (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442730988
  • ISBN-13: 978-3442730988
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 11,8 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 842.920 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de

Buchnotiz zu : Die Tageszeitung, 30.09.2003
Ein "schöner, ruhiger" Kriminalroman sei Anna Malyschewa gelungen, lobt Kolja Mensing. Auf den Spuren von drei Giftmorden und einem geheimnisvollen Gemälde taste die Autorin sich langsam an einen zwanzig Jahre zurückliegenden Mord heran und beschreibe nebenbei noch das "ganz normale großstädtische Leben in Moskau". Und das hat Mensing bei der Lektüre ganz besonders gut gefallen. Er verspricht schließlich auch verheißungsvoll, dass man erfahre, was Scheidung und Morde mit der Moskauer Wohnungsnot zu tun haben.

© Perlentaucher Medien GmbH

Kurzbeschreibung

Die junge Künstlerin Sascha ist verzweifelt: Versehentlich hat sie das Gemälde, das sie restaurieren sollte, zerstört. In ihrer Not versucht sie, den Maler zu finden. Vielleicht malt er das Bild ein zweites Mal. Auf der Suche nach der Datscha, die auf dem Bild dargestellt ist, kommt Sascha einer schrecklichen Tragödie auf die Spur, die tief in der jüngsten russischen Geschichte begründet ist. Es geht um Mord - und unversehens gerät Sascha selbst in Lebensgefahr. Anna Malyschewa, deren Bücher sich in Russland millionenfach verkaufen, gilt als würdige Nachfolgerin von Alexandra Marinina.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ich habe das Buch vor mehr als zwei Jahren gekauft und es ist liegengeblieben. Bei ca 4000 Büchern ist das schon möglich, obwohl ich als Leseratte ein "System" habe. So las ich das Buch vor kurzem. Die Autorin war zu der Zeit 26 Jahre jung! Das sollte man bedenken.

Es geht um ein Verbrechen, das lange Schatten wirft, um eine Handlung auf mehrere Ebenen (hat mich besonders fasziniert).

Die junge Sascha, eine Künstlerin lebt mit ihren Mann mehr schlech als recht im "neuen Russland". Da wird ihr ein Bild zum Restaurieren gegeben, den dunklen Fleck kann sie aber nicht identifizieren, im Gegenteil, das Bild wird zerstört. Der Maler lebt noch, ist nicht besonders gut, er verkauft keine Bilder. Aber trotzden stehen seine Angehörige irdgendwem im Wege. Die Frau, der Sohn, die alte Tante, alle umgebracht.

Die Nachbarin hat eine schöne und anscheinend reiche Frau gesehen, die sich NUR für ein Bild interessierte.

Man kommt schnell dahin, dass es um Jahr 1976 geht, um eine wietgelegene Datscha, um einige junge Menschen, erste Liebe und eine spurlos verschwundene Frau. Warum will man 22 Jahre danach nach der Frau suchen? Die Antwort gibt das Buch, aber für mich noch mehr: die Gesellschaft ist stumpf, die Leute verkaufen für einige Dollar ein Bild und ein Menschenleben. Die bittere Armut wird nich mit Melancholie beschrieben, sie ist da. Jede Person im Buch wartet auf irgendwas, handelt unter dem Tisch. Die Warheit, auf die muss man sehr lange warten und sie bringt das Leben nicht zurück, fast hat man den Eindruck, es wird noch schlimmer, bevor es einmal besser wird. Postsozialismus ohne Gnade!

Ein super Thriller, ein Buch zum Nachdenken, eine Frage an junge Autorin: wie überlebt man in einem Land, dass seit 1914 eigentlich alles durchgemacht hat. Im Buch - mit viel Wodka, ohne Humor, im tristen Winter. Ein Schimmer am Ende gibt es aber.
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Absolut lesenwert 27. Oktober 2009
Super spannend geschrieben. Täter und Motiv bleiben lange im Dunkeln. Anna Mayschewa schreibt sehr spannend und sehr russisch. Vielleicht nicht jedermanns Geschmack, aber meiner zu 100%. Ich lese bereits den nächsten Krimi von ihr und muss sagen ich wünschte es gäbe mehr Übersetzungen ihrer Romane. Auch mein Mann hat das Buch begeistert gelesen.
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Wer sich ins postsowjetische Russland entführen lassen und zugleich einen Krimi lesen will, der literarisch nicht anspruchslos, dabei spannend bis zum letzten Buchstaben ist, ohne brutal oder plump daherzukommen, greife unbedingt zu diesem Band, der so dicht geschrieben ist, dass man alles stehen - und liegen lassen möchte, um zu wissen, wie die Geschichte weitergeht... Geheimnisvoll, aber nie verworren zieht die junge Anna Malyschewa einen in ihren Bann!
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